Ralf Gabler – Anti-Aging Experte und Gesundheitsberater

Zigarette

Hör mit Rauchen auf

Weg mit dem Glimmstängel – Aufhören lohnt immer!

Ja, diese mahnenden Worte kommen jetzt wenig überraschend. Doch viele ältere Menschen denken, dass es nach vielen Jahren jetzt auch zu spät sei, mit dem Rauchen aufzuhören. Falsch gedacht, auch im hohen Alter ist es noch mehr als lohnenswert dem Glimmstängel den Kampf anzusagen! Fragt doch mal bei meinem Kunden Peter nach…!

Etwas Tun gegen das Altern

Peter hatte grad groß seinen 60igsten gefeiert und kontaktierte mich dann über meine Website. Er war und ist ein Lebemann wie er im Buche steht. Er spielt zwar seit seiner Kindheit und bis heute aktiv Fußball, aber die Bierchen und die Zigarette nach jedem Training gehören für ihn einfach dazu. Das gefiel auch seiner Ehefrau nicht immer so gut, aber die Frauen hätten ja auch immer was zu meckern, entgegnete er mir mit einem Zwinkern.

Dass das der Körper aber nicht mehr so mitmacht wie früher, war auch für Peter nicht verwunderlich, er wolle jetzt aber zumindest noch gezielter Sport machen und mehr auf seine Ernährung achten. Um ihn dabei zu unterstützen war ich als Gesundheitsberater natürlich der richtige Ansprechpartner. Das mit dem Rauchen wollte ich aber dennoch nicht so einfach hinnehmen. Aber beginnen wir von vorne…!

Jahrelanges Rauchen hinterlässt seine Spuren

Nach einem netten Plausch, lud ich Peter also in mein kleines Trainingsparadies ein. Zufälligerweise passte es uns beiden direkt den darauffolgenden Tag super und wir konnten somit direkt durchstarten! Mit seiner rauen und sehr tiefen Stimme begrüßte er mich, das jahrelange Rauchen hörte man ihm bereits an der Stimme an. Diese kleine Bemerkung behielt ich aber natürlich erst einmal für mich! Wir machten uns also in den Trainingsraum und arbeiteten gemeinsam einen Trainingsplan für seine Bedürfnisse aus. Natürlich machten wir uns auch sofort an die Umsetzung. Obwohl Peter immer noch aktiv Fußball in einer Altherrenmannschaft spielt, war er sehr schnell aus der Puste. 

RauchenSeine Kurzatmigkeit und auch sein trockener Husten waren ein typisches Zeichen von jahrelangem Nikotinkonsum. Das ließ er sich jedoch ungern anmerken und zog das Training trotzdem mit voller Energie durch, ein Weichei war er definitiv nicht! Als wir mit unserer Sporteinheit durch waren, setzten wir uns also gemeinsam an den Tisch und schauten uns seine Ernährung an. Peter ist ein Fan deutscher Hausmannskost und isst dementsprechend sehr mächtig.

Nach einigen Tagen kann es schon Besserungen geben

Ich wollte ihn da jetzt auch nicht direkt total abschrecken und wir optimierten seine Ernährung zu Beginn erst einmal nur minimal. Recht ausgewogen war sie schon, auch Salat und Obst fehlten keinesfalls bei ihm auf dem Speiseplan. Nur auf etwas weniger Kalorien und Fleisch setzte ich ein Augenmerk. Damit war er soweit auch zufrieden und ich gab ihm noch ein paar Rezeptideen mit an die Hand, die er gemeinsam mit seiner Frau ausprobieren konnte.

Doch auf den Punkt mit dem Rauchen musste ich dann doch noch einmal zurückkommen! Als ich mit dem Thema anfing entgegnete Peter mir sofort: „Ich rauche nun mittlerweile seit über 40 Jahren, jetzt ändert es auch nichts mehr damit aufzuhören!“. Doch grad bei dieser Aussage musste ich ihm vehement widersprechen. Vor allem durch das Rauchen verursachte Kurzatmigkeit, Husten und Leistungsschwäche verbessern sich bereits nach einigen Tagen, spätestens Wochen merklich. Und auch mit Blick auf schwerwiegende Erkrankungen lohnt sich das Aufhören auch im hohen Alter noch. 

