Ralf Gabler – Schmerztherapie & Hypnosecoaching

Anti-Aging Podcast | Life & Atem Coaching | Ulrike Sprock | #25

Ulrike

Raum zum Atmen, Raum für Antworten

Ulrike

Stell dir vor du könntest mit Hilfe deiner Atmung all das erreichen, was dir so richtig tief
unter den Nägeln brennt. Das, wo der Verstand an seine Grenzen kommt.

Ulrike Sprock ist Atemtrainerin und Coach. Sie hilft dir Klarheit zu finden, indem du für Ruhe sorgst. Sie hilft dir die
Entschleunigung zu finden, die deinen Antworten Raum gibt.

Auch Ulrike hat ihre Grenzen überschritten bis nichts mehr ging. Viele Jahre im Autopiloten-Modus und dabei eine Karriere verfolgt, die nicht zu ihr passte. Doch dann kam eine Entdeckungsreise zu sich selbst und die Antworten auf die Frage: Wer bin ich eigentlich?

Website von Ulrike Sprock: www.raumzumatmen.de

Instagram: Ulrike Sprock

LinkedIn: Ulrike Sprock

Für alle „Nichthörenwoller“ habe ich ein Transcript erstellt:

Podcast Transcript:

Schmerzfrei, gesund und kraftvoll die zweite Lebenshälfte genießen. Der Anti-Aging Podcast für Kopf und Körper. Deine News rund um die drei Hauptbereiche Bewegung, Ernährung und Mindset mit Ralf Gabler.

Ralf: Hallo und herzlich willkommen zum Anti-Aging Podcast. Und ich freue mich ganz arg, heute wieder jemand hier zu haben, der was mit Atem macht. Und zwar die liebe Ulrike Sprock. Hallo Ulrike.

Ulrike: Hallo Ralf, vielen Dank für die Einladung zum Podcast.

Ralf: Ja, sehr gerne. Du hattest mich ja angesprochen und ich finde das Thema Atem ja hochspannend und wir haben schon mal ein kurzes Vorgespräch gehabt. Insofern würde ich jetzt vorschlagen, du erzählst meinen Zuhörern, den Podcast-Zuhörern mal, was dich denn zum Aten gebracht hat. Was es heißt? Nein zum Atmen hat dich die Geburt gebracht. Es ist auch klar.

Aber was dich dazu gebracht hat, so was mit Atmung zu machen, weil ich glaub das ist ein Thema, was doch auch der eine oder andere von Zuhörern kennt. Zumindest mal, wenn das eine ähnliche Struktur ist wie bei meinen Live Kunden, die ich habe. Und insofern ein ganz ganz spannender Ansatz und ganz spannende Einstieg. Was hat dich denn so zu den Atemtechniken oder zu Atemübungen, zur Therapeutin gebracht?

Ulrike: Ich hatte einen ganz klassischen Bürojob und dann hatte ich einen Burnout. Das entstanden ist aus verschiedenen Komponenten, die da so rein gespielt haben. Und als ich mich von diesem Burnout erholt hatte, sagte eine Bekannte: Hier gibt es einen Atem-Workshop. Da habe ich an dich gedacht. Geh doch da mal hin. 

Und dann war ich so fasziniert. Ich hatte während dieses Workshops wirklich keine Ahnung, was mit mir passiert, aber es war so bewegend, dass ich dabei geblieben bin. Und dann habe ich irgendwann die erste Atem-Ausbildung gemacht, habe ganz viele Bücher gelesen, habe sehr viel selbst ausprobiert, habe noch eine weitere Atem-Ausbildung gemacht und dann war irgendwann auch klar,  ich möchte das Wissen einfach weitergeben und das was ich da lerne. 

Es ging mir darum, für mich herauszufinden, wie kann ich denn selber zur Ausgeglichenheit finden? Wie kann ich mich in so einem hektischen Alltag irgendwie schnell entschleunigen und zur Ruhe kommen? Und dann sind andere Komponenten dazugekommen. Ich mache wahnsinnig gerne Sport auch. Wie kann ich denn beim Sport besser atmen, dass ich länger durchhalte oder auch nach dem Sport nach Hause komme und nicht das Gefühl habe, mir brennt die Lunge raus. 

Und das ist ganz spannend, was so in den letzten Jahren passiert ist. Und wie ich quasi auch selber immer ruhiger und immer mehr bei mir selber angekommen bin. Und gleichzeitig haben sich aber auch physisch Sachen verändert. Ich habe zum Beispiel kaum noch Heuschnupfen. Ja, und so bin ich quasi zum Atmen gekommen, zum richtigen Atmen, sage ich mal.

Ralf: Weil irgendwie ist es ja schon spannend zu atmen. Ist ein bisschen wie wie Ernährung. Ja, wir machen es jeden Tag und eigentlich sehr regelmäßig und ziemlich ständig. Hoffentlich zumindest, wenn nicht, ist dann auch schnell Schluss mit lustig. Das ist doch hochinteressant. Wir reden ja immer davon, du kannst drei Tage ohne trinken nur überleben. Du kannst, was weiß ich, soundso viel Wochen ohne Essen überleben. 

