Ralf Gabler – Schmerztherapie & Hypnosecoaching

50plus Podcast | Mentale Stärke | Astrid Goeschel | #11

Astrid

Astrid Göschel spricht über mentale Stärke

Wie geht leichter Erfolg? Wie bringst du deine PS sicher auf die Strasse? Was ist ein mentaler Boxenstopp®? In dieser Podcast-Episode erzählt dir die Wingwave®-Coachin Astrid Göschel wie sie mit ihren Klienten vorgeht und wie du dieses Know-How und die Visualisierungstechniken auch erfolgreich für dich nutzen kannst.

Das kostenlose E-Book „In 5 Schritten zum mühelosen Erfolg“ von Astrid bekommst du hier:

https://astridgoeschel.com/ebook-5-schritte-zum-erfolg/

Astrid Göschel und ihre Programme erreichst du unter den folgenden Links:
http://www.astridgoeschel.de
http://www.astridgoeschel.com
https://www.generalivitality.com/de/de/blog/energievampire-erkennen-und-mehr-kraft-gewinnen/

Wingwave: Besser-Siegmund-Institut – Die Seelenflüsterer (Folge 1 Teil 1/3)
Myostatiktest: Dr. Marco Rathschlag (Experte für Mental Coaching) im TV

Ralf Gabler erreichst du über seine Homepage: https://ralfgabler.de

Für alle „Nichthörenwoller“ habe ich ein Transcript erstellt:

Podcast Transcript:

Du bist nie zu alt um jung zu sein. Der 50+ und drunter Podcast. Genieße dein Mittelalter stark, glücklich und gesund mit Ralf Gabler.

Ralf: Hallo und herzlich willkommen beim 50+ Podcast! Ich freue mich, dass du wieder zuhörst oder eingeschaltet hast, wie man im Radio so schön sagen würde. Und ich freue mich ganz arg, dass ich heute die Astrid Goeschel hier bei mir habe. Die Astrid ist Coach, aktuell gerade in Hamburg noch. Wer weiß wie lange. Und ich freue mich, die Astrid hier zu haben. Wir kennen uns übers Internet, haben schon ein paar Mal auch gesprochen. Hallo Astrid.

Astrid: Hallo Ralf, ich freue mich.

Ralf: Ja schön. Astrid, wir hatten ja so ein ganz kleines bisschen vor gesprochen oder vorbesprochen. Du hast dir ja so ein bisschen zur Aufgabe gemacht, Menschen, ich würde sie jetzt mal so, so banal und unwissend sagen, die Work-Life-Balance, die Betonung auf Balance, ein bisschen näher zu bringen und dich so etwas auf Auszeiten auch zu spezialisieren, auf spezielle Auszeiten zu spezialisieren. Habe ich das richtig gesagt? Passt es zu dir?

Astrid: Ja, es passt. Teils, teils. Ja, ich freue mich. Erstmal noch herzlichen Dank, dass du mich eingeladen hast zum Podcast und dass ich über mein Thema sprechen darf. Und zu deiner Frage: Es ist tatsächlich dieses Wort Work-Life-Balance. Ich mag dieses Wort an sich gar nicht und trotzdem ist es ein wunderbarer, wunderbarer Einstieg. Um nämlich genau zu sagen: Es geht um das Wort Balance und um das Thema, dass man diese Auszeiten nicht mehr als einzelne Momente für sich im Leben reserviert.

Sondern dann Brain-Training schafft, dass es für uns völlig normal wird, dass wir uns regelmäßig eben runter regulieren können und dass wir auch wissen, dass wir uns auf eine Zeit vorbereiten, die eine Work-Life-Balance im klassischen Sinne gar nicht mehr ermöglicht. Da sollte nicht die Trennung  das Ziel sein, sondern eher die Verbindung. Und ja, da wären wir heute sicherlich noch drauf zu sprechen kommen, wie es denn überhaupt gelingen kann und worum es überhaupt geht.

Ralf: Ja, also das Wort Work-Life-Balance ist ja tatsächlich auch sehr umstritten.

Astrid: Ich versteh auch warum.

Ralf: Weil das ja immer so ein bisschen gerade jetzt bei uns, wie bezeichnet man es so schön, als Solopreneure oder Entrepreneure oder so irgendwas. Es lässt sich ja nicht ganz sauber trennen. Wann ist was ‚Work‘ und wann ist was ‚Life‘? Weil ja irgendwie, dass das ganze ‚Life‘ ‚Work‘ ist.

Astrid: Ja, Ralf und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, denn dieses Wort ist ja wie eine Klammer, dass nur zwei Worte zulässt. Und da sind wir dann eben bei, stell dir zwei Klammern vor. Und dann hast du in der einen, in dem einen Pol, auf dem einen Pol, das ein geklammert ist, steht dann eben Leben und auf dem anderen steht Arbeit. Und in der Welt, in der wir uns jetzt in dem Wandel befinden, da kommen noch ganz viele andere Themen mit rein, die in Balance gebracht werden. 

Und da sind wir dann auf jeden Fall bei einer ‚Sowohl als auch‘, darüber hinaus, Logik. Das heißt, es geht um die Balance zwischen sowohl Arbeit als auch Leben. Darüber hinaus die Rollenvielfalt, die wir haben, darüber hinaus Möglichkeit, mit dieser zunehmenden Geschwindigkeit klarzukommen, darüber hinaus mit der Informationsflut, darüber hinaus mit dieser Flexibilität, die wir immer hören. Wir sollen agil sein, agile Führung, das ist an sich nichts Neues. 

Aber was jetzt entscheidend wird, es tatsächlich zu lernen: Ja, wie funktioniert es? Und wie können wir denn auch unser Brain selber soweit schon in eigener Steuerung drauf vorbereiten, dass wir uns da schon präventiv drauf einstellen, bevor dann uns irgendwas überrollt?

Ralf: Okay, das klingt jetzt irgendwie alles mal einerseits sehr gut, was du machst. Kannst du, also jetzt nehmen wir, lass uns mal einfach einen virtuellen Kunden nehmen. Frau Meier, Müller, Herr Kunz, wie auch immer, kommt zu dir und sagt: Ich habe da was. Was hat er denn, wenn er zu dir kommt?

Astrid: Also er hat, ich zeig es immer gern ganz einfach an der Ampel Farbe. Stell dir oder stellt euch als Zuhörer die Verkehrsampel vor und die rote Farbe, eine orange Farbe und eine grüne Farbe. Und darum geht es bei mir immer, dass man sich klar macht, wenn einer anruft, um auf dein Fallbeispiel zu kommt: Es kann sein, dass der auf rot ist.

Es heißt, dass der ins Extrem geraten ist und jetzt beim Stoppen unter Stress gerät, weil er das Gefühl hat, stoppen ist Stillstand. Das wird häufig auch so genannt. Da entsteht jetzt Ärger, auch eine gewisse Verzweiflung, weil der Eindruck entsteht: Oh Gott. Ich bin jetzt voll auf der Bremse und ich kann nicht mehr beschleunigen. Das ist das eine. 

Die andere Farbe ist orange. Es gibt Menschen, die sind jetzt immer beim Thema Entscheidungsschwierigkeiten. Die wissen jetzt nicht, sollen sie den Fuß jetzt aufs Gas geben, weil ja jetzt grün kommt als nächste Farbe auf der Ampel? Oder sagen Sie sich: Ich traue mich nicht aufs Gas, ich würde gern lieber noch mal zurück auf Rot, als ich würde oder ich soll vielleicht doch lieber stoppen. 

Aber dann kommt die Angst und die Panik. Wenn ich jetzt hier zu lange warte oder stehenbleibt, um im Bilde zu bleiben. Könnte ja sein, mir fährt jemand hinten drauf oder mich schiebt jemand an oder kann ich mir das überhaupt leisten, stehen zu bleiben? Und daneben, wie gesagt, die andere Überlegung: Oh Gott, ja, und wenn ich jetzt aufs Gas gehe, kann ich das überhaupt? Bin ich da überhaupt schon genug vorbereitet? Kann ich da mit dem, was auf mich zukommt, umgehen? 

