Ralf Gabler – Schmerztherapie & Hypnosecoaching

Die 10 wichtigsten Fakten zu Selbsthypnose und Hypnose (und wie du sie nutzen kannst)

Selbsthypnose und Hypnose Coaching

Du möchtest dich über Selbsthypnose informieren? Willst vielleicht lernen wie du Selbsthypnose für dich nutzen kannst? Hast Bock auf eine Selbsthypnose-Anleitung? 

Okay, kannst du haben! 

Bevor wir zur direkt zur Selbsthypnose kommen sollten wir ein paar grundsätzliche Dinge über Hypnose klären. Wir sollten auch klarstellen welche Verbindungen und Gemeinsamkeiten es zwischen Hypnose und Selbsthypnose gibt.

Natürlich auch, wie sich Hypnose und Selbsthypnose unterscheiden. Der Unterschied ist übrigens viel geringer als du das höchstwahrscheinlich jetzt noch vermutest. Das kann ich dir schon mal vorab verraten.

Dann sollten wir darüber reden, wer Selbsthypnose lernen oder einsetzen kann. Abklären ob es besondere Voraussetzungen dafür braucht. Auch hier kann ich schon vorgreifen: Wenn du diesen Artikel über Selbsthypnose gefunden hast und lesen kannst, solltest du es problemlos schaffen von Selbsthypnose zu profitieren. 

Was du mit Selbsthypnose machen kannst und wie du Selbsthypnose für dich und deine Zwecke optimal einsetzt werden wir natürlich auch im Laufe des Artikels umfassend klarstellen

Lass uns also zuerst mal mit der Basistechnik, der Hypnose starten.

Hypnose!

Hypnose übt diese eigenartige Faszination auf sehr viele Menschen aus. Zunächst sind da die Shows der Disko- und Strassenhypnotiseure die eine scheinbar unendliche Macht über den Willen des Menschen vortäuschen. Faszinierend, weil es schon spannend klingt, zum Beispiel Rauchen oder zu viel Essen, einfach so vergessen zu können.

Hypnose und da ist auch Selbsthypnose gemeint, scheint aus der Showebene der Magiers und Gedankenkünstler unendlich und grenzenlos mächtig. So viel Potential weckt aber gleichzeitig auch Ängste und Sorgen.

Denn wer will schon irgend  jemanden in seinem Kopf und seinem Denken herumfummeln zu lassen. Wer will schon als Brokkoli oder irgendein anderes Gemüse enden? Wer weiss denn schon, was ein Hypnotiseur (und sei es nur zum Spass) in dein Gehirn einpflanzt. Irgendwie ein seltsames Gefühl, zumindest ging es mir früher so.

Oder sei es nur die Sorge, was man in einer Trance so von sich verrät. Das an einen seltsamen Menschen, der dich dann komplett unter Kontrolle hat. Denn oft wird Hypnose auch mit Gedankenlesen und Gehirnwäsche verbunden. Dieses seltsame Gefühl, nicht mehr der Herr seiner selbst zu sein. Ich denke du weisst wovon ich rede und vielleicht geht es dir selbst so.

Ich spüre dieses besondere Interesse, verbunden mit Sorge deutlich, wenn ich in Gespräche durchkingen lasse, dass ich mit Hypnose arbeite. Da kommt sofort ein Stocken ins Gespräch und ich spüre das “Oh, und was, wenn er mich jetzt dann gleich zu irgendetwas manipuliert?”

Um das schon mal ganz klar zu sagen: Du brauchst dir keinen Kopf machen, das mit der Hypnose ist ganz anders als du vermutlich jetzt noch denkst und nicht halb so wunderlich wie es oft dargestellt wird.

Selbsthypnose, Hypnose, Trance, Meditation – Was ist was?

Im Prinzip sind alle diese Zustände, Selbsthypnose, Hypnose, Trance und Meditation lediglich unterschiedliche Worte für das Gleiche. Es geht um einen veränderten Zustand der Wahrnehmung und einen besonderen “Arbeitszustand” deines Gehirns.

Wie funktionieren denn Hypnose und Selbsthypnose?

Dein Gehirn befindet sich bei Selbsthypnose oder Hypnose in einem speziellen Modus. Ein Modus der sich mittlerweile wissenschaftlich nachweisen und auch darstellen lässt. Der Beweis, dass es einen hypnotischen Zustand gibt ist tatsächlich erbracht.