Ohne Atem ist nach fünf Minuten spätestens Schluss, würde ich mal sagen. Ja, trotz allem machen wir uns irgendwo über ganz viele Dinge, über Essen, über Trinken, über Bewegung, über sonst was machen wir uns einen richtig großen Kopf und haben tausende von Ansätzen und Ideen und Techniken und Theorien und sonst was. Und das, was uns eigentlich sehr, sehr stark umtreibt und antreibt, der Atem, da machen wir uns eigentlich im Normalfall extrem wenig Kopf drum.

Ulrike: Ja, also es ist auch was, was ich in Gesprächen immer wieder erfahre. Dass Menschen sagen: Ja, ich atme durch. Dann sage ich: Ja, das ist richtig. Die Frage ist halt nur wie. Und für viele ist es quasi zu simpel. Als dass sie glauben können, was eine richtige Atmung so eine riesen Veränderung für Ihr Wohlbefinden haben kann. Und was halt passiert ist, wenn wir auf die Welt kommen, also atmen wir quasi richtig. Und durch die Erfahrung, die wir im Laufe des Lebens machen, oder auch wenn wir Krankheiten hatten, schränken wir unser Atem Muster ein. 

Und dadurch nutzen wir das nicht mehr voll aus und schränken somit auch z.B. unsere Kraftreserven ein oder wir schränken uns ein, dass wir weder zur Ruhe kommen können. Und indem wir lernen wieder richtig zu atmen, eigentlich was ganz natürliches und simples, wieder richtig lernen, können wir uns wieder komplett entfalten und in unsere Kraft und Vitalität kommen. Und ja, es ist eine einfache Sache und gleichzeitig hat sie unglaublich viel Einfluss auf unser Leben.

Ralf: Es ist eine der absoluten Basics des Körper-Rhythmus. Ja, es ist ganz spannend, weil ich beschäftige mich relativ viel mit Herzfrequenz, Variabilität. Und auch die hängt natürlich irgendwo mit Herzschlag und mit dem Atem dann wiederum zusammen. Ja, und den kleinen Unterschieden da drin. 

Aber um es ums mal ein bisschen, vielleicht auch noch im praktischen Sinn anschaulich zu machen: Wie atmest denn du? Du hast den Säugling erwähnt, der auf die Welt kommt. Dann eigentlich automatisch richtig atmet und wir dann durch durch diverse Umstände aus dieser Säuglings-Atmung rauskommen? Wie würdest du den Säuglings-Atem beschreiben? Oder was macht einen Säugling anders als viele von uns das tun?

Ulrike: Also wenn man Babys anschaut, kann man ganz schön sehen, dass wenn die einatmen, dann geht der Bauch auf und der Bauch wird so richtig aufgeblasen und die Rippen gehen so leicht auseinander und dann ganz zart auch der Brustkorb. Bei der Ausatmung geht der Brustkorb ganz zart herunter und dann auch der Bauch wieder rein. Und so atmen die Babys in so einem ganz schönen Fluss. Babys atmen nun sehr schnell. 

Und das ist natürlich das, wenn wir älter werden, wird unser Atem Rhythmus langsamer. Was passiert ist, das kann man häufig beobachten, dass ältere Menschen und das geht teilweise schon im Teenageralter los, viel flacher atmen, also die atmen nicht mehr in den Bauch. Da gehen die unteren Rippen beispielsweise bei der Einatmung gar nicht mehr auseinander, weil das Zwerchfell nicht mehr richtig benutzt wird. 

Und der Atem findet dann quasi nur noch im oberen Brustkorb statt. Man kann dann auch sehen, dass mehr Hilfs-Muskeln eigentlich benutzt werden zum Atmen, indem zum Beispiel die Schultern immer mit hoch gehen und der Nacken so leicht steif wird. Das sind so offensichtliche Veränderungen, die man dann erkennen kann.

Ralf: Wär ja mal eine Möglichkeit einfach im Sitzen vielleicht auch mal die Hände auf die Rippen zu legen, seitlich.

Ulrike: Absolut.

Ralf: Und mal zu gucken kippen, ob sich da bei einem tiefen Einatmen bzw. bei einem Ausatmen was bewegt? Ja, oder ob sie einfach starr sind.

Ulrike1: Genau das ist eine schöne Möglichkeit, wenn man von außen die Hände an die unteren Rippen legt und einfach mal wahrnimmt, was da passiert. Eine andere schöne Möglichkeit, um seinen eigenen Atem zu beobachten und zu gucken: Wo atme ich eigentlich hin? Dass man eine Hand auf den Brustkorb legt und eine auf den unteren Bauch und dann ganz natürlich atmet und mal beobachtet, welche Hand geht denn wann hoch? Und welche bewegt sich mehr? 