Und die dritte Farbe ist eben das Grün. Es ist ja schön, wenn mal jeder kennt, glaube ich, das Gefühl, zu im Flow zu sein und Gas zu geben. Und Unternehmer, Unternehmerin und auch im Privaten macht es ja Spaß, wenn man mal irgendwie auch auf die Tube drücken kann. Aber da sind wir eben auch beim Stress Thema. Wenn es ins Extrem verfällt, dann sind wir bei dem Thema, dass die Leute nur noch auf dem Gas sind und nicht mehr zur Ruhe kommen. 

Und dann sind das häufig diese drei zentralen Fragen, nämlich wie komme ich wieder zur Ruhe? Also wie kann ich das überhaupt machen, dass ich so ein Boxenstopp einlege, so heißt es dann bei mir also wirklich mal wieder zu stoppen, zu reflektieren und zu überlegen und richten. 

Und da sind wir halt bei drei Grundthemen, die man sich über die drei Farben gut merken kann. Und ich bin dann auch gern bei dieser dreier Zahl schon und füge dann hin und wieder sogar ein Plus dazu, weil ich eben deutlich machen will, dass wir uns verabschieden müssen von der Zahl eins. Also nur das eine, nur zum Beispiel leben oder nur so ‚Life‘ oder nur ‚Work‘. 

Sondern dass wir hier mutig sein sollen in dieser Dreierkonstellation unterwegs zu sein. Mit diesen drei Farben in Balance zu kommen, so dass es für uns wieder Freude macht, dass wir ganz bewusst stoppen, dass wir ganz bewusst überlegen: Stoppe ich, gehe ich jetzt jeden Schritt zurück, um wieder Anlauf zu nehmen, oder gehe ich ich bewusst aufs Gas? Und dann aber auch aufs Gas, beherzt zu gehen und dann den Spaß zu haben beim Gas geben. 

Und dann aber auch wieder zu zu wissen und schon im Vorfeld zu trainieren, das Dauer-Gas immer ausbrennen bedeutet und dass man hier wieder rechtzeitig weiß, wann dann die dreier Logik von der Ampel wieder losgeht. 

Dass man gezielt wieder stoppt. Und wenn man das geschafft hat, dass man wieder, so wie wir täglich, auf der Ampel stehen und uns dabei so wieder bei denken, aber dass wir dann Selbststeuerung hinbekommt, dann hat man da gute Chancen. Hier diese Bucher-Welt, wie ich es oft nenne oder wie es genannt wird. Ja, da kann man dann gut mit der zunehmenden Geschwindigkeit umgehen. Also wir schaffen das schon. Aber man muss halt vorher erst mal die Weichen stellen dafür.

Ralf: Okay, also ich bin jetzt gerade am Überlegen und vielleicht geht es dem einen oder anderen Zuhörer auch so.. Welche Farbe hat denn meine Ampel gerade? Bin ich auf grün, auf orange oder auf rot? Wie komme ich da drauf, welche Farbe gerade auf meiner Ampel steht?

Astrid: Häufig kommen die Menschen drauf, wenn sie zum Beispiel mit mir, es gibt mehrere Möglichkeiten, aber meistens ist es so: Die rufen ja bei mir an, weil du gesagt hast Fallbeispiel. Es ist so, manche rufen an und sagen: Also ich brauch jetzt hier ganz schnell eine Lösung, weil ich habe das Gefühl, ich werde hier beruflich überfahren. Das ist dann einfach ein Zeichen, dass da jemand etwas zu schnell geht und dass der jetzt wissen will im Gespräch mit mir: Wo setze ich denn da jetzt mal an? 

Und da ist dann eben das Thema, dass das dann die Rahmenbedingung ist, für den zu schnell. Dann ist er da im Feld unterwegs, wo sehr viel Gas gegeben wird und wo er dann die Bitte hat, jetzt mal den Kopf zu sortieren. Ich nenne es mal Einsortierung, damit man wieder weiß wo bringe ich denn jetzt hier die Ruhe rein? Und das wäre dann ein Fallbeispiel, wo jemand auf Grünes oder sein Umfeld auf Grünes, also total aufgelaufen auf dem Highspeed Feld unterwegs ist. 

Und der braucht dann von außen den Blick noch mal: Wo kann er denn jetzt hier wieder Klarheit kriegen und überlegt dann auch. Überlegen sein, überlegen agieren, aus der Ruhe heraus, aus der Kraft heraus, können wir ja im Grunde nur, wenn man vorher auch wirklich überlegt. Und das schafft man indem man eben da anruft. 

Es gibt Menschen, die wissen nicht auf welcher Farbe es sind, die wollen es dann von mir wissen. Das kriegen wir dann über die Erklärung hin und über die Sachen, über diese Boxenstopps, die man einlegen soll. 

Und es gibt aber andere, die rufen an und wissen das schon. Die rufen zum Beispiel an und sagen: Während andere jetzt in der Krise nicht wissen, wie sie Aufträge herbekommen, hab ich das umgekehrte Problem. Bei uns ist das jetzt alles so viel, dass wir immer wissen, wie wir das schaffen, bei uns zu bleiben. Alle geraten außer sich. Wir haben so viel Stress im Unternehmen. Können Sie uns einen Tipp geben oder mal vorbeikommen oder online irgendwas schalten?

Und da sind wir dann gleich bei der Fragestellung: Jetzt wird hier wirklich alles gerade Stress aufgrund von Work-über-Flow. Und überlegen über die Ruhe, wie der Einzelne die wieder rein kriegt.

Und wie gesagt, und dann gibt es natürlich auch Leute, die rufen an und sagen: Wir haben jetzt gerade Entscheidungschwierigkeiten, weil wir einfach nicht wissen, kann ich mein altes Business-Modell weiterführen. Fallbeispiel: Es hat eine Verlegerin angerufen, die hat ein ganz tolles Konzept. Und ein Konzept, was eine bestimmte Branche, eben eine bestimmte Zielgruppe hat. 

Aber die Zielgruppe, die ist jetzt im Moment wegen Corona für so was nicht ansprechbar. Und dann ist halt die Überlegung: Soll ich die Arbeit, soll ich das jetzt canceln, was komplett Neues machen? Oder soll ich an einem bestimmten Schräubchen drehen, dass man eine kleine Änderung vornimmt und ich mache dann doch weiter, aber vielleicht mit anderen Zielgruppe? 

Und das ist dann wiederum die Überlegung, wo ich sage, das ist ja so eine Farbe Orange, dass man überlegt: Gehe ich einen Schritt zurück oder gehe ich jetzt voll aufs Gas? Und wo finde ich da was? Da machen wir dann immer so eine kleine mentale Reise. Das kann jetzt online auch ganz gut machen. Also dann fühle ich die in ihrem Brain an unterschiedliche Standorte und dann geht es von der Ideenfindung bis zur Umsetzung und Bedenken, Klärung. 

Und ja, und dann am Ende steht dann die Idee. Bei ihr war es dann jetzt im konkreten Fall Beispiel zu bleiben. Eine neue App, die sie entwickelt und über diese App kann jetzt vieles automatisiert laufen, was vorher sie alles alleine oder mit einem Team gemacht hat.

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Ralf: Ja cool, ja klingt ganz spannend, finde auch schön mit dem, also tatsächlich mal ein Fallbeispiel. Fällt dir da gerade im Moment zufällig nochmal irgendwas ein? So eine klassische Fall Sache, was wie gelaufen ist? Vielleicht nicht jemand orangenes oder jemand rotes oder jemand grünes?

Astrid: Ja gerne. Also das ist jetzt auch erst letzte Woche gewesen. Ganz aktuell. Und zwar das ist so wirklich der klassische Schnell-Boxenstopp, wie ich es nenne, weil mein Programm heißt Boxenstopp. 