Bereits nach 5 Jahren Verzicht, sinkt das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts drastisch. Nach 20 Jahren ohne Glimmstängel ist man gar wieder auf dem Level eines Nicht-Rauchers! Und auch die Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs zu erkranken sinkt schneller als mancher erwarten dürfte. Innerhalb der ersten 10 Jahre nach der letzten Zigarette halbiert sich die Gefahr. Eine Studie an älteren Erwachsenen zeigte auf, dass selbst wenn man mit 65 Jahren mit dem Rauchen aufhört, man seine Lebenserwartung um mindestens 5 Jahre erhöht. Im Alter von 45 Jahren waren es sogar ganze 10 Jahre.

Der Wille zählt

Da stutzte Peter nicht schlecht, er wusste zwar natürlich wie ungesund Nikotinkonsum ist, aber wie drastisch sich das Aufhören dann auch im höheren Alter noch auf die Gesundheit auswirken kann, war ihm so nicht bewusst. Andererseits ist es natürlich auch umso schwerer damit aufzuhören, wenn man es seit über 40 Jahren nicht anders kennt. Schließlich ist Nikotin eine extrem abhängig machende Droge und selbst junge Leute haben nach einigen wenigen Zigaretten oftmals schon große Probleme wieder davon weg zu kommen. Aber ich wäre ja kein guter Gesundheitsberater, wenn ich auch dabei meine Kunden und Kundinnen mit allen mir verfügbaren Mitteln unterstützen würde.

rauchenDas Wichtigste beim Kampf gegen die Zigarette ist erst einmal natürlich der wirkliche Wille des Rauchers damit aufzuhören. Doch der war nach meinem kleinen Vortrag definitiv vorhanden. Peter schien entschlossen, einige Zweifel waren ihm jedoch auch anzumerken. Bevor ich mit medizinischen Vorschlägen um die Ecke kam, wollte ich erst einmal einen kleinen Anreiz setzen.

Ich fragte Peter also, was er noch für Träume hätte, die finanziell allerdings schwierig darstellbar wären. Da erzählte er mir prompt davon, dass er so gerne einmal mit seiner Frau zur Weihnachtszeit nach New York reisen würde. Seitdem sie „Kevin – Allein zu Haus“ gesehen haben, träumen sie von dieser Reise. Da sie aber eine sehr große Familie haben und schon immer viel Geld für Geschenke drauf ging, war leider nie genug Geld übrig. 

Ein Motivationsschubser reicht oft aus

Da schlug ich ihm doch einfach mal vor all das Geld, welches er normalerweise für Zigaretten ausgibt, in ein Sparschwein zu schmeißen und zu schauen wann sie das Geld für die Reise zusammen haben. Die Idee überzeugte Peter sofort, er wusste wohl selber, dass es damit gar nicht so schwierig ist, das Geld zu sparen. Er rauchte etwa 2 Schachteln Malboro pro Woche, in einer Box sind 23 Zigaretten und sie kostet 8 Euro.

Eine kleine Mathe-Exkursion auch für euch: Das sind 16 Euro pro Woche, also 64 Euro pro Monat und damit 768 Euro im Jahr. Damit kann man mit etwas Recherche und Vorlauf schon durchaus Hin- und Rückflug für zwei Personen nach New York bezahlen. Na wenn das mal nicht Motivation genug ist!

Jetzt wirkte Peter noch entschlossener und gefühlt hätten wir es schon dabei belassen können. Allerdings ist die Nikotinabhängigkeit nun mal nicht nur eine rein psychische, sondern auch eine körperliche. Daher ist es durchaus ratsam sich auch medizinische Hilfe zu suchen. Vor allem spezielle Kaugummis oder die Nikotinpflaster sind hier für den Beginn eine empfehlenswerte und schonende Unterstützung. Der Körper schreit beim Verzicht auf Nikotin nach dem Suchtstoff und genau diesem gibt man dem Körper durch die erwähnten Unterstützer. Jedoch in viel geringeren Mengen und besser auf den Tag verteilt. Vor allem die ersten Tage und Wochen sind oftmals eine Qual nach der letzten Zigarette. 