Und Ziel ist es, dass die untere Hand quasi mehr Bewegung hat, die Hand, die auf dem Bauch liegt. Es gibt eine ganz schöne Übung, um beispielsweise das Zwerchfell auch wieder zu aktivieren und mehr in eine tiefe Atmung zu kommen. Das kann man ganz einfach machen, wenn man sich zum Beispiel auf einen Stuhl setzt und ein bisschen weiter vorne auf die Stuhlkante rückt. Wenn man dann einatmet, beugt man sich leicht nach vorne und bläst den Bauch quasi richtig auf. 

Also man atmet ein und geht leicht nach vorne, der Bauch geht auf, wenn man wieder ausatmet, geht man zurück und formt mit dem Oberkörper so ein leichtes C und zieht damit auch ganz stark den Bauch ein, so weit wie es geht. Und dann atmet man wieder ein, beugt sich wieder nach vorne, macht den Bauch ein bisschen auf.

Und bei der Ausatmung geht man wieder zurück, formt den Oberkörper zu einem leichten C und zieht den Bauch ein. Und das kann man so ein paar Mal machen, also so 10 bis 15 Mal. Und dann wird man schon merken, dass sich was verändert und dass man auch das Zwerchfell mehr benutzt und der Atem dann irgendwann tiefer fließen kann.

Ralf: Ja, ich habe das jetzt nebenher mal so ein bisschen mitgemacht, natürlich keine 15 Mal so schnell. Hat aber sehr, sehr angenehmes Gefühl. Also für alle, die jetzt nicht direkt mitgemacht haben, macht das auf jeden Fall mal. Ich atme, denke ich, eh nicht sehr schlecht, weil ich früher auch durch den Kampfsport da recht viel in die Richtung gemacht habe und danach auch im Bereich Meditation. 

Aber trotz allem merke ich sofort, wenn ich das bewusst mache, ich sitz einfach auch zu viel rum. So wie jetzt zum Podcast aufnehmen und fertige Texte schreibe. Wir sind ja wirklich so eine hockende Gesellschaft geworden und ich habe relativ schnell jetzt gemerkt, wie sich dadurch wieder Rücken in Bewegung kommt, dass auch die Wirbelsäule aufgerichtet wird und wie sich so der der gesamte Rücken und der gesamte Körper eigentlich anfängt, ein bisschen zu entspannen und ein bisschen zu bewegen.

Ulrike: Genau. Und das ist ein super Einstieg, um das zu mobilisieren, die Atem-Muskulatur wieder zu mobilisieren und dadurch tiefer atmen zu können. Und wie du sagst, wir sitzen einfach alle wahnsinnig viel oder die meisten von uns. Und das ist etwas, was man auch im Büro machen kann. Also kann man auch mal zwischendurch 10 bis 15 Atemzüge nehmen und dann so ein bisschen nachspüren. Was passiert denn gerade mit meinem Körper?

Ralf: Da auch, denke ich auch, ganz spannend, du hast es vorher ja gesagt. Atem, Hilfs, Muskulatur, Schultern, Nacken ist ja auch ein klassisches Ding für ganz Viel-Sitzer und Computer-Arbeiter, also überhaupt für Büro Leute. Und dann wird an ganz vielen Sachen rumgespielt. Klar, ein Steht-Schreibtisch ist nicht schlecht, ein PC-Ball zwischendurch ist mal nicht schlecht. Eine ordentliche Ergonomie ist nicht schlecht. 

Aber manchmal tun’s auch so ganz simple Mittel wie jetzt die die Atemübung von dir um einfach wieder Bewegung in das ganze Ding reinzukriegen. Weil das ist, denke ich mal, ein ganz wichtiger Faktor, da einfach Bewegung wieder reinzukriegen.

Ulrike: Ja und diese Muskeln tatsächlich auch zu aktivieren. Und indem wir das Zwerchfell wieder richtig benutzen und aktiv benutzen und dadurch auch tiefer atmen, entspannen wir zum Beispiel automatisch auch Schulter und Nackenmuskulatur. 

Und viele Menschen, die da Schwierigkeiten haben, werden merken, wenn sie eine Zeit lang sehr bewusst tief atmen, dass da automatisch mehr Entspannung in Nacken und Schultern kommen und viele Beschwerden, vielleicht von alleine verschwinden. Also es braucht nicht immer, es ist natürlich angenehm, aber es braucht nicht immer eine Massage oder sowas. Es kann ganz simpel sein, wieder richtig zu atmen.

Ralf: Ja, ist ja quasi wie eine eigen Massage.

Ulrike: Absolut. Tiefe Atmung beispielsweise unterstützt auch den unteren Rücken, also, indem wir das Zwerchfell richtig benutzen, stabilisieren wir unseren Rumpf. Auch Menschen, die zu unteren Rückenschmerz, also Schmerzen am unteren Rücken neigen, werden nach einer Weile feststellen, dass der Rumpf so schön stabilisiert wird durch diese tiefe Atmung. Dass auch da die Schmerzen mit der Zeit weggehen.

Ralf: Kann ich mir gut vorstellen. Als ich tue mich schwer, das als alleiniges Mittel zur nehmen. Aber als wunderschöne Unterstützung bei Schmerzen im unteren Rücken-Bereich und wahrscheinlich also letztlich im gesamten Rumpf Bereich, also auch der Oberkörper mit dazu. Eben durch die Lockerung, Schultern etc. kriegst du natürlich auch eine andere Wirkung oder eine andere Bewegung in die gesamte Muskulatur, die sich so im Rumpf-Bereich befindet.