Und zwar ruft jemand an und der kannte mich schon aus dem Internet und der kannte mich auch schon vom Erstgespräch. Das muss ich dazu sagen, weil dann kann man ganz viel schneller und ganz anders arbeiten, wenn man mich dann schon kennt. Und er saß also im Auto und hat angerufen. Er hat gesagt: Also Astrid, hör zu, da wir uns schon kennen. Es ist dann in der Zusammenarbeit immer natürlich schnell die Frage auch mal aufs Du zu gehen.

Und er hat angerufen und gleich gesagt: Also Astrid, hör zu, ich bin auf der Autobahn. Er ist ein Vertriebsmensch muss man wissen, die leben ja in ihrem Auto fast und hat eine Leitungsfunktion. Und er ruft an und sagt: Astrid. Ich habe es eilig. In 30 Minuten ist bei uns ein Call angesetzt und er ist jetzt also völlig durch den Wind, weil er braucht jetzt eine schnelle Beratung und er muss sofort wissen, warum überhaupt das einberufen wird, ob ich ihm da Klarheit bringen kann. 

Er kennt sowas noch gar nicht. Es scheint jetzt wieder so was Neues zu sein. Dann aber die Bedenken, dass er jetzt eventuell falsch reagiert. Er würde jetzt gern in Ruhe überlegen, wie er jetzt da vorgeht und wie er es jetzt macht, es jetzt schon zu schaffen, weil steht ja doch auch im Raum. Wenn man so was außer der Reihe macht, dann hat er jetzt auch Bedenken, ob irgendwie vielleicht sein Posten irgendwie gefährdet ist. Also da kommen dann ganz viele Dinge zusammen.

Und das erste, was ich gesagt habe, ist jetzt erst einmal ganz wichtig: Das ist wirklich ein erster Schritt, nämlich Fuß vom Gas auf die Bremse. Ich hab ihn erstmal gebeten, die nächste Ausfahrt zu nehmen, auch wenn wir wenig Zeit haben, dass er dann erst mal raus fährt und das hat er dann gemacht. Und dann saß er da mit seinem Auto auf der Ausfahrt. Dann hatten wir noch 20 Minuten für das Gespräch. Das hat auch gereicht.

Es ging dann im Grunde genommen in erster Linie darum, sich runter zu regulieren. Das macht man dann so auch eine Übung mit Augen schließen und auch mal aus der Panik rauszukommen in die Ruhe rein. Dann im zweiten Schritt habe ich ihm erklärt, von den Rahmenbedingungen her, warum die neue Führung, das ist auch eine neue Führung, sehr häufig in Unternehmen wegen Umbesetzung. Oder häufig sind jetzt Frauen auch an der Führung und die machen natürlich vieles anders als das die 50+ Leute, ja das ist ja dein Thema, kennen.

Ja und dann habe ich erklärt, was da im Grunde genommen jetzt eher positiv zu sehen ist und was bedenklich und was unbedenklich ist. Immer erst mal den Rahmen geklärt. Und dann ging es ihm darum, dass ist dann das Thema Kommunikation, ihm einfach auch mitzuteilen, was er besser nicht sagt und welche guten Fragen er stellen kann.

Darum geht’s bei weniger Stress. Wir neigen leider dazu, das kennst du vermutlich auch, dass wir dann anfangen, aufgrund von einem inneren Antrieb ganz viel erklären zu wollen und uns zu rechtfertigen, im wahrsten Sinne des Wortes für irgendwas. 

Und das Entscheidende ist, dass man genau das Gegenteil im Konflikt macht. Es ist viel förderlicher Brücken zu bauen, Fragen zu stellen. Und was natürlich ganz toll ist, wenn jemand sagt: Astrid, ich darf jetzt hier nichts Falsches sagen, ich darf mir jetzt keinen Fehler erlauben. Es waren auch immer seine Worte, dass wir dann wirklich die Fragen an die Hand bekommt, mit denen er wirklich einsteigt. Es kann man sich so als As im Ärmel vorstellen. 

Dann habe ich noch mal erinnert an die Wiederholungstechnik. Das ist auch etwas sehr Gängiges, dass man sich auch erlaubt, gerade wenn wenig Zeit ist, überhaupt erst mal das, was der andere will, zu wiederholen, um Klarheit reinzukriegen. Worum geht es denn wirklich?

Und dann sind wir das systematisch einfach alles kurz durchgegangen. Er hat dann sich da ein paar Notizen gemacht und ich habe ihm auch geraten, das Gespräch, er war fünf Minuten bevor sein Call losging, war er im Auto, dass ich ihm auch geraten habe, das jetzt auch wirklich im Stehen durchzuführen, weil der Mann noch so eine kleine Übung gemacht. 

Eine kleine Trance-Übung, aber bitte die Zuhörer nicht erschrecken. Also so etwas hat nichts damit zu tun, dass man irgendwie keine Selbststeuerung mehr hat. Das ist mit den Leuten, die ich habe, immer sehr, sehr wichtig, dass man klar macht, da wird jetzt keiner irgendwie vernebelt im Gehirn. Sondern es geht hier um reine Runter-Regulation, dass man eben auch stimmlich, das ist ja rhetorisch auch sehr wichtig, stimmlich entspannend rüberkommt bei so einer Geschichte. 

Und das ist ja für Leitende, für Menschen, die sehr viel leisten, schon immer auch so ein Anspruch, dass sie auch unter Stress trotzdem überlegt wirken. Und das haben wir dann eben auch gemacht, dass wir noch eine kurze Übung gemacht haben, dass er die Augen geschlossen hat. Das er sich nochmal entspannt hat im Auto, dass er wusste, wie der Einstieg ist, dass er wusste, wie der Ausstieg ist. Und dann hat er das Gespräch geführt und hat er dann noch kurz per WhatsApp geschickt: Kuh ist vom Eis. Prima. Danke. Ja. Also so läuft es dann manchmal in der Praxis.

Ralf: Ja stark. Ich wollte dich schon fragen, du hast es selber noch erwähnt. Ich wollte nämlich schon sagen, die Astrid arbeitet, wusste ich nämlich nicht von der Arbeit mit ganz viel mit Bildern. Als ich mit den Boxenstopp. Du hast die Ampel, ja, du hast die ganzen Bilder mit drin ‚vom Gas gehen, bremsen‘ etc. pp. Da wäre dann auch noch die Frage: Was fährst du eigentlich für ein Auto?

Astrid: Das verrate ich nicht, das möchte ich gerne, dass deineZuhörer sich mal überlegen, was da passen würde.

Ralf: Aber anhand von der Bildersprache, ich hatte mir schon im Kopf die Notiz gemacht. Astrid. Das ist doch ein bisschen fast schon Hypnose ähnlich, was du da machst. Und dann hast du dieses schöne Wort der Trance eingeworfen und damit war dann klar, prinzipiell das schon Hypnose Techniken, die du zum Teil einfach auch nutzt, um eben über diese Bilder bestimmte Zustände dann auch zu zu erzeugen und bei Leuten dann einfach auch hoch zu holen. Bist du da mehr oder weniger selber drauf oder hast du irgendwas gemacht in Richtung NLP Hypnose?

Astrid: Okay, also ja, das ist vielleicht ganz gut, dass du das fragst, aber wir leben ja in Deutschland. Das nehme ich immer amüsiert zur Kenntnis. In einem Land, das sich sehr durch Titel definiert. Hier und da an der Stelle sei gesagt, also ich bin ja seit meinem 16. Lebensjahr bin ich einfach leidenschaftlich an den Themen Sprache interessiert und mit diesem Thema eben Stärke von innen heraus aufzubauen. Also mentale Stärke. 

