Ralf Gabler – Anti-Aging Experte und Gesundheitsberater

Arztbesuch

Gehe regelmäßig zur Krebsvorsorge

8 Tipps zur Krebsvorsorge

 

Erinnert ihr euch noch an meine Kundin Manuela? Ich berichtete vor ein paar Wochen in meinem Blogbeitrag von ihr, eine tolle Powerfrau, die es in der Vergangenheit aber öfters ein wenig mit der Sonne übertrieben hatte. Eines Tages kam sie mit Ängsten vor einer Krebsvorsorge zu mir ins Training, glücklicherweise stellten sich diese als unbegründet heraus. Dennoch möchte ich auch euch heute ein paar Tipps geben, um mit einem möglichst ruhigen Gewissen die nächste Vorsorgeuntersuchung anzugehen!

Zunächst einmal muss ich hervorheben, dass kein Tipp der Welt eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung bei einem Facharzt überflüssig macht. Leider kann es auch den sportlichsten und gesündesten Menschen treffen, jedoch kann man mit einigen kleinen Tipps die Wahrscheinlichkeit stark verringern.

Ich hoffe ich kann damit auch euch vor der nächsten Vorsorgeuntersuchung ein besseres Gefühl geben, bei Manuela hat es jedenfalls fantastisch funktioniert. Sie achtet jetzt noch mehr auf ihre Gesundheit und ihr Umfeld und geht mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass wir unser Risiko an Krebs zu erkranken mit einer bewussten Lebensart um mindestens 30 bis 40 Prozent verringern können!

Finger weg vom Tabak

Wenig überraschend, doch ich werde nicht müde, es zu erwähnen. Zigaretten, aber auch andere Tabakprodukte wie Kau- oder Schnupftabak sind ein Gemisch aus Destillations- und Verbrennungsprodukten. Mehr als 4.000 verschiedene chemische Bestandteile sind in den Tabakerzeugnissen enthalten und mindestens 50 davon sind nachweislich krebserregend. Diese Substanzen lösen Störungen in unserem Erbgut der Zellen aus, normalerweise kann unser Körper diese recht schnell reparieren. Konsumieren wir aber regelmäßig Tabak, kommt unser Körper nicht
zur Ruhe und es besteht ein hohes Risiko einer bösartigen Veränderung dieser Zellen.

ZigaretteMan sagt, dass rund ein Drittel aller Krebserkrankungen auf den Konsum von Tabak zurückzuführen sind. Na, wenn solche Zahlen nicht Warnung genug sind! Und auch nach der Erkrankung haben Raucher eine wesentlich geringere Überlebenschance, da der Körper durch die angegriffenen Zellen nicht mehr so gut arbeiten kann. 

Die Wahrscheinlichkeit an Krebs der Mundhöhle, des Kehlkopfes, der Lunge, der Speiseröhre, der Niere, des Magens, der Harnblase, der Bauchspeicheldrüse, der Brust und des Gebärmutterhalses sowie an Leukämie zu erkranken. ist bei Rauchern besonders hoch. Eine lange Liste…!

Hört man mit dem Rauchen auf normalisiert sich das Krebsrisiko aber auch relativ schnell wieder. Die Gefahr an Lungenkrebs zu erkranken, sinkt beispielsweise nach 5 Jahren Rauchabstinenz um durchschnittlich etwa 50 Prozent.

Du rauchst und kommst einfach nicht davon weg? Auch dabei kann ich dich als Schmerz- und Gesundheitsexperte unterstützen, melde dich doch einfach bei mir!

 

Achte auf eine rauchfreie Umgebung

Die Gefahr vom Passivrauchen wird oft unterschätzt. Experten gehen jedoch davon aus, dass Menschen die zum Beispiel auf der Arbeit oder im privaten Bereich vermehrt Zigarettenrauch ausgesetzt sind, ein etwa 1,3-1,6 mal höheres Risiko haben an Lungenkrebs zu erkranken. 

Achte also auf dein Umfeld und bitte Kollegen oder Freunde draußen oder in einem separaten Raucherbereich zu rauchen. Vor allem Kinder sollten niemals Zigarettenrauch ausgesetzt werden, aber ich denke, das ist selbstverständlich!

 

Ein gesundes Körpergewicht

Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) sind ein weiteres großes Risiko für Krebserkrankungen. Vor allem Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Gebärmutterkrebs und Krebs in der Speiseröhre und in der Niere sind häufig durch ein zu hohes Körpergewicht mitverursacht. Im Jahr 2012 waren aktuellen Studien zufolge mindestens 4 Prozent aller Krebserkrankungen auf einen zu hohen BMI zurückzuführen. 

Du fragst dich, ob dein BMI (Body Mass Index) zu hoch ist? Das lässt sich ganz einfach berechnen. Teile dein Körpergewicht in KG einfach durch deine Körpergröße in Metern zum Quadrat. Wenn du zum Beispiel 85 KG wiegst und 1,80m groß bist sieht die Rechnung so aus: BMI=85 / 1,80²=26,23!

Ein BMI ab 25 gilt als übergewichtig und ab 30 sogar als fettleibig. Wobei dabei natürlich immer die körperliche Verfassung betrachtet werden muss. Wenn der Mann aus meiner Beispielrechnung jetzt ein Muskelpaket ist, hat er natürlich kein Übergewicht. Bei einer normalen Statur sollte er sich allerdings ein paar Gedanken machen oder zumindest in Zukunft vorsichtig sein. Ein normales Gewicht liegt bei einem BMI von etwa 19-24,9!