Ulrike: Ja absolut. Und ich gebe dir Recht, dass es ist es nie nur eine Sache. Also es ist nicht so, dass wenn man irgendwas hat und man atmet, dass jetzt alles andere verschwindet von Geisterhand. Es ist immer eine Kombination aus allem. Also Bewegung gehört natürlich dazu. Richtige Atmung, Ernährung, auch mentale Gesundheit natürlich. Das spielt alles zusammen.

Ralf: Hmmm, was mich auf jeden Fall interessieren würde, du hast es bei ihm Einstieg mal noch erwähnt, dass du zum einen Mal mit Sportlern arbeitest, dass du auch selber beim Sport einen Riesenunterschied gemerkt hast. Durch die Umstellung der Atmung. Kannst du uns dann bisschen mehr darüber erzählen?

Ulrike: Ja, also ich bin komplett auf Nasen-Atmung umgestiegen. Ich mache so eine Kombi. Ich mache keinen Leistungssport mehr. Das habe ich früher mal gemacht, aber jetzt so im Ausdauer-Bereich.n

Ralf2: Was hast du gemacht an Leistungssport. Sorry, dass ich rein grätsche.

Ulrike: Ich bin Skirennen gefahren und ich bin mit meiner Schwester gesegelt. Ich habe sehr viel Ballett gemacht als Kind und war da auch in Fördergruppen, solche Geschichten. Und ja, dann irgendwann, habe ich alle Wettkämpfe und so an den Nagel gehängt, weil ich festgestellt habe, ich liebe Sport, aber ich bin überhaupt nicht der Typ, den das interessiert, ob jemand besser ist als ich oder nicht. Also ich habe einfach nur Freude am Sport und das ist tatsächlich jetzt geblieben.

Ralf: Schön klingt gut, aber sorry, ich bin reingegangen. Interessiert mich immer. Leistungssport ist so ein Hobby oder Steckenpferd von mir. Wo ich mich irgendwie immer Begeisterung für Leute, die intensiv Sport machen. Ja, wir wollten darüber reden, wie die Atmung dich dann in deinem jetzt nicht mehr Leistungssport-Leben unterstützt hat.

Ulrike: Genau. Ich bin komplett umgestiegen auf Nasen-Atmung. Ich habe früher halt quasi nie auf meine Atmung geachtet beim Sport und hatte das halt häufig, dass ich nach Hause gekommen bin und dieses Gefühl auf den Bronchien hatte: Ich glaube, gleich springt es raus. Und seitdem ich umgestiegen bin auf Nasen-Atmung. 

Da habe ich gemerkt, dass ich zum einen viel mehr Ausdauer bekomme und die Ausdauer habe. Und ich bekomme besser Luft und dieses Gefühl ist weg von den Bronchien. Also es macht einen enormen Unterschied. Ich habe mein Leistungsniveau am Anfang angepasst. Das ist, wenn man umsteigt auf Nasen-Atmung, dann fühlt sich das erstmal so an, als ob man nicht genügend Luft bekommt.

Ralf: Das wollte ich gerade fragen.

Ulrike: Es dauert ein Moment, dann läuft einem am Anfang auch ständig die Nase. Also wenn man umstellt auf Nasen-Atmung, sollte man unbedingt mit Taschentüchern losgehen.

Ralf: Das wäre witzigerweise die zweite Frage gewesen. Ich hatte es immer, ich schwitze. Dadurch, dass ich früher auch sehr viel Leistungssport gemacht habe, schwitze ich sehr schnell und habe dann eben das Gefühl, das haut auch gerade auf die Nase durch.

Ulrike: Ja, also es ist am Anfang auch so, dass das einfach alles besser durchblutet wird und die Sekrete sich dann auch animiert fühlen. Und am Anfang läuft einem wahnsinnig viel die Nase und das wird mit der Zeit weniger. Und ich habe halt auch die Geschwindigkeit angepasst. Zum Beispiel beim Laufen, das ich weiter durch die Nase atmen kann und bin am Anfang langsamer gelaufen. Und nach sechs bis acht Wochen ungefähr war ich auf dem Niveau, das ich vorher hatte. 

Und heute ist es so, dass ich gut an Kursen und allem teilnehmen kann. Und ich sage mal zu 98 Prozent durch die Nase atmen. Menschen, die noch Leistungssport betreiben, werden irgendwann feststellen, dass es so eine Leistungsgrenze gibt, wo Nasen-Atmung kaum noch möglich ist und das ist normal. Also es kommt irgendwann zum Punkt, wo man sagt: Jetzt muss ich durch den Mund atmen und das ist auch okay. Gerade für Freizeitsportler. Den kann ich nur ans Herz legen, wirklich so viel wie es geht, durch die Nase zu atmen.

