Ralf Gabler – Schmerztherapie & Hypnosecoaching

Tipps für Frauen ab 40: So wirst du Muskelschmerzen in den Wechseljahren wieder los

Gelenkschmerzen Wechseljahre

Muskelschmerzen in den Wechseljahren sind nichts Ungewöhnliches. Viele Frauen im Alter leiden unter den plötzlichen Beschwerden, wenn sie in die Menopause kommen. Muskel- und Gelenkschmerzen in den Wechseljahren machen sich vor allem morgens bemerkbar. Das Aufstehen aus dem Bett fällt nicht mehr so leicht, du fühlst dich steif und unbeweglich. Aber auch während des Tages gerätst du immer wieder in Situationen, in denen du dich einfach nicht mehr so mobil fühlst, wie früher.

Doch keinen Grund zur Sorge. Du kannst Muskelschmerzen in den Wechseljahren, ähnlich wie Gelenkschmerzen, vorbeugen, indem du ein paar kleine Änderungen an deinem Lebensstil vornimmst. Das ist in den Wechseljahren besonders wichtig, denn dein Körper ändert sich durch den Hormonumschwung. 

Gelenk- und Muskelschmerzen: Sind die Wechseljahre Schuld? 

Muskelschmerzen können in jeder Phase der Menopause plötzlich auftreten und dich erheblich einschränken. Hattest du vor den Wechseljahren nicht mit Muskelschmerzen zu kämpfen, dann können sie durchaus der Auslöser dafür sein. 

Grund dafür ist zum einen die plötzliche Hormonumstellung. Dein Körper fängt an, die weiblichen Sexualhormone Muskelschmerzen WechseljahreProgesteron und Östrogen zu reduzieren. Dieser Mangel führt dazu, dass die Gelenkhäute mit weniger Flüssigkeit versorgt werden, was im Umkehrschluss eine Versteifung nach sich zieht. Du wirst unbeweglicher und gleichzeitig anfälliger für Verspannungen und Überlastungen. Zusätzlich sorgt ein Östrogenmangel dafür, dass das Muskelgewebe nicht mehr ausreichend durchblutet und mit Nährstoffen versorgt wird. Die Folge: Deine Muskeln verlieren an Festigkeit und schmerzen schneller. Viele betroffene Frauen im Alter berichten obendrein von einem allgemein höheren Schmerzempfinden während der Wechseljahre. 

Eine weitere Begleiterscheinung der Wechseljahre ist der reduzierte Grundbedarf. Die Anzahl der Kalorien, die dein Körper im Ruhezustand verbraucht, werden weniger. Zusammen mit dem Muskelabbau, wirst du dadurch anfälliger für eine Gewichtszunahme, weil du plötzlich weniger Energie benötigst. Zusätzlich schleicht sich im Alltag immer mehr die Antriebslosigkeit ein, was eine weitere Reduzierung der Muskelmasse verursacht. Die Wasserkiste lässt sich nicht mehr so leicht heben und Muskelkater ist schon bei kleineren Anstrengungen häufig die Folge. 

Dass die Wechseljahre nun aber Schuld an den massiven Gelenk- oder Muskelschmerzen sind, würde ich so nicht behaupten. So banal es auch klingen mag: Eine unzureichende Bewegung ist der Auslöser für Muskelschmerzen in den Wechseljahren. Je älter du wirst, desto wichtiger ist es, in ständiger Bewegung zu bleiben. Kommst du in die Wechseljahre, verändert sich deine Muskulatur und der Muskelabbau setzt ein, sofern man nicht mit Sport dagegen angeht. 