Du bist dir nicht sicher ob dein BMI noch im Normalbereich ist? Oder du merkst grade, dass er schon zu hoch ist? Mit einem maßgeschneiderten Trainings- und Ernährungsplan nach deinen individuellen Bedürfnissen, unterstütze ich dich dabei wieder in einen gesunden BMI-Bereich zu kommen!

Beweg dich an der frischen Luft!

Was geht Hand in Hand mit dem BMI? Du ahnst es vielleicht schon, genügend Bewegung! Durch körperliche Bewegung werden die sogenannten Tumorsuppressorgene unterstützt, welche das Wachstum von Krebszellen unterdrücken. Dabei ist vor allem Kontinuität wichtig und es muss auch nicht immer das super anstrengende Training sein. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft kann da schon Wunder bewirken. Lass doch einfach das Auto mal stehen und gehe zu Fuß oder mit dem Rad in die Stadt. Dazu noch ein wenig gezieltes Krafttraining und du hast nicht nur etwas für dein
Wohlbefinden und deine Gesundheit getan, sondern auch noch für die Umwelt und die Krebsvorsorge!Krebsvorsorge

Auch die Rückfallquote von Krebspatienten sinkt nachweislich durch gezieltes und regelmäßiges
Fitnesstraining. Also worauf wartest du noch? Ab aufs Rad und komm mich besuchen für eine kleine Kraftsporteinheit! Als Gesundheitsexperte unterstütze ich dich mit bestem Gewissen bei deinem Vorhaben!

 

Gesunde Ernährung

Ebenfalls Hand in Hand mit dem BMI: Die Ernährung! Vor allem ein hoher Anteil an Ballaststoffen, Fisch und Mineralien wie Kalzium schützen nachweislich vor Krebserkrankungen. Große Mengen von rotem Fleisch wie Schweinefleisch, Rind-, Lamm- oder Ziegenfleisch sollten jedoch vermieden werden, sie erhöhen das Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Auch Wurst und Räucherwaren oder sehr zuckerhaltige Produkte sollten nur in maßen verzehrt werden. Obst und Gemüse senken das Risiko einer Krebserkrankung dagegen.

Das Thema Ernährung überfordert dich ein wenig? Verständlich, der Markt wird mittlerweile überschwemmt mit angeblich gesunden Produkten. Gerne unterstütze ich dich dabei als ausgebildeter Gesundheitsexperte. Melde dich gerne über meine Website für ein unverbindliches und kostenloses Kennenlerngespräch an!

Trinke wenig Alkohol

Regelmäßiger Alkoholkonsum erhöht das Risiko für Mundhöhlen, Rachen- und Speiseröhrenkrebs teilweise um bis zu das fünffache! Auch das Risiko für weitere Krebsarten steigt drastisch. Ab und zu ein Glas Rotwein zum Abendessen oder ein Bier mit den Kollegen vom Fußball ist völlig unbedenklich. Aber halte es im Zaun! Die offizielle Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung lautet maximal 10 Gramm Alkohol für Frauen und 20 Gramm Alkohol für Männer pro Tag. Ein Glas Bier oder Rotwein enthalten durchschnittlich etwa 10 Gramm Alkohol!

 

Schütze dich vor der Sonne

Da sind wir bei Manuelas Schwachstelle angekommen! Ja, gebräunte Haut ist für viele Menschen das Sinnbild von Schönheit und Gesundheit. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Zu viel UV-Strahlung, die wir uns beispielsweise auch im Solarium holen können, erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken enorm. Besonders hellhäutige Menschen sollten hier extrem vorsichtig sein. Jeder Sonnenbrand schädigt das Erbgut unserer Hautzellen nachhaltig. 

Achte möglichst darauf dich nicht der prallen Mittagssonne auszusetzen und benutze regelmäßig Sonnencreme. Auch ein Sonnenhut kann sinnvoll sein, um sich effektiv vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Und ein Schattenplätzchen am Strand oder am See ist doch sowieso angenehmer, oder?  Insbesondere Kinder sollten nur wenig der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

 

Gehe zur Krebsvorsorge!

Diesen Tipp möchte ich noch einmal besonders hervorheben. Auch wenn die 7 vorherigen Tipps optimal eingehalten werden, ist das keine Garantie keinen Krebs zu bekommen! Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist unabdingbar. 

KrebsvorsorgeAngst davor ist völlig fehl am Platz. Bei einer regelmäßigen Untersuchung können Krebserkrankungen oftmals in einem frühen Stadium erkannt werden, in dem sie noch relativ problemlos zu behandeln sind. Oft werden schon Vorstufen von Krebs entdeckt und können direkt entfernt werden, sodass es gar nicht erst zu einem Ausbruch der Krankheit kommen kann! 

Länger oder sogar noch nie bei der Vorsorge gewesen? Na dann zück am besten gleich das Telefon und mache einen Termin bei deinem Arzt!

 

Und für die anderen 7 Punkte kannst du einfach mich als Schmerz- und Gesundheitsexperte kontaktieren. Gemeinsam gehen wir die Sache an und tun etwas für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden! Nur keine Scheu, das erste Kennenlerngespräch kannst du ganz unkompliziert und unverbindlich über meine Homepage vereinbaren!

 

Dieser Artikel basiert auf Studien zum Thema Krebsvorsorge im höheren Alter.

Stellvertretend sind hier zwei Studien verlinkt:

Präventive Screening Empfehlungen bei Älteren

Möglichkeiten zur Aufklärung über Hautkrebsprävention

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.