Ralf: Okay, ich werde das versuchen. Es ist okay, ist angekommen. Bin gespannt, weil, wenn du sagst sechs bis acht Wochen, ich meine es ja wirklich keine Zeit. Klar, natürlich jeder der Sport macht und wenn du deine Zeiten irgendwie im Kopf hast, jetzt beispielsweise beim Laufen, ist es natürlich kurzfristig schon mal frustrierenden, braucht es eine gewisse Menge Toleranz, da zu sehen, wie das den Bach runter geht. Aber sechs bis acht Wochen ist natürlich eine Perspektive, die lässt sich durchaus mal aushalten.

Ulrike: Ja, und man kann auch in Anführungszeichen klein anfangen. Wenn man zum Beispiel spazieren geht, kann man selber auch mal drauf achten wie atme ich eigentlich? Und dort schon anfangen, durch die Nase zu atmen. Also wenn man jetzt nicht gerade mit jemandem unterwegs ist und sich viel unterhält oder so. Einfach immer wieder drauf achten, wie atme ich und dann auch beim Spazierengehen durch die Nase zu atmen, dann wird man schon merken, dass das ein Unterschied macht.

Ralf: Ist ein cooler Tipp. Weil spazieren gehen liebe ich.

Ulrike: Ja und alles einfach ausprobieren, als wenn man jetzt direkt los joggt.

Ralf: Cool. Das klingt schon mal sehr spannend. Also alle Zuhörer, die Sport machen, ab sofort mal versuchen Nasen-Atmung zu forcieren, primär durch die Nase zu atmen und dann sehr gerne auch unter dem Podcast oder der Ulrike direkt oder mir direkt Feedback schicken, wie das für euch funktioniert hat, das interessiert mich wirklich. 

Und werde jetzt selber da auch tatsächlich dran gehen, weil ich von der Idee her eigentlich schon lange weiß, weil es auch einen Unterschied macht, was die NO-Verwertung angeht. Ja, und da wohl auch noch mal einen ganz spannenden Effekt hat. Ich habe es nur bisher immer auf meine laufende Nase und was auch immer geschoben. Aber ist ein spannendes Experiment. Werde ich dran gehen, auf jeden Fall.

Ulrike: Und gerade wenn man umstellt, wenn man merkt, das geht gar nicht mehr, so ist es auch okay zu sagen: Ich mache mal eine Minute Nasen-Atmung, dann atme ich wieder, wie ich es gewohnt bin. Dann mache ich wieder eine Minute Nasen-Atmung, um sich so langsam heranzutasten. Also bitte nicht direkt richtig quälen, sondern bleib nett mit euch und tastet euch langsam ran.

Ralf: Ich halt jetzt die Luft an, bis ich blau anlaufen und umfalle. Nein. Wo war das immer? Ich glaube Asterix hat das gemacht. Irgendwo war das immer drin. Irgendwas gab es da: Immer Luft anhalten, bis man blau wird, dann umschlägt. 

Ja cool. Also für alle Sportler schon mal ein richtig cooler Ansatz. Dann hatten wir so beim Vorgespräch mal ganz kurz Asthma irgendwie angetriggert. Wäre auch interessant, vor allen Dingen, natürlich jetzt in Verbindung, es ist kein Asthma, das weiß ich, geht aber in eine ähnliche Richtung ein bisschen: Heuschnupfen.

Ulrike: Also auch da ist es interessant: Asthma, Heuschnupfen und auch Sport. Also es gibt tatsächlich sehr viele, die Asthma-Anfälle bekommen oder Bronchien-Beschwerden haben, weil sie eben beim Sport falsch atmen. Und da ist auch wieder die Brücke zur Nasen-Atmung. Es ist einfach ein Schlüssel zum Erfolg, möglichst viel durch die Nase zu atmen. In den Nasen-Nebenhöhlen haben wir, du hast es gerade schon angesprochen, NO, also Stickoxid und dass es mit so die erste Abwehr, die wir in der Nase haben, die Bakterien, Pollen, Viren fernhält. 

Das hilft auch dabei, die Atemwege frei zu halten und ist sehr gesund für die Lunge. Es hilft auch, die Lungenbläschen weiter stabil und offen zu halten. Und wenn wir durch die Nase atmen, fließt nach jeder Einatmung dieses Stickoxid mit in die Atemwege. Das war beispielsweise bei mir. Ich habe gar nicht so viel anders gemacht, außer dass ich eben sehr viel auf die Nasen geachtet habe und ein paar Atemübungen gemacht habe. 

Und alleine dadurch ist bei mir beispielsweise der Heuschnupfen verschwunden. Und bei Asthmatiker ist das auch so, dass wenn sich die Atmung verändert oder wenn man die Atmung verbessert, unterstützt das Asthma in den Griff zu kriegen. Also, dass die wieder lernen, tiefer einzuatmen und entspannt aus zu atmen und dadurch diesem Asthma auch vorbeugen.

Ralf: Klingt grundsätzlich mal, also ohne spezifisches Verständnis vom Atem zu haben, klingt das irgendwo auch logisch, weil natürlich eine ruhigere Atmung auch sonst den Stress vermindernder Faktor ist. Und Asthma, diese Verkrampfung, dieses Zusammenschrumpfen der Lunge oder der Lungenbläschen ist. Und insofern kann ich mir durchaus vorstellen, dass das allein aus der Ecke raus schon einen gewissen Effekt hat.