Das Gehirn ist während einer Hypnose in einem Zustand, der einerseits sehr fokussiert ist, gleichzeitig aber auch sehr entspannt. Während einer (Selbst)Hypnose bist du entspannt fokussiert oder auch fokussiert entspannt, wie das mein Hypnose-Mentor Bernhard Trenke oft auch in seinen Tranceeinleitungen formuliert.

Dieser hypnotische Zustand ist besonders kreativ und nicht so verstandesorientiert. Das ist zunächst mal nichts Besonderes.

Wie tief muss eine wirksame Hypnose-Trance sein?

Oft wird suggeriert, eine Hypnosetrance, also der hypnotische Zustand müsste so tief wie möglich sein. Du musst ganz weg sein. Nur dann wäre der Kontakt und Zugriff auf das Unbewusste, das sogenannte Unterbewusstsein, möglich. 

Sorry, aber das ist Bullshit. Eine gute Trancearbeit braucht keine tiefe Trance. Eine besonders tiefe Trance ist therapeutisch nicht einmal sinnvoll wenn es darum geht sich selbst zu optimieren oder Probleme zu lösen. Im Gegenteil, es ist sinnvoll mit einer oberflächlichen Hypnose-Trance zu arbeiten und das unbewusste Denken aktiv zur Mitarbeit zu nutzen.

Diese aktive Mitarbeit des unbewussten Denkens ist nur in leichten bis mittleren Trancen gut und sinnvoll nutzbar. Ideal ist es, wenn du dich zumindest teilweise noch an die Trance und das in der Trance erarbeitete erinnern kannst. Je besser du die mit dem Unterbewusstsein erarbeiteten Lösungen im Alltag präsent hast umso besser ist im Normalfall die Effektivität.

Lass uns also einen Mythos endgültig zerstören: Du brauchst keine tiefe Trance um an deinen Problemen zu arbeiten. Oberflächliche Trancen sind meist sinnvoller.

Was unterscheidet Selbsthypnose und Hypnose?

Das ist schnell erklärt, denn ganz grundsätzlich gibt es keinen wirklichen Unterschied zwischen Hypnose und Selbsthypnose. Jede Hypnose ist rein technisch eine Selbsthypnose, denn auch eine Fremdhypnose funktioniert nur dann, wenn du dich darauf einlässt. 

Auch in einer fremdinduzierten Hypnose erlaubst du dir, respektive dem Hypnotiseur, den Hypnosemodus deines Gehirns zu aktivieren. Tust du das nicht, kannst du auch nicht hypnotisiert werden. Letztlich bist immer du der- oder diejenige die entscheidet in Hypnose zu gehen, oder eben nicht.

Genau so entscheidest du, oder dein Gehirn welche “Befehle” in der Hypnose akzeptiert werden und welche nicht. Du bist auch in einer fremdinduzierten Hypnose kein willenloses Opfer, du und dein Unterbewusstes seid immer die letzte Instanz die entscheidet was und wie umgesetzt wird.

Deshalb funktioniert es auch nicht, einen Menschen einfach nur in eine möglichst tiefe Trance zu setzen um ihm dann zu sagen: “Du wirst nie wieder rauchen.” So einfach ist das leider nicht (sorry wenn ich dich hier enttäusche). Komplexe Probleme benötigen auch komplexe Lösungsansätze.

Selbsthypnose ist also schwieriger, als sich kurz in Trance zu versetzen und dann den Befehl zum Abnehmen zu geben um danach dauerhaft schlank zu sein. Dennoch ist es machbar und möglich, du musst nur schlau vorgehen.

Welche Einsatzmöglichkeiten hat Selbsthypnose?

Selbsthypnose kann grundsätzlich dort eingesetzt werden, wo auch Hypnose wirksam ist. Schließlich ist jede Hypnose im Ende immer eine Selbsthypnose. Hypnose gilt grundsätzlich als wirksam bei:

  • Als Unterstützung zum Abnehmen
  • bei Schlafproblemen
  • bei Allergien
  • bei Tinnitus
  • Mentaltraining im Sport
  • für mehr Ruhe und Gelassenheit
  • bei unerfülltem Kinderwunsch

Medizinisch begleitet aber selbst bei Krankheiten wie:

  • bei Autoimmunerkrankungen
  • psychische Erkrankungen, beispielsweise Angststörungen
  • Chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel
    • Hautausschlägen, Juckreiz
    • Asthma
    • Reizmagen
    • Reizdarm
  • Bei Suchtproblematik
    • Rauchen
    • Alkohol
    • andere Drogen und Abhängigkeiten
  • bei akuten und chronische Schmerzen
  • in der Geburtsvorbereitung
  • zur Behandlung von Nebenwirkungen der Chemotherapie
  • bei bestimmten Operationen als Ersatz zur Vollnarkose, zum Beispiel bei einer Gehirn-OP

Es sollte dabei klar sein dass ein großer Teil dieser Liste zur Behandlung in medizinisch fachkundige Hände gehört. Die Selbsthypnose oder Hypnose ist hier grundsätzlich nur unterstützend zu einer fachgerechten Behandlung angebracht. Du solltest wegen einer Selbsthypnose nie Behandlungen abbrechen, absagen oder verschieben. Versteht sich eigentlich von selbst. Bespreche solche Ansätze IMMER mit deinen Therapeuten!

Nutzen & Wirkung der Selbsthypnose

Der erste Nutzen der Selbsthypnose ergibt sich aus den oben genannten Punkten die mit Hypnose und damit auch mit Selbsthypnose angegangen werden können. Der Nutzen der Hypnose auf psychische (geistige) und physische (körperliche) Probleme ist fast unbegrenzt. Dein Körper hat so unendlich viele Möglichkeiten sich selbst zu helfen und sich wieder zu reparieren und regenerieren.

Vieles, was oft als Placebo-effekt abgetan wird sind die Selbstheilungskräfte deines Organismus. Diese Prozesse der Selbstheilung lassen sich durch Selbsthypnose gezielt verstärken und optimieren.

So gibt es zum Beispiel eine Studie, die die Heilung von Knochenbrüchen untersucht, wenn gezielt hypnotisch darauf eingewirkt wird. Ergebnis: Die Brüche heilen schneller und besser. Auch hier gilt, die erste Maßnahme ist es den Bruch klassisch zu richten. Hypnose verstärkt dann die Selbstheilung.

So kann noch nicht abgesehen werden was mit Selbsthypnose alles möglich ist. Selbsthypnose ist kein Wunderzeugs und ist auch nicht irgendwie magisch. Es kann aber helfen die Fähigkeiten deines Körpers zu optimieren und zu fokussieren.

zudem hilft dir die Selbsthypnose dich und deine Möglichkeiten besser kennen zu lernen. Mit Selbsthypnose kannst du bestimmte Fähigkeiten verbessern. Egal ob für Alltag oder Sport. Mit Selbsthypnose kannst du bestimmte Bereiche deines Körpers und deiner Psyche optimieren.

Wer kann Selbsthypnose erlernen?

Hypnose und auch Selbsthypnose haben nichts mit Magie oder besonderen Kräften und Fähigkeiten zu tun. Du musst keine besonderen Fähigkeiten haben um (Selbst)Hypnose erlernen zu können. Auch wenn es unglaublich klingt, im Prinzip kannst du es schon jetzt, du weisst es nur noch nicht.

Fast jeder kann Hypnose, zumindest wenn er ein wenig Intelligenz und Kreativität besitzt. Je schlauer und kreativer, um so besser wenn es darum geht eine Trance durch Hypnose aktiv zu erreichen und zu nutzen. Da du diesen Artikel im Internet gefunden hast reichen Schläue und Kreativität auf alle Fälle aus. 

Nachdem das geklärt ist und du Bescheid weißt, kannst du entscheiden ob du weiterlesen möchtest.

Wie lerne ich Selbsthypnose?

Es ist nicht wirklich schwierig Selbsthypnose zu erlernen. Selbsthypnose oder eine Trance ist ein völlig natürlicher Zustand den du im Normalfall sowieso mindestens zweimal am Tag durchläufst. Ja, du hast richtig gehört, du bist jeden Tag zwei Mal in einem hypnotischen Zustand oder einer Trance und zwar immer kurz vor dem Aufwachen nach dem Schlaf, oder auch immer kurz vor dem Einschlafen. 

Dein Gehirn kann Trance oder Hypnose. Ganz automatisch und ganz von selber. Im Prinzip geht es bei einer Selbsthypnose nur darum diesen speziellen Zustand deines Gehirns aktiv und gezielt für deine Zwecke zu nutzen.