Typische Symptome dafür, dass eben dieser Muskelabbau in den Wechseljahren die Ursache für die Gelenk- oder Muskelschmerzen sind: 

  • Steifegefühl am Morgen
  • Steifegefühl nach längerem Sitzen
  • Schmerzen bei körperlicher Anstrengung 

Gelenkschmerzen in den Wechseljahren 

Ähnlich wie Muskelschmerzen, treten auch Gelenkschmerzen vermehrt in den Wechseljahren auf. Menschen ab 40 haben häufig mit Arthrose zu kämpfen, das Risiko, als Frau daran zu erkranken, ist höher, als bei Männern. Der Gelenkverschleiß ist neben dem Muskelabbau ein weiteres Problem, das die Beweglichkeit einschränkt. Und die eingeschränkte Bewegung verursacht wiederum Schmerzen. Aber auch hier liegt die Ursache nicht immer bei den Wechseljahren. Gewisse Begleiterscheinungen, wie durch die Wechseljahre bedingtes Übergewicht, verschlimmern die Schmerzen zusätzlich. Durch mehr Körperfett erhöht sich die Neigung zu Entzündungen und damit auch die Schmerzen.

Sonstige Ursachen für Muskelschmerzen

Häufig entstehen Muskelschmerzen durch Verspannungen, Muskelkater, Nährstoffmangel oder Überanstrengung und Fehlbelastung beispielsweise beim Sport. Aber auch Krankheiten wie Rheumatismus, Fibromyalgie, Stoffwechselstörungen oder Erkrankungen des Nervensystems können die Ursache für Muskelschmerzen im zunehmendem Alter sein. Kommt es zu Muskelkrämpfen (besonders Nachts und in Ruhe), kann Magnesiummangel dahinter stecken. 

Bevor du gegen die massiven Muskelschmerzen angehst, solltest du der genauen Ursache auf den Grund gehen. Nicht immer sind es die Wechseljahre, die für die Muskelschmerzen verantwortlich sind. 

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Muskelschmerzen in den Wechseljahren behandeln

Bei der Therapie von Muskelschmerzen unterscheiden sich die Behandlungen je nach Ursache. Schonung und Ruhe sind bei einer körperlichen Belastung hilfreich, bewirken aber das Gegenteil, wenn mangelnde Bewegung Schuld an den Muskelschmerzen ist. Treten die andauernden Muskelschmerzen in den Wechseljahren auf, können die folgenden Methoden helfen, den Schmerz zu lindern:

  • Wärme
  • Ernährungsumstellung
  • Physiotherapie (professionelle Bewegungstherapie)
  • Yoga
  • Hormonersatztherapie
  • (Kraft)Sport und Bewegung

Bei akuten Schmerzen kannst du mit einer Wärmflasche oder speziellen Wärmepflastern dagegen angehen. Wärme ist ideal, um die Muskeln zu lockern. Auch eine Massage mit natürlichen Ölen kann wahre Wunder bezüglich der Schmerzlinderung bewirken. Die Ursache bekämpfen diesen beiden Methoden aber nicht wirklich. 

Sportarten wie Yoga oder ein gezieltes Ganzkörpertraining können Muskelschmerzen in den Wechseljahren hingegen langfristig lindern. Eine regelmäßige, sanfte Gymnastik lockert die Muskeln und hilft dir dabei, Spannungen und wichtige Funktionen im gesamten Körper zu lösen. 

Eine Ernährungsumstellung ist ein ebenso wichtiger Schritt, um die Muskelbeschwerden in den Wechseljahren zu behandeln. Natürliche Mittel gegen Östrogenmangel und Pflanzen mit entzündungshemmender Wirkung haben einen positiven Effekt auf Muskelschmerzen und Verspannungen. 

In der Naturheilkunde gibt es viele hilfreiche Therapien, die schmerzlindernd wirken und Muskelschmerzen in den Wechseljahren natürlich behandeln. Kurkuma und Ingwer gelten beispielsweise als natürliches Wundermittel gegen Muskel- und Gelenkschmerz. Wenn du keinen Ingwer magst, kannst du dir auch ein Bad damit einlassen. Das wirkt entspannend und fördert die Durchblutung. Mönchspfeffer, Lavendel, Salbei und Leinsamen können ebenfalls dabei helfen, die Schmerzen zu lindern. 