Ulrike: Genau. Also es unterstützt auf jeden Fall. Ich bin immer sehr vorsichtig. Geht bitte trotzdem zum Arzt, wenn ihr irgendwelche Symptome habt und/oder Asthma habt. Also bitte trotzdem weiter behandeln lassen und da mit dem Arzt sprechen. Aber man kann durch richtige Atmung eben unterstützen und lindern.

Ralf: Genau, also das ist schön, dass du es gesagt hast. Vielen Dank, dass wir tatsächlich alles, was so an Hilfsmitteln oder Unterstützungen sind, das sind eben wirklich Unterstützungen und kann einfach helfen andere Behandlungen zu verringern oder das einfach nur zusätzlich zu stützen. Und geht nicht darum entweder oder, sondern eher sowohl als auch.

Ulrike: Genau und wieder richtig zu atmen und zu lernen. Das was schon da ist, richtig zu nutzen, das hilft einfach und stärkt den Körper und unterstützt uns in unserem ganzen Dasein oder auch eben, wenn wir Krankheiten haben. Aber, und das ist mir immer wichtig zu sagen, es ist eben kein Allheilmittel. Es ist das, was der Körper schon hat. Und was wir gut benutzen können.

Ralf: Dann, das Thema ist, ich weiß nicht, inwieweit du da eventuell auch Erfahrungen drin oder drüber hast, Depressionen sprechen wohl sehr gut auf Atmung und Atemübungen an.

Ulrike: Also ich selber arbeite viel mit Leuten, die sehr gestresst sind oder sich sehr gestresst fühlen. Es ist dann natürlich noch mal sehr viel Schritte weiter, bis jemand wirklich eine Depression hat. Es ist aber so, dass Atmung und richtige Atmung eine Methode ist, um unser autonomes Nervensystem anzusprechen. 

Und das ist tatsächlich die einfachste Methode, um unser autonomes Nervensystem anzusprechen. Und indem wir unsere Atmung verändern, können wir uns einfach beruhigen. Können wieder zu uns kommen, können Ausgleich schaffen. Also dieses Gefühl von Stress reduzieren und dadurch bei uns sein. Und da kann Atmung einfach sehr viel unterstützen und auch unterstützen, dann wenn man Depressionen hat.

Ralf: Gilt das gleiche, logischerweise, wie vorher gesagt. Das ist kein Behandlungs-Ersatz, nein, kann aber eine Behandlung eben unterstützen. Für mich heißt das, dass das im medizinischen Kontext, Reha Bemühungen etc. sehr oft auch mit rein gebaut wird. Ja, um eben wirklich auch, ich sage mal, Nebenwirkungsfreie oder Nebenwirkungsarme, was negative Nebenwirkungen angeht, Techniken da einfach mit reinzubringen.

Ulrike: Ja absolut. Ich hatte vor ein paar Monaten auch mit einem Psychologen gesprochen und der sagte mir dann auch, dass er seinen Patienten immer als ersten Tipp mitgibt: Atmen Sie, atmen Sie richtig. Und gibt Ihnen so 2-3 Atemübungen in die Finger, an die Hand, die sie auch machen sollen. Zu Hause zusätzlich zu allen Behandlungen, die Sie bekommen. Aber wirklich Menschen zu animieren, nutze das, was du hast und das ist immer da, du kannst es überall benutzen.

Ralf: Eben das ist das Geniale. Das schießt mir gerade auch in den Kopf. Eine meiner Lieblingseinleitungen. Ich mache ja Hypnose oder Hypnose-Therapie und eine meiner Lieblingseinleitungen ist eben auch die Trance zu erzeugen. Über Beobachtung vom Atem sozusagen. Ja, da geht es dann um die vier Phasen der Atmung. 

Der Atem hat ja vier Phasen statt nur zwei, wie die meisten denken. Und das ist eine wunderschöne Einleitung und ist damit eben auch eine Einleitung, die im Prinzip jederzeit zur Verfügung steht im Alltag. Ja, also eine ganz, ganz coole Geschichte, dass an den Atem mehr oder weniger anzukoppeln.

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Ulrike: Ja, ich finde es auch ganz spannend. Es passiert mir auch immer wieder, dass mir Menschen sagen, ich kann nicht meditieren. Dann mache ich mit denen Atemübungen und dann nach einer Weile gucken die mich an und sagen so, ich bin in einem meditativen Zustand. Dann grinse ich nur so ein bisschen vor mich hin.

Ralf: Das ist absolut Meditations-induzierend oder Trance-induzierend. Völlig klar. Ist ein Körper eigener Rhythmus, in den man sich wunderschön reingeben kann. Ja, und von dem aus eine ganz, ganz geniale Geschichte. Ja, wir sind mittlerweile eine halbe Stunde dran. Zeit vergeht wie im Flug. Ist auch hoch spannend. Ich habe richtig Spaß, mich mit dir hier zu unterhalten.