Du musst den hypnotischen Zustand nicht lernen. Du kannst und kennst ihn bereits. Es geht nur noch darum ihn aktiv herbeizuführen und für dich zu nutzen. Das ist alles. Wie bereits oben geschrieben findest du unten eine kostenlose Selbsthypnoseanleitung mit der du schon einmal den Einstieg kennen lernst. Dann heisst es üben, üben und nochmal üben.

Keine Sorge, die Überei ist nicht anstrengend und du wirst merken, wie gut du dich nach einer Trance fühlst. Dadurch wird es dir vermutlich sehr leicht fallen regelmäßig an das Thema Selbsthypnose dran zu gehen. Das Ganze lässt sich immer mal auf die Schnelle zwischendurch einschieben und braucht nicht viel Zeit.

Wie erreichst du mit Selbsthypnose diesen Hypnose-Gehirnmodus?

Das ergibt sich im Prinzip aus dem zuvor gesagten. Du versuchst für eine Hypnose oder Selbsthypnose in einen fokussiert entspannten Zustand zu kommen. Das kannst du auf den unterschiedlichsten Wegen erreichen.

Zum Beispiel indem du dich auf einen bestimmten Punkt fokussierst. Das kann bei einer Selbsthypnose ein Punkt auf dem Boden oder an der Wand sein. Bei einer klassischen Hypnose kam hier früher oft das berühmte Pendel zum Einsatz.

Zuerst konzentrierst du dich auf Dinge, die außerhalb deine Körpers stattfinden. Den Punkt, Geräusche, Farben, Gerüche. Wie eine Liste, die du abarbeitest. Wenn du das einige Male gemacht hast, fängst du an, deine Aufmerksamkeit nach innen zu richten.

Dort gehst du gleichermaßen vor. Du fokussierst dich auf Dinge in deinem Körper. Zum Beispiel deine Atmung, dein Herzschlag, dein Gefühl deiner aktuellen Sitz- oder Liegeposition. Wie zuvor im Aussen, arbeitest du jetzt eine Liste im Inneren ab.

Das ist etwas schwierig zu beschreiben, deshalb bekommst du weiter unten noch eine ganz genaue Anleitung für deine Selbsthypnose die du dir kostenlos herunterladen kannst. Mit dieser Anleitung kannst du dann in Ruhe für dich üben und das System verinnerlichen.

Ist Selbsthypnose gefährlich?

Ist Schlafen gefährlich? Ich würde mal sagen nein. Genau so ist das auch mit Selbsthypnose. Selbsthypnose ist ein ganz natürlicher Zustand deines Gehirns. Wie schon oben gesagt, kannst weder du, noch ein anderer etwas tun was deine Autonomie gefährdet. 

Das “Schlimmste” was dir bei einem Selbsthypnosetraining geschehen kann, ist, dass du während der Selbsthypnose einschläfst. Du wirst dann nach einiger Zeit wieder entspannt und ausgeruht aufwachen. Klingt nicht schlimm, oder?

Natürlich solltest du darauf achten wo du deine Selbsthypnose machst. Die Badewanne, am Steuer eines Autos oder sonst irgend eine Situation in der typischerweise deine Aufmerksamkeit gefordert ist, ist sich ein schlechter Ort um mit Selbsthypnose zu arbeiten.

Überall wo du wie man im Volksmund sagt – deinen klaren Kopf und wache Sinne brauchst ist nicht für dein Selbsthypnosetraining geeignet.

Was brauchst du und wo kannst du Selbsthypnose üben? 

Du brauchst dein Gehirn (hast du meist eh dabei), etwas Kreativität und das grundsätzliche Wissen über Hypnose und Selbsthypnose. Idealerweise eine Selbsthypnoseanleitung wie du sie dir weiter unten kostenlos herunterladen kannst.

Mehr braucht es nicht. Du musst noch nicht mal einen besonders ruhigen Ort haben. Selbsthypnose funktioniert mit ein wenig Übung fast überall. Übe aber bitte immer nur dort, wo du nicht schnell reagieren musst. Also nicht beim Bedienen von Maschinen, beim Autofahren oder in anderen gefährlichen Situationen.

Du solltest deine Selbsthypnose möglichst auch nicht im Bett üben. Das Bett ist mit Müdigkeit und Schlaf assoziiert und deshalb wird es dir im Bett unnötig schwer fallen, dich auf deine Selbsthypnoseübung zu konzentrieren. Nicht dass es nicht geht, du machst es dir nur unnötig schwer.

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