Das hat damals schon im Leistungssport angefangen und ich habe dann beim Leistungssport sehr schnell festgestellt, dass es mir viel mehr Freude macht, im Hintergrund zu trainieren und andere da auch auf Sorgen anderer zu unterstützen, dass sie sich das auch zutrauen.

Und im Grunde war das beides und die Sprache. Das hat mich immer fasziniert. Und dann kann man sich vorstellen, dass ich halt auch im 16. Lebensjahr angefangen habe, eine Weiterbildung nach der anderen zu machen. Auch das Studium darauf hinaus, dass es immer diese Themen waren, die mit Sprache, mit Selbststeuerung, mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun haben. 

Und so kommt es jetzt, um deine Frage zu beantworten, dass ich mich immer gezielt weitergebildet habe. Aber das ist jetzt vielleicht das, was manche zurück erstaunen mag. Ich habe bewusst immer geguckt, ja auch bewusst nicht Psychologie studiert, obwohl ich alles verschlungen habe, was mit Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat.

Aber ich habe bewusst immer geguckt, dass ich nicht zu viel Ausbildungen mache, die mich zu stark in die Diagnostik bringen, weil ich immer wollte, dass ich frei und unabhängig im Geist bleibe, um noch kreativ in dem Sinne sein zu können, der mir wichtig ist. 

Kreativ heißt ja ‚Brücken bauen‘. Kreativ heißt ja immer, da kommt der Geisteswissenschaftler bei mir durch. Sich schnell in unterschiedliche Bereiche einzuarbeiten, zu analysieren: Wo ist was? Wo ist was wie übertragbar und wo ist was nicht übertragbar. Und dann unterschiedliche Bereiche zu verknüpfen und zu gucken, ob es eine Vereinfachung gibt.

 Und das ist eben das, wo ich immer dann gesagt habe: Okay, ich habe viel Ausbildungen gemacht, um mal ein paar aufzuzählen. Klar, ich habe einen NLP-Master gemacht, ich habe da speziell natürlich gerade Erikson, das ist das, was du ansprichst. Hypnose-Sprachmuster , Hypnose-Sprache, das hat mich interessiert, aber ich habe die Hypnose-Ausbildung bis dahin eher nach hinten geschoben, obwohl ich jetzt wiederum kurz davor bin, weil ich mit einem Neurobiologen ja auch eine Akademie hab, dass ich da eventuell mal die Hypnose Ausbildung mach. 

Was mich aber mehr fasziniert hat, war immer diese Dinge zu kennen und sie wirklich auch gezielt anzuwenden und dann aber eigene Konzepte zu entwickeln. Und das kommt jetzt, es ist deswegen auch das Spannende, dass ich mich dann eher entschieden habe, die Ausbildung zum WingWave-Coach zu machen in Hamburg. Und WingWave kann die gleichen Ergebnisse erzielen wie Hypnose, ist aber und das ist eben die Zielgruppe, die ich verstärkt habe und auch mein Wert, den Menschen wirklich die Sicherheit zu geben, dass er der Steuermann und die Steuer Frau ist. 

Und dass eben nicht alles gesagt werden muss, dass man auch Dinge für sich behalten darf und dass man hier keinen Interpretationsspielraum liefert. Da war mir das mit dem WingWave dann lieber. Bei WingWave arbeitet man anders, mit einem Myostatik-Test. Da testet man das Kraft-Niveau an der Hand und es arbeitet dann in Kombination noch, indem man künstlich Traum-Schlafphasen herbeiruft, um dann die Entspannung und die Balance dann zu schaffen. Da spielt natürlich auch die Sprache eine große Rolle.

Und dadurch, dass ich ja mal Coach werden wollte. Ich habe als Trainerin gestartet, ich wollte aber immer Coach werden, habe mir das aber immer sehr, also ich war da sehr mit Respekt unterwegs. Also heute ist es anders. Heute nennt sich jeder gerne Coach. Die Begrifflichkeit ist anders, aber mir war es sehr wichtig, mich da wirklich erst mal zu entwickeln. 

Und deswegen habe ich dann eben auch NLP gemacht. Diese Sprachmuster zu wählen, die den anderen immer in seiner Kraft lassen, Bilder zu wählen, die dann auch für den anderen passen, die ihn dann auch immer in seiner Kraft belassen. Und ihm für sich in dem anderen dann immer die Möglichkeit geben, das Problem dann für sich leicht zu bekommen. Darum geht es am Ende immer.

Ralf: Völlig, völlig richtig. Nein. Diese Ansätze sind sehr ähnlich. Hypnose ist eine reine Kommunikationstechnik.

Astrid: Aha, da hast du die Ausbildung.

Ralf: Ich bin ähnlich wie du, Astrid. Also ich habe etliche Kurse, Seminare, richtig viel gemacht im Bereich Hypnose und ich habe es aber anders gemacht. Ich habe nie be einer Person jetzt eine ganze Reihe durchgemacht. Ich habe mir, immer für mich aus meinem Verständnis heraus die spannendsten Leute rausgesucht und habe geguckt, dass ich von denen so viel wie möglich lernen kann. 

Ja, weil ich jemand bin, den ich eigentlich Titel auch kein Stück interessieren. Ich mag diesen ganzen Papierkram nicht. Mich interessiert eher, wenn ich das Gefühl habe, da sind spannende Techniken oder spannende Ansätze letztlich auch zu verstehen, wie sie funktionieren.

Astrid: Genau das ist bei mir ähnlich. Um ein Repertoire aufzubauen, aber flexibel zu bleiben.

Ralf: Ja, ganz genau. Ich mach auch heute Dinge, wo mir wahrscheinlich ein Hypnotiseur.. Ich bezeichne ja ganz offiziell Hypnose als kontrollierten Placebo-Effekt. Weil das letztlich genau das ist, was man mit solchen Dingen macht. Auch mit Coaching, mit einem anderen. 

Das sind einfach Dinge, du machst ja nur eine rein verbale Intervention und keine körperliche Intervention oder keine physische, sondern eine reine psychische Intervention über Gespräche und löst damit durchaus sehr große Dinge im Körper auch aus.

Astrid: Ja, das ist allerdings interessant, was du sagst, weil ich arbeite an der Stelle anders, denn ich sage mir, das finde ich übrigens, das wäre fast schon mein eigenes Podcast Thema. Was du gerade gesagt, dass ist total spannendes Wort, mit dem Placebo-Effekt. Aber ich ich arbeite schon auf den Ebenen, sowohl Körper, da kommt jetzt dann auch der Myostatik-Test rein. Ich frage die einzelnen tatsächlich bei ihrer Emotion ab, die sie im Körper spüren. Das ist das Tolle bei Wing Wave. 

Das heißt, man geht nicht über den Kopf, man geht auch nicht über die Sprache. Davon halte ich gerade, weil ich Linguistin bin und Rhetorikerin. Und ich habe bei Rhetorik und Linguistik studiert. Es hat mich alles fasziniert. Aber ich habe natürlich sehr schnell gemerkt, dass man eben über die Sprache ganz, ganz, ganz wenig im Grunde erreicht, wenn man Menschen weiterbringen will im Coaching. 

Und dass die emotionale Intelligenz und das Ansetzen an der Emotion und an der Körper-Resonanz, dass das der Schlüssel ist in der Reihenfolge, dass man erst an die Körper-Resonanz geht, dann erst über das Kognitive, sprich über die Gedanken, die dadurch ausgelöst werden. Und dann, wenn man an die Bildwelten, die Sprach-Galtung richtig macht, dann findet der Einzelne sehr leicht wieder in die Leichtigkeit und kann auch sehr schnell Ballast lösen, ohne dass man da selber von außen viel tun muss. 

Und das finde ich halt schon spannend, da auf diesen drei Ebenen Körper, Seele, Geist wirklich zusammenhängen, wirklich einwirken zu können, aber immer auf eine Art und Weise den anderen in seiner Autonomie belässt. Und das finde ich unglaublich wichtig.