Ulrike: Danke, gleichfalls.

Ralf: Ich möchte aber unbedingt noch auf ein Thema raus, was wir auch so kurz angesprochen hatten. Man kann nämlich auch völlig wilde Sachen mit dem Atmen machen. Wenn ich sage wilde Sachen machen, weißt du vermutlich schon auf was ich abhebe. Was kann man denn wildes mit dem Atem machen?

Ulrike: Also es gibt die schrägsten Möglichkeiten. Man kann quasi durch bewusste Hyperventilation mit dem Kopf in andere Sphären kommen. Man kann Atmung auch nutzen um in sehr tiefgehende meditative Zustände zu kommen. Das ist etwas, was ich auch nutze in einer Methode, die ich anwende. Das nennt sich ‚Transformational Breath‘. 

Und das ist eine Atemtechnik, wo man beispielsweise Blockaden nicht nur auf körperlicher Ebene, ich sage mal in Anführungszeichen beseitigen kann, sondern auch mental und emotional Sachen verarbeitet und sehr tief in sein Unterbewusstsein kommt. Man kann da, für wen das irgendwie ein Zugang ist, auch einen spirituellen Zugang bekommen und erlebt dann durch seine Atmung Dinge, die mit Worten eigentlich kaum zu erklären sind. Also das sind einfach andere Bewusstseinszustände, sage ich mal.

Ralf: Um das andere Schlagwort wenigstens mal kurz rüber gebracht zu haben: Holotropes Atmen. Ja und die Zustände, die man dabei erreicht, sollen wohl LSD-Trips sehr sehr ähnlich sein.

Ulrike: Ja also ich habe das Holotrope Atmen noch nicht ausprobiert. Transformation Breath ist ähnlich. Und das ist das, was ich meine. Es gibt wirklich Zustände, die lassen sich nicht mit Worten erklären. Also, man sieht Dinge teilweise in einer Klarheit, die man im Wachzustand nicht hat. Und sieht vielleicht auch Bilder und nimmt Gefühle wahr, die sich kaum erklären lassen und dennoch passiert halt sehr viel im Unterbewusstsein. 

Also das war beispielsweise mein eigener Einstieg in die Atem-Reise. Und das hat sehr viel im Unterbewusstsein bei mir verändert. Wo ich nach ein paar Wochen oder Monaten merkte, ich mache auf einmal Dinge anders. Aber es war gar nicht, dass ich es bewusst entschieden habe und das passierte einfach, weil durch diese Atem-Sitzung sich in meinem Unterbewusstsein Dinge verändert haben.

Ralf: Hmmm, das kann ich mir gut vorstellen. Dieses so nebenbei passieren und dann hinterher erst festzustellen ist auch eine klassische Geschichte in der Hypnose, wo viele erst mal sehr enttäuscht sind von den eigentlichen Hypnose-Sessions. Ja, wie war’s das jetzt schon? Und jetzt ist alles weg. Nein, ist nicht alles weg.

Und ganz, ganz häufig kommt dann eben im Nachgang: Ja, ich weiß jetzt gar nicht, ob ich das dann noch drauf schieben kann. Aber da hat sich so automatisch und da ist dann dies passiert. Und dann habe ich gemerkt, dass ich das gar nicht mehr so oft und dass es eben so arbeitet, das Unbewusste oder das Unterbewusste.

Ulrike: Genau. Und wir tendieren natürlich dazu, weil wir so sehr Verstand gesteuert sind, dass wir irgendwo rausgehen wollen aus so einer Atem-Sitzung oder dann eine Hypnose und dann denken: So und ab jetzt ist alles anders und jetzt mache ich das. Und jetzt habe ich einen Plan, der hat 22 Punkte und die arbeite ich dann mal ab. So, und das funktioniert halt so tatsächlich nicht. Aber ich finde es ganz toll zu sehen, was passiert dann eigentlich nach einer Weile? Was ist auf einmal anders?

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Ralf: Hmmm, genau das ist das. Dafür ist dann eben längerfristig wirksam oder wie man neudeutsch so schön sagen würde, nachhaltig. Ja, dieses völlig mißbrauchte Wort da auch noch kurz rauszuhauen. Wie ist das mit diesem, interessiert mich einfach, mit diesem Transformational Breath. Ist das eine Geschichte, musst du da sehr lange dran arbeiten, um mal so Sensationen sage ich jetzt mal zu erfahren? Oder ist es eine schnelle Geschichte? Geht es da um Stunden? Geht es da um Tage? Wie läuft sowas ab?

Ulrike: Das passiert direkt in der ersten Sitzung. Das arbeitet tatsächlich auf körperlicher Ebene, mental und emotional und dann in diesem Unterbewusstsein oder spirituell, wie auch immer man das nennen möchte. Und das passiert gleichzeitig. Also der Einstieg ist natürlich übers Körperliche, das man erst mal den Atem beobachtet und so verbunden atmet, wie man das im Transformationsprozess macht und dann passiert der Rest zeitgleich. Und das ist schon bei der ersten Atem-Sitzung häufig so, dass Menschen rausgehen und sagen keine Ahnung was das war, aber wow, das war cool!