Sind die Wechseljahre eindeutig der Auslöser für die Muskelschmerzen, kann eine Hormonersatztherapie helfen, den Östrogenmangel auszugleichen und die Schmerzen wieder loszuwerden. Für den Erfolg muss im Vorfeld aber eindeutig geklärt sein, dass andere, mögliche Ursachen für die Muskelschmerzen in den Wechseljahren auszuschließen sind. Diese Art der Schmerzlinderung empfiehlt sich auch nur, wenn die Symptome sehr stark ausgeprägt sind. 

Wer die Muskelschmerzen in den Wechseljahren jedoch dauerhaft in den Griff kriegen möchte, der sollte sich nicht ausschließlich darauf konzentrieren, die Schmerzen zu lindern, sondern durch Muskelaufbau gegen die Ursache anzukämpfen. 

Muskelschmerzen in den Wechseljahren vorbeugen

Für eine kräftigere Muskulatur und mehr Beweglichkeit sind regelmäßige, sportliche Aktivitäten extrem wichtig. Dabei spreche ich nicht von Hochleistungssport. Gerade für Frauen im Alter ist es wichtig, sich nicht zu übernehmen, vor allem dann nicht, wenn der Alltag bisher aus nicht viel Bewegung besteht und der Körper bereits Muskelbeschwerden aufweist. 

Gelenkschonende Sportarten wie schnelles Gehen, Schwimmen oder gezieltes Krafttraining sind ideal, um Muskelschmerzen in den Wechseljahren vorzubeugen. Auch kleine Veränderungen im Alltag können Großes bewirken. Bereits eine 15-minütige Sporteinheit am Tag reicht aus, um Effekte zu erzielen. Gymnastikübungen oder Yoga bieten sich dafür besonders gut an, da sie sich auf unterschiedliche Muskelmassen im gesamten Körper konzentrieren. Für das allgemeine Wohlempfinden empfehle ich dir zusätzlich etwas Ausdauersport auszuüben, um den Kopf frei zu kriegen und Stress auf gesunde Art abzubauen. 

Neben ausreichend Bewegung spielen nämlich auch Stress und die Ernährung wichtige Rollen im Kampf gegen die Muskelschmerzen. Ein Mangel an Eisen, Magnesium und Kalzium kann die Beschwerden in den Wechseljahren verstärken. Mit einer nährstoffreichen Ernährung beugst du dadurch entstehende Muskelschmerzen vor. Wer basenreich und vollwertig isst, also viel Gemüse und Obst zu sich nimmt, vermindert die Gefahr, von einem Mangel an wichtigen Nährstoffen betroffen zu sein. 

Fazit: Eine gesunde Lebensweise & tägliche Bewegung mindern die Muskelschmerzen in den Wechseljahren 

Bei psychischen Beschwerden, wie depressive Verstimmungen, Hitzewallungen, Schlafstörungen oder eine plötzliche Gewichtszunahme sind wechseljahresbedingte Gelenkschmerzen häufig der Auslöser. Auch Muskelschmerzen gehört zu den Symptomen, auf die wir gerne verzichten würden. 

Wechseljahre StimmungsschwankungenTreten Muskelschmerzen in den Wechseljahren auf, kann das viele Ursachen haben. Häufig ist es die Kombination aus mangelnder Bewegung bzw. körperlicher Belastung und plötzlichen Hormonwandel, die für die Schmerzen verantwortlich ist. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige, körperliche Tätigkeiten zu achten, um nicht nur akute Schmerzen zu lindern, sondern auch künftigen Beschwerden vorzubeugen. 

Wenn du weitere Fragen hast, oder deine Muskelschmerzen langfristig loswerden willst, kannst du dich gern bei mir melden und wir schauen zusammen auf deine aktuelle Situation. Ich bin mir sicher, gemeinsam finden wir auch für dich und deinen Lebensstil eine passende und sinnvolle Lösung.