Ralf: Vielleicht ist auch tatsächlich genau das gleiche. Sagt dir Kinesiologie was?

Astrid: Ja, Kinesiologie. Und das ist das Interessante, Kinesiologie arbeitet ja mit Fragen. Da gibt es ja auch Tests, die über die Arme und meistens auch den ausgestreckten Arm gehen, oder?

Ralf: Ganz genau, wie grenzt man so was ab?

Astrid: Ja, wie meinst du das jetzt, wie man es abgrenzt?

Ralf: Von deinem Handtest zum Beispiel.

Astrid: Eine schöne Frage, weil es grenzt sich schon mal dadurch ab, dass ich nicht mit Fragen arbeite. Übrigens, das will ich dem Zuhörer gerne sagen. Es hören bestimmt auch Leute zu, die ganz begeistert Kinesiologie-Tests anwenden. Ich bin jemand, ich bin da völlig offen, tolerant, weil ich mir am Ende sage: Es gilt, was hilft. Und wenn jemand mit Kinesiologie wahnsinnig gute Erfolge erzielt, ist das alles prima. 

Und ich finde, wir brauchen generell, in Deutschland speziell, eine richtige Toleranz, dass man einfach weiß, es gibt viele verschiedene Dinge. Am Ende muss es, finde ich, funktionieren. 

Bloß sage ich mir immer, ich arbeite eben lieber nicht mit Fragen, weil die Fragen gehen ja wieder an den Kopf und dann ist immer wieder sehr schön in der Kognition drin. Und ich finde es super in WingWave und da kann man so gut abgrenzen über diesem Myostatik-Test, da arbeiten wir mit Aussagen. Und diese Aussage, das sind ja Punkte, wenn man Sätze sieht und keine Fragen.

Und das ist dann so, dass man diese Aussagen, man sagt eben ein Satz und das Gehirn vom anderen, denkt diesen Satz einfach als Aussage und dann kann ich sehr schnell sehen über das Finger-Testing: Schwächt diese Aussage, dann sieht man hier Kopf-Bauch-Balance ist da, da ist eine Gap. Da denkt, da kommt was anders als der Körper fühlt oder eben umgekehrt. Oder stärkt den Menschen das. 

Und das kann man eben vor allen Dingen schnell herausfinden und ohne Anstrengung. Und für mich ist immer wichtig, dass Erfolg leicht ist und dass der Prozess leicht ist. Und die Leute, die meistens kommen, haben ja schon eine Schwere irgendwo und da möchte ich die immer sofort auch schon in der Leichtigkeit abholen. Und da kann man es sehr schön abgrenzen, dass man eben hier sofort startet. 

Und ich kann sofort sehen durch die Aussagen, die dann getestet werden, wo ist die Schwächung. Dann kann man punktgenau auch dann, indem ich weiter in so einer Aussage-Modus unterwegs bin, punktgenau orten: Was genau ist das, was die Menschen jetzt hier schwächt? Und wenn ich das weiß, dann kann man ganz schnell punktgenau das Ganze auflösen. Das kann man sich bildlich, um ein Bild einzubringen, vorstellen, wie wenn ich den den schwächeren Moment hab, dann ist es so, wie wenn man eine Zecke ortet. 

Wenn man so zum Mediziner geht und merkt irgendwie so eine Zecke zieht am Blut und es gefährlich, weil man sie nicht rechtzeitig herauszieht, da kann man wirklich Probleme haben für den Rest des Lebens, also im Gehirn, wenn man sich eine Krankheit zuzieht. Aber das Interessante ist ja, dass der Arzt fachmännisch weiß, wie er diese Zecke entfernt, dass es nachhaltig gelöst ist und dass so im Idealfall auch keine Folgeschäden auftreten und dass diese Zecke keine Kraft mehr ziehen kann und kein Schaden mehr anrichten kann. 

Und so kann man sich das bildlich eben auch vorstellen, dass da ein Stress Moment an dem Körper hängt. Man kann sich, wenn man sich das als Zecke vorstellt und bildlich, dann sag ich um beim Thema Energieräuber zu bleiben, das ist ja auch so ein Thema, was ich konzeptionell anbiete, auch als schwarze Fledermaus vorstellen. Eine Fledermaus ist ein Sauger und wenn ich so eine Fledermaus an mir dran heften habe, dann muss die fachmännisch rausgezogen werden. 

Und dann ist diese Schwere, dieses Gewicht, was dann an mir dran hängt oder was ja auch aufgrund des Saugers ausgelöst wird, dass man da merkt, man kommt selber nicht mehr in diese Leichtigkeit. Man kann diese Performance nicht mehr abrufen, weil da irgendwas dran hängt. Am entscheidenden Moment klappt es einfach nicht. Dann ist die Fledermaus weg und dann verschwindet sie wieder zurück in die Unterwelt, wo sie herkommt und dann geht’s wieder weiter. 

Und so kann man sich das vorstellen beim Coaching. Das ist jetzt Gott sei Dank diese Coaching-Verfahren gibt oder wir das als wichtiges Tool nutzen, nicht als einziges, aber dazu der Myostatik-Test, damit haben wir eine Messbarkeit. Man weiß vorher, wo man sich auf einer Skala befindet und geht dann Stück für Stück übers Coaching auf, kommt dann irgendwann auf die +5. Also über den neutralen Wert der Null, kommt dann auf die 5 und dann kann man wirklich sagen: Jetzt ist der Einzelne wieder so in der Kraft, dass er mit dem Thema allein wieder umgehen kann. 

Und das macht es für mich dann spannend, weil ich ja Leute habe, die durchaus offen sind für Coaching. Aber diese brauchen eine Messbarkeit. Die müssen wirklich wissen, dass das Ganze auch messbar ist und nachhaltig funktioniert. Und die wollen nicht über Jahre hinweg begleitet werden. Die wollen möglichst schnell und zackig wieder weiter fahren, um im Bilde zu bleiben, in ihrem eigenem Auto.

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Ralf: Wir sind schon wieder ewig dran. Ist aber auch mega spannend. Wenn jetzt jemand wie dein Fallbeispiel von vorher im Auto sitzt, macht, der sich dann den Handtest mehr oder weniger selber? Oder wie löst du das dann?

Astrid: Es ist gut, dass du fragst, weil es vielleicht jetzt Verwirrung ausrufen könnte bei den Zuhörern. Also wie gesagt, das ist jetzt der Unterschied zwischen online und offline. Also diesen Test kann ich ja tatsächlich nicht machen, wenn ich nicht dabei bin. Dieses Testing kann ich wirklich nur machen, wenn wir offline uns treffen, wir uns wirklich persönlich treffen und online kann ich dann eben solche Beratung machen wie jetzt, wo er gesagt hat, ich brauch da Tipps. Oder ich kann auch jemanden körperlich in der Entspannung bringen. 

Aber ohne dieses Testing, das geht dann in dem Fall nicht. Aber da unterscheide ich auch wirklich zwischen einem Boxenstopp, der einfach nur punktuell ist, wo es darum geht, ich brauch mal schnell Ideen oder ich brauch mal schnell eine Handlungsanweisung oder ich brauch mal schnell Tipp. Das kann man leisten, dass jemand rausfährt und dann kriegt er die Information per Telefon. 

Wenn aber jemand sagt: Ich habe hier ein echtes Thema mit Performance Stress, aus irgendeinem Grund kann ich meine Leistung nicht abrufen und es sind die unterschiedlichsten Dinge. Übrigens, das ist immer der Moment, wo unser Kopf-Wissen nicht ausreicht, wo wir das plötzlich merken. Es kann sein, heute werden die Leute auch schnell befördert. Dann sollen die eine kurze Rede halten auf der großen Bühne und dann sagen die: Das weiß ich vom Kopf alles. Aber nach zwei Minuten kriege ich keinen Ton mehr raus und dann nützt alles nichts. 