Ralf: Ja stark. Du bietest das an?

Ulrike: Ja ich mach das zum einen natürlich persönlich in Hamburg und Covid hat ja auch neue Errungenschaften gebracht und mittlerweile mache ich das auch online. 

Ralf: Das recht auf Home Office.

Ulrike: Ja genau. Und es funktioniert auch online. Es ist natürlich anders, als wenn man in einem Raum ist. Aber ich leite dann Menschen quasi durch per Bildschirm.

Ralf: Klingt gut. Ich komme wie gesagt nicht aus dem Bereich, die Erfahrung habe ich nicht gemacht, aber ich glaube, ich werde mir das mal geben.

Ulrike: Ja gerne.

Ralf: Um die Erfahrung einfach auch mal zu machen. Vielleicht können wir dann auch noch mal drüber reden. Da haben ja viele immer Angst: Oh Gott im Himmel und nachher ich wach dann auf und oben im Kopf ist nur noch Brokkoli oder was auch immer. Das ist ja immer so eine Sorge bei so unterbewussten Geschichten. 

Also Hypnose ist so ein Ding eben. Es ist ja wohl ähnlich wie in LSD-Trip, also auch bei Drogen ist es so eine Geschichte. Wenn ich dann rauskomme, ist alles oben nur noch Matsch. Und wenn du sagst, du kannst es sogar online durchführen, spricht das ja eigentlich dafür, dass das Ganze jetzt kein wahnsinniges Risiko ist oder irgendwie kritisch oder gefährlich oder sonst was.

Ulrike: Nein, absolut nicht. Also es gibt auch immer ein Vorgespräch, wo ich abkläre: Was ist der Gesundheitszustand, damit ich weiß, auf welche Dinge muss ich achten. Eine Frage ist bei mir auch immer ganz klar: Nimmt jemand Drogen? Weil das muss man auch ganz klar sagen. Jemand, der Drogen nimmt und dann zusätzlich so was macht, das verstärkt das natürlich. Und davon nehme ich persönlich zum Beispiel ganz klar Abstand. Das mache ich nicht. 

Und dann geht es auch darum, während der Atmung ganz klar im Körper zu bleiben, also eben nicht, sich mit dem Kopf in andere Sphären zu schießen und wie du sagst, das Gefühl zu haben, ich habe Brokkoli im Kopf, sondern wirklich im Fühlen und im Körper zu bleiben.

Ralf: Okay. Ah ja, klingt  hochinteressant. Wir werden das testen. Also das juckt mich tatsächlich. Das muss ich mal ausprobiert haben. Ja, du. Ich habe dich jetzt ganz viele Sachen mal gefragt und wir hatten auch ein recht schönes Gespräch und wir nähern uns der magischen 40 Minuten-Grenze. Was habe ich denn noch nicht gefragt und dir damit nicht die Chance gegeben, das loszuwerden, liebe Ulrike?

Ulrike: Ich glaube, wir haben eine ganze Bandbreite abgedeckt. Also das was ich immer den Menschen mitgebe ist ja, ihr atmet und wir alle atmen, Gott sei Dank. Nimm dir am Tag immer mal wieder ein paar Minuten Zeit und achte bewusst auf deine Atmung. Und dann nimm wahr, was das einfach für ein Unterschied für dich haben kann. Es ist simpel und gleichzeitig ist es ein wahnsinnig kraftvolles Geschenk, was wir haben. Und wir dürfen das wieder richtig nutzen.

Ralf: Cool, das ist ein ganz geniales Schluss-Statement. Dann sag ich jetzt zum einen Mal, wer diese nette Dame, die so viel über Atmung weiß, persönlich kennenlernen will, geht auf ihre Homepage. Macht Sinn, weil dann Telefonnummern, Kontaktmöglichkeiten, alles da sind. Ich werde das selbstverständlich in die Shownotes reinsetzen, das ihr direkt auf den Link gehen könnt. 

Und wer entweder auch mal Holotropes Atmen, nicht holotropes Atmen, sorry, Transformation Breath ausprobieren möchte oder etwas anderes zum Thema Atmen wissen will, wende sich doch bitte an die Ulrike und kontaktiere sie. Ich sag ganz herzlich Danke, dass du hier warst. Hatte großen Spaß mit dir. Und so wie ich das im Moment gerade einschätze, werden wir mal eine Session machen oder hier noch mal einen Podcast machen. Wenn ich diesen Transformationen Breath mal ausprobiert habe mit dir.

Ulrike: Sehr gerne, vielen Dank dir Ralf, für das Gespräch. Es war sehr kurzweilig und es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Ralf: Das kann ich nur zurückgeben. Ich sag auch herzliches Danke schön und bis bald Ulrike. Bis dann.

Ulrike: Tschüss.

Das war der Anti-Aging Podcast für Kopf und Körper. Wenn es dir gefallen hat, abonniere jetzt und hinterlasse einen Kommentar. 

Alle weiteren Infos zur Folge findest du in den Shownotes. 

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