Verschiedene Hilfsmittel nutzen

Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit, Schweißausbrüche, erhöhter Appetit und schlechter Schlaf kennt fast jeder, der mit dem Rauchen aufgehört hat. Nikotin-Kaugummis, Pflaster oder auch verschiedene Sprays helfen dem Körper sich langsam an den Verzicht zu gewöhnen. Reicht auch das nicht aus, kann man auch auf verschiedene Medikamente zurückgreifen, dies sollte jedoch immer nur mit Absprache eines Arztes in Angriff genommen werden. Das wollten wir natürlich erst einmal ohne probieren!

Die Pflaster überzeugten Peter am meisten und wir entschieden uns erst einmal darauf zu setzen. Zusätzlich empfahl ich ihm noch, immer bei Lust auf eine Zigarette ein Stück Obst zu essen, zum Beispiel ein Apfel. Auch dies kann für den Kopf schon eine enorme Unterstützung sein und einem den Verzicht vereinfachen. Wir beließen es also erst einmal dabei, Peter besorgte sich die Pflaster in der Apotheke um die Ecke und wir machten den nächsten Termin für unser gemeinsames Training.

Rauchen aufhörenAls er ein paar Tage später wieder bei mir vor der Tür stand, wirkte er sehr angeschlagen und überhaupt nicht zufrieden. Am liebsten würde er alles hinschmeißen, fiel er mit der Tür ins Haus. Ich ermutigte ihn aber stark zu bleiben, die ersten Tage und Wochen sind immer die schwierigsten!

Wir machten uns also schnell ans Training, um ihn etwas abzulenken. Das klappte auch gut und Peter war schnell in einem kleinen Sportrausch statt in einem Nikotinrausch! Sport ist natürlich auch immer eine perfekte Ablenkung und zeigt einem schnell, wie stark sich das Rauchen auf die Gesundheit auswirkt. Bei der Verabschiedung ermutigte ich ihn noch einmal stark zu bleiben und sagte ihm voller Zuversicht, dass es nächste Woche sicher schon besser wäre.

Ein Hochgefühl beim Durchhalten

Und ihr glaubt nicht wie stolz ich auf Peter war, als er die nächste Woche wieder bei mir vor der Tür stand. Schließlich steht am Wochenende bei den Fußballern immer ein Spiel an und die Versuchung ist riesig. Aber Peter ist stark geblieben und war ebenfalls sichtlich stolz darauf, und das völlig zurecht! Die Entzugserscheinungen seien zwar noch da, aber würden gefühlt von Tag zu Tag besser werden. Toll! Rückschläge waren zwar natürlich immer noch möglich, aber das schlimmste hatte er eigentlich schon geschafft!

Mittlerweile ist das ganze schon sechs Monate her, und ja! Er hat es bis heute geschafft! Nicht einmal hat er den Glimmstängel angefasst und seine Entzugserscheinungen sind mittlerweile komplett verschwunden. Und beim Sport bin mittlerweile ich früher aus der Puste als Peter. Auch seine Mitspieler können ihm nicht mehr folgen, erzählte er mir mit einem breiten Grinsen. Von wegen im hohen Alter lohnt es sich nicht mehr dem Nikotin den Kampf anzusagen! Peter hat es geschafft und wird es ganz sicher nicht bereuen! 

Willst auch du etwas für deine Gesundheit machen? 

Ob mit dem Rauchen aufhören, Sport, Ernährung – oder natürlich auch eine Kombi aus allem. Als ausgebildeter Gesundheits- und Schmerzexperte bin ich da um dich individuell in deinem Vorhaben zu unterstützen! Melde dich doch einfach mal unverbindlich für ein Kennenlerngespräch über meine Website an. Gemeinsam sind wir stark und machen dich fit!

 

Dieser Artikel basiert auf Studien zum Thema Rauchen Aufhören im höheren Alter.

Stellvertretend sind hier zwei Studien verlinkt:

Unterschiede bei Älteren je nach Raucherstatus

Motivation und Hilfe beim Rauchen aufhören

 

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