Es nützt einem ja nichts, wenn man dann weiß, wie man mit Lampenfieber theoretisch umgehen soll. Die brauchen jetzt eine neue Möglichkeit um diese Performance ganz schnell und zackig los zu bekommen. Und da kann man halt dann mit diesen Myostatik-Test arbeiten. Und da ist es dann aber nötig, dass man dann eins zu eins arbeitet. Und zwar nur dann, wenn die gängigen Tipps nicht greifen. Aber die Leute, die bei mir anrufen, die haben ja dann meistens schon sämtliche Tipps. 

Nur um mal bei dem Beispiel zu bleiben. Die haben ja dann schon über YouTube und über Bücher und über Rücksprache mit anderen die Tipps. Das kennen die dann alles. Und wenn die merken, es wird nicht besser, dann lohnt es, so ein Coaching in Anspruch zu nehmen. Aber da ist dann wirklich wichtig, wenn man mit sowas arbeitet, mit diesem Schnelltest und mit dem Tester braucht man auch natürlich schon im Eins zu Eins Gespräch. Da muss man sich dann schon sehen können. 

Aber das kann man erfreulicherweise auch, ich hatte das jetzt auch letzte Woche noch, da haben wir uns in Hamburg getroffen und den Abstand, die Sicherheitsvorkehrung kann man ja machen und dann kann man das mit dem Testing machen. 

Aber du, es gibt noch etwas. Mir fällt spontan noch ein, es gibt immer noch die Möglichkeit, dass man das, dass man sich auditiv runter regelt. Das kennst du bestimmt auch. Und dann hört man auch bestimmte Musiken, die ich empfehle. Also kann man sich dann per WhatsApp runterladen und da kann man dann dafür sorgen, dass die linke und die rechte Gehirnhälfte, dass die dann wieder in Balance kommen. 

Darum geht es am Ende ja auch, dass man in Balance kommt und auch mental in Balance kommt. Und es kann eine bestimmte Art von Klang schaffen. Und da gibt es ja heutzutage, passt ja auch sehr gut in dieses digitale Zeitalter die Möglichkeit, sich dann Stöpsel ins Ohr oder Ohrhörer aufzusetzen. Eine bestimmte Musik, die ich dann empfehle, sich einzuschalten und an das Thema zu denken. Und dann kann man hier auch schon eine gewisse Entspannung hinkriegen.

Ralf: Ich lass mir von dir auf jeden Fall mal Namen oder Link oder irgendwas zu der Musik geben. Setzen wir in die Shownotes mit rein. Für alle, die sich mal runterfahren wollen, kannst du mir noch, das drückt mich jetzt irgendwie die ganze Zeit schon mal auch noch ein, zwei, drei oder viele Beispiele geben, wie du solche testest? Das dann über die Hand, also diesen Myostatik-Test, was das für Aussagen sind. Mit was für mit was für Aussagen wird da gearbeitet? 

Astrid: Okay.

Ralf: Nehmen wir gerade mal diese diese Rede Angst jetzt als Beispiel.

Astrid: Ich habe gerade gesucht im Kopf, was ist ein gutes Beispiel. Wir können uns ja nicht sehen, aber es ist wirklich witzig, weil ich habe gerade im Moment überlegt, welches Fallbeispiel nehme ich jetzt? Was könnte jetzt interessant sein für die Zuhörer? Du würdest also sagen, wir sollen einfach mal das Beispiel nehmen.

Ralf: Zum Beispiel.

Astrid: Ja, na gut.

Ralf: Also das ist etwas Häufiges aus meiner Erfahrung.

Astrid: Ja, das ist sehr häufig. Ja, bei Rede-Angst, das stimmt. Das ist sehr häufig und da ist es dann so. Also, wenn wir dann eben das Thema haben, dann lass ich eben das Thema Rede-Angst denken. Es gibt da übrigens die unterschiedlichsten Dinge, und zwar manchmal ist es auch ganz sinnvoll, dass ich einfach so ein kleiner Kinofilm abspiele und das teste ich dann über die Hand. 

Also stell dir vor, du hättest jetzt die Rede-Angst. Das ist am einfachsten. Dann hab ich dich. Ich sitze dir dann ja gegenüber. Es gibt ein bestimmtes Setting, da gehe ich nicht mehr drauf ein. Aber wichtig ist, mir eben dein Daumen und Zeigefinger geben lass. Da machen wir vorher noch einen Test, damit du weißt, wie das geht. Und dann ziehe ich deinen Daumen Zeigefinger, an dem zieh ich dann um das Kraft-Niveau zu testen und dann lass ich dich einfach in der Gegenwartssprache erzählen. Die Geschichte, die du gerade erlebst, das heißt, dein Szenario mit einer Rede-Angst. 

Das heißt, es könnten sein, zum Beispiel, du erzählst ja. Also ich bin dann in dem und dem Raum. Ich muss es auch gar nicht wissen, wie der Raum aussieht. Aber du sagst: Ja, ich betrete jetzt in den Vortragssaal. Und ich ziehe in dem Moment an deinen Fingern. Ich teste dann deinen Finger. Das ist dann der Myostatik-Test, ob du das Kraft-Niveau halten kannst. Und solange du da in deiner Kraft bist, weil der Test keine Schwächung zeigt, dann lasse ich dich das immer weiter erzählt. 

Das heißt, du sagst dann: Ich gehe in diesen Raum, ich habe den Raum vor mir. Ich gehe auf die Bühne. Ich gehe an das Mikrofon. Ich geh ans Pult, wenn du mit einem Pult arbeitest. Oder ich setze mir das Mikrofon auf. Dann sage ich den ersten Satz. Und es ist dein Film. Also da gebe ich auch gar nicht vor. 

Und dann ist es interessant, weil irgendwann geht dann das Finger-Testing auf demonstrativ. Das zeigt dann irgendwann eine Schwächung. Zum Beispiel, wenn du dann sagst: Ich blicke in das Publikum und wenn es dann da aufgeht, dann gehen die Aussagen. Dann teste ich einfach folgende Dinge weiter. Nämlich dann zum Beispiel, es ist dann, dass ich die Emotionen teste, also wenn es aufgeht, dann teste ich dann sofort die Emotions-Sorten, nennt sich das, durch. Das heißt, es ist Angst, Wut, Ärger, Zorn, Ohnmacht, ‚Nicht mehr fühlen können‘, solche Dinge. 

Und irgendwann ist es so, dass ich dann über diese Aussagen ganz schnell weiß, was es für eine Emotion ist. Zum Beispiel Ohnmacht oder Angst. Denn dann geht es aber weiter, in dem ich dann zum Beispiel teste, ist es die eigene Angst. Und wenn es bei der eigenen Angst stabil bleibt, dann ist plötzlich für mich und auch für dich klar, dass es nicht deine eigene Angst ist. Und dann geht es weiter. Es ist die Angst von wem anders. Und dann, wenn es so und so. Das sind dann diese Dinge oder es ist so. 

Und dann wird auch gefragt zum Beispiel: Körperlichen Stress löst auch seelischen Stress oder es löst einen Stress, höheren Stress oder spiritueller Stress, wie auch immer man es nennen mag und es interessant ist, dass mir der Myostatik-Test hier immer Aufschluss gibt, was es denn nun wirklich ist. Und mit diesen Aussagen kommen wir alle immer mehr an dem Punkt dran. 

Und wenn wir zum Beispiel dann bei dem Stress-Erleben sind, weil der Körper reagiert ja dann, auch wenn wir zum Beispiel Ohnmacht haben und es ist körperlicher Stress. Dann brauche ich nicht mehr viel tun, weil dann sage ich dann zum Beispiel zu dir: Und wo spürst du den körperlichen Stress? Und kann man sehr schnell spüren in dem Moment, in dem er merkt: Ja, mir schnürt es den Atem zu. 

Und dann sind wir bei dem Moment, wo dann das zweite Tool dazukommt, also die zweite Geschichte. Dann wird wird vor den Augen gewunken. Da sitzt natürlich für ein Podcast hoffentlich jetzt nicht so viel, was wir reinpacken, weil es könnte es auch sein, dass es mehr verwirrt als Klarheit schafft. Aber diese künstlichen Braun Schlafphasen oder REM-Phasen, wie man es auch nennen kann, vielleicht können wir etwas in die Shownotes packen. 

Dieses Winken vor den Augen führt dann dazu, dass dieses Erleben, dass du dann selber kurz wirklich hast, dass du merkst: Oh, das ist Stress, das habe ich wirklich. Und ich kriege gerade Atemprobleme. Das hast du dann ja wirklich. Das wird dann über dieses Winken, über eine bestimmte Technik vor den Augen nachträglich vom Stress dann ins Abbauen von Stress befördert. Kannst du dir bildlich so vorstellen, oder? 

Man kann sich das so vorstellen: Stress erleben ist ja jetzt nichts schlimmes an sich. Es ist nur etwas, das es für uns einfach eine zu große Datei ist, sagen wir mal so. Ich sage gerne, man kann sich das gut vorstellen, wenn ihr ein Foto verschickt mit einer hohen Auflösung, dann sehen wir am Bildschirm den Balken. Wir sehen einfach der Balken, der geht von links nach rechts und wenn der Balken dann grün oder blau, der Balken dann von links nach rechts gewandert ist, dann wissen wir jetzt jetzt, das Loading war erfolgreich. 

Wenn aber der Balken irgendwo stecken bleibt, dann wissen wir: Oh, das ist jetzt eine zu große Datei, da müssen wir jetzt die Datei irgendwie verkleinern oder das auf zweimal schicken. Und dann können wir das natürlich zweimal schicken. Aber wenn wir ein stressiges Leben haben und es passiert jetzt heutzutage immer schneller, weil sie eben die Geschwindigkeit zunimmt, dann ist uns irgendwas mal im Alltag zu viel. 

Das realisieren wir gar nicht so. Das realisieren wir nur so, dass das Stress-Erleben über den normalen Stressabbau, nämlich übers Schlafen, mit dem eine Nacht drüber schlafen und dann am nächsten Tag wieder ausgeruht sein, dass das dann nicht mehr funktioniert. Und wenn es dann nicht mehr funktioniert, dann sind es die Themen, die wir einfach immer mitschleppen. Und dann merken wir immer, dass wir nicht weiterkommen an einer bestimmten Stelle. 

Zum Beispiel an der Stelle, wo wir plötzlich diese Rede halten sollen. Und dann kriegen wir an einer bestimmten Stelle Blackout, wie bei dem Fallbeispiel. Da sind die Momente, die man ins Publikum guckt. Dann plötzlich merkt er, jetzt kann er nicht mehr. Jetzt bekommt er plötzlich ein Atem-Problem. Das können wir dann, weil ich dann in die Situation noch zurück will, mit diesen Film noch mal durchgehen. Dann bewinke ich es an der Stelle mit dem Stress.

Und am Ende kannst du über diesen Film, kannst du ganz stark in unserem Coaching, wenn dann alles stark testet, dann ist das Zeichen, dass es jetzt funktioniert. Und dann hast du den Praxistest, dass du aus dem Coaching gehst und hältst du die Rede. Und dann hinterher sagst du dir: Wo war eigentlich das Problem? Und das funktioniert dann halt plötzlich. Und dann ist man auch wieder irritiert, weil man merkt, das ist ja echt erstaunlich, dass es funktioniert, dass man da so eine Blockade, die entstanden ist, aus irgendwelchen Gründen einsortieren kann. 

Man weiß hinterher nach dem Coaching, was es genau war, was es ausgelöst hat. Aber das nützt uns ja nichts. Die Analytik allein und im zweiten Schritt mit diesem Bewirken kann man es dann eben ganz schnell hinbekommen, dass man dann auch in der Situation ist, wieder ist, wieder abrufen kann die Leistung. Weil wie gesagt, dieser Download eben rückwirkend noch mal vollzogen wurde. Und so kann man sich das in etwa vorstellen.

Ralf: Ja, also es klingt jetzt vielleicht für einen, sage ich mal unbedarften, sehr technisch orientierten Zuhörer ein bisschen wunderlich. Möchte ich aber gerne dazu sagen und anmerken, weil mir das auch wichtig ist. Also es sind Dinge, die tatsächlich so ähnlich in der Hypnose, im Hypnose Bereich gemacht und auch gelehrt werden.

Wenn man das Gefühl hat, also auch für diesen Finger-Kraft-Test oder Myostatik-Test, wer glaubt, so was funktioniert nicht oder das kann nicht sein oder wie auch immer, der soll sich mal gerne schlau machen über die Techniken, die beispielsweise Gedankenleser einsetzen. 

Also es gibt ja diese diese Trick-Gedankenleser, die so im Prinzip in der Magie verortet sind. Und die funktionieren im Prinzip auf einer sehr, sehr ähnlichen Basis. Das heißt, sobald ich mich da, da geht es ja dann um Karten, um Märkte, Karten oder ähnliches.

Er beobachtet entweder, wo die Augen hin wandern, das kann Aufschluss darüber geben oder eben ob es ein kurzes Zucken in den Händen ist, wenn auf bestimmte Farben oder Karten etc. angesprochen wird. Also der Körper reagiert schon auf das, was wir denken und was uns durch den Kopf geht. Das ist also durchaus seriös und also zu sehen.

Astrid: Ja, weißt du, was mir da auch noch einfällt. Es ist ja so, es ist eben immer das Warum. Im Grunde genommen ist es gar nicht so gut im Detail, das zu beschreiben, weil dafür gibt es ja dann auch diese Coachings. Also bei mir ist es so, dass das man, das ist ja auch das Tolle bei der Digitalisierung, es wird erst mal wirklich ganz klar in Kenntnis gesetzt, wie das funktioniert. Es gibt dann auch, das ist ja alles inzwischen auch wissenschaftlich beforscht. 

Zum Beispiel die Hochschule Köln, die Sporthochschule Köln, da gibt es den Marco, der Nachname fällt mir leider nicht ein, aber das finde ich noch heraus. Da gibt es ja den Marco, der hat eine Promotion zu Arbeit gemacht und der hat dann auch hier über dieses Thema geforscht. Da gibt es ja inzwischen die tollsten wissenschaftlichen Analysen. 

Und das ist ja auch, dass wenn man weiß wo ich unterwegs bin. Ich bin ja sehr früh in die Selbständigkeit gegangen und habe dann auch ab sofort gestartet bei Konzernen. Und war sofort, ich war immer eher auf der kognitiven Seite und habe mir aber gleichzeitig immer dieses Leidenschaftsthema ‚emotionale Intelligenz‘ erarbeitet, weil mich immer beides fasziniert hat. 

Aber in der Zeit, wo ich gestartet habe, da war das Thema, da gab es noch nicht den Professor Gigerenzer wie jetzt in Berlin. Da war das immer so, das wurde einfach als nicht wissenschaftlich abgetan und es war immer eine Sache, wo ich gesagt habe: Nee, das verstehe ich nicht, die Zeit ist noch nicht reif. Ich habe das immer undercover, wie so ein Undercover-Agent, immer im Job oder wie so ein Maulwurf in der Erde, einfach immer für mich weiter gemacht. 

Bevor ich gesagt habe, das ist schade, weil wir das in Deutschland immer alles als nicht akademisch abtun. Und dann ab dem Moment trauen sich viele nicht mehr an die Themen ran und ich habe mir gesagt, es ist bestimmt nur eine Frage der Zeit bis es mal so erforscht wird, dass es eben auch faktisch wird. 

Und ja, ich erwähne das als Einschub um deutlich zu machen. Also mich interessieren schon auch die Fakten und mich interessiert schon sowohl auch das Kognitive. Aber es reicht halt nicht, wenn man wirklich ganzheitlich schaut. Und das ist das, was diese neue Welt wirklich braucht, dann sollten wir nicht mehr rein akademisch denken. Und es ist auch keine Kritik an die Akademik, aber wenn man nur akademisch denkt, hat man ein Problem. 

Man arbeitet immer im Ausschluss und man trennt die Dinge dadurch und man packt sie dadurch in Schubladen und dann holt man sie da auch nicht mehr raus, weil es die Wissenschaft ja für sich auch gar nicht in Anspruch nimmt. Aber wenn man dann in der Praxis klar kommen will und mir geht es immer darum, ich baue mir die Brücke zur Praxis und sage mir immer ‚Wissenschaft ist toll, aber sie muss auch in der Praxis funktionieren‘. 

Das ist ja mein Antrieb. Und da muss man dann eben schon immer die Sachen wieder verknüpfen, verbinden und dann an bestimmten Schräubchen drehen, dass es funktioniert. Und wenn man Körper, Seele, Geist wirklich, wenn man wirklich schnell Highspeed jemanden im Coaching helfen will und trotzdem soll es nachhaltig sein, dann braucht es Verfahren, die an allen drei Ebenen ansetzen.

Sowohl am Körperempfinden und deswegen ist es so super, wenn man ganz schnell die Emotionen eben wirklich hier analysieren kann beim Einzelnen. Und wenn man dann von der Emotion in die mentale Geschichte, die Gedankenwelt geht, die Gedanken, die dann ja stattfinden und die dann entweder förderlich sind oder nicht. 

Und dass man dann eben wieder über die Sprache, in die man dann die Sprache neu setzt, in förderliche Sprachmuster. Dass man dann wieder mit dem Kunstgriff, wenn man da sowohl körperlich als auch seelisch als auch dann mental arbeitet und auch das Spirituelle an sich gar nicht so ausschließt. Sondern auch sagt, dass alles hat seine Berechtigung, dann ist man natürlich auf diesen Ebenen unterwegs. 

Und wenn die dann auch noch münden, ein ganz klares Ziel, dass vorher vereinbart wird und dann mit einer Messbarkeit, dann wird es plötzlich schon spannend. Und zwar auch für die Wirtschaft und auch für andere Bereiche, weil dann macht das Ganze wirklich Sinn und erzielt auch Ergebnisse. Und das muss man sich mal klar machen. 

In der Wirtschaft geht es um Ergebnisse erzielen und das möglichst schnell und messbar. Und in der Wissenschaft, da geht es eher darum, dass man sich Zeit nimmt und in Ruhe alles mal analysiert und dann auch ganz viel überlegt, bis dann mal was wissenschaftlich dann wirklich anerkannt ist, was dann aber ein paar Jahren auch wieder nicht anerkannt sein muss. Das ist aber logisch, weil sich wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, muss man die Dinge wieder neu hinterfragen. 

Das erlebt man jetzt ja auch. Die Rahmenbedingungen sind hier komplett neu. Wir haben Wandel, ein Paradigmenwechsel und das bedeutet alles oder vieles muss wieder neu gedacht werden. Und das macht manchen Angst. Ich finde es eher spannend und ich finde es immer spannend, dass man jetzt in dieser Welt, auf die wir zusteuern, eher dieser Mehrdimensionalität denkt und auch mehr in der Kooperation unterwegs ist. Kooperation braucht Verbindung, braucht Verbindlichkeit. 

Und das ist dann eben weg von dem Trennenden und von diesem, was man ganz am Anfang hatten bei unserem Gespräch. Dass man dann nur noch in einer Sache denkt und immer nur denkt entweder das oder das und wieder Balance oder Arbeit. Nee, wir müssen jetzt gucken, dass wir eine echte Balance haben. Und echte Balance hat drei Komponenten, mindestens.

Ralf: Cool. Ja, Astrid, wir sind mittlerweile schon wieder fast 50 Minuten dran. Faszinierend aber auch, oder war oder ist ein ganz, ganz, ganz spannendes Thema. Und ich fand es toll. War hochspannend für mich auch, dass das von dir mal so aufgedröselt zu kriegen. Denke aber für heute Punkt zu sagen. Vielen, vielen Dank Astrid.

Astrid1: Danke dir!

Ralf: Jeder der noch Fragen hat oder was spezielles wissen will, kann sich natürlich selbstverständlich direkt an dich wenden. Ich so was logischerweise unten in den Shownotes verlinkt, dass die Leute sich, wenn sie Rückfragen haben, wenn sie was wissen wollen, wenn sie sich coachen lassen wollen, natürlich auch sich jederzeit an dich wenden können. 

Ich setz das unten einfach in die in die Shownotes rein. Auch die Musik, die du angesprochen hast, können wir da gerne mit dazu setzen. Und ansonsten würde ich jetzt sagen von meiner Seite aus ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für diese super schönen Bilder, Fallbeispiele und dieses bunte, unterhaltsame Informieren über das Thema und die Verbindung von allen Ebenen. Und ein Schlusswort würde ich dann damit eigentlich noch von dir hören?

Astrid: Erst mal sage ich ganz, ganz herzlichen Dank. Es hat mir auch sehr viel Freude gemacht. Vielen Dank, dass ich heute hier bei deinem Podcast, als Dialogpartner dabei sein durfte. Und eine Sache, ich würde sie so gern auch ankündigen. Darf ich das? Ja, ich bin natürlich deine Sache an selber ganz aufgeregt, weil es für mich so neu ist. Und zwar ich habe meine Leidenschaft für Podcasting entdeckt und ich habe mich gefreut, weil gerade heute habe ich jetzt offiziell den Titel ‚Erfolg darf leicht sein‘ als Podcast angemeldet. 

Es ist jetzt ganz offiziell und die Folgen, die ersten sind auch schon aufgenommen, weil ich möchte halt auch so als Coach unterwegs das Programm den Menschen zeigen, wie Erfolg leicht geht und wer also heute zugehört hat und sich gedacht hat: Oh Gott, es klingt vielleicht alles sehr wissenschaftlich, sehr akademisch. Der kann dann hier im To-go-Format sich davon überzeugen, dass die Dinge wirklich leicht sein können, wenn man eben hier das für sich diesen Zauber setzt. In dem Sinne freue ich mich, wenn ich das mit dem Podcast, dass ich das auch noch sagen darf.

Ralf: Ja, nein, logisch. Und wir werden auch dann in dem Fall natürlich ganz klar, wusste ich nicht, aber wir sitzen natürlich logischerweise den Link zum Podcast, dass jeder Interessierte sich den auch tatsächlich dann anhören kann bzw. abonnieren kann. Für dich, setzen wir unten in die Shownotes mit rein. Das soll ja. Also ich meine, wer da jetzt nicht interessiert ist, der ist ja irgendwie auch schon ein bisschen tot oder so..

Astrid: Ja, also vielen vielen, vielen Dank und vielen Dank auch für die Zuhörer, die zugehört haben. Und ja, ich freue mich, wenn ihr euch auch für Persönlichkeitsentwicklung interessiert und auch vielleicht die Idee habt, dass wir gar nicht mehr in einer ganz engen Work-Life-Balance sein müssen, sondern dass wir uns auch in einer ‚Sowohl als auch‘ darüber hinaus bewegen dürfen. 

Und uns freuen dürfen, was wir da alles so entdecken. Denn das Leben ist wirklich spannend und ich finde, dass das Leben auch Freude machen darf und dass Erfolg wie gesagt auch leicht sein darf.

Ralf: Astrid. Ganz toll, vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

Das war der 50+ und drunter Podcast. Wenn es dir gefallen hat, abonniere jetzt und hinterlasse einen Kommentar. Alle weiteren Infos zur Folge findest du in den Shownotes. 

Ralf Gabler erreichst du unter ralfgabler.de. Er freut sich von dir zu hören. 

Bis zum nächsten Mal.