Mit über 50 noch zum Training motivieren – so schaffst Du es

Mann Krafttraining 50plus

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4 Tipps wie Du Dich mit über 50 noch zum Training motivieren kannst

Sicher weißt Du wie sinnvoll regelmäßiges Training gerade nach dem 50. Lebensjahr für Dich und Deine Gesundheit ist. Trotzdem fällt es vielen besonders schwer, sich mit über 50 noch zum (regelmäßigen) Training zu motivieren. Mit diesem Artikel will ich Dir einige Tipps geben, die Dir dabei helfen Deinen inneren Schweinehund zu überwinden und das trotzdem zu schaffen.

Gerade wer nicht sein Leben lang regelmäßig Sport getrieben und seinen Körper trainiert hat, dem fällt es häufig besonders schwer noch damit anzufangen. Doch glaub mir, es ist den Aufwand allemal wert. Du profitierst in jedem Alter noch von regelmäßigem Training und einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Besonders das Krafttraining über 50 bringt einige unschlagbare Vorteile mit sich, die Du Dir nicht entgehen lassen solltest.

Genug Vorgeplänkel! Hier sind die fünf Schritte mit denen Du Dich auch mit über 50 noch regelmäßig zum Training motivieren kannst. Ich habe dabei Wert auf nachhaltige und auch längerfristig wirksame Methoden gelegt, die Dir helfen nicht nur jetzt sondern dauerhaft Deinen Hintern hoch zu bekommen.

1. Mach Dir klar: Deine Gesundheit und Fitness über 50 liegen in Deiner Hand

Die schlechte Nachricht ist, dass eine gute Gesundheit und ein fitter Körper mit über 50 nicht mehr selbstverständlich sind. Die gute Nachricht ist, dass es in Deiner Hand liegt, etwas dafür zu tun. In jedem Alter kannst Du mit gezieltem Training und einer gesunden und ausgeglichenen Ernährung das meiste aus Deinem Körper herausholen.

Regelmäßiges Training und besonders Krafttraining sowie eine gesunde Ernährung mit 50plus sind Deine Werkzeuge für eine bessere zweite Lebenshälfte. Damit hast Du selbst mehr in der Hand, als Du Dir vielleicht vorstellen kannst.

Sowohl Deine körperliche als auch Deine geistige Leistungsfähigkeit kannst Du durch regelmäßiges Training direkt und indirekt positiv beeinflussen. Hinzu kommt eine Reduktion des Risikos des Auftretens und der schwere diversen Erkrankungen, die häufig mit dem Älterwerden einhergehen. Du kannst selbst für einen allgemein besseren Gesundheitszustand und dadurch ein längeres Leben mit mehr Lebensqualität sorgen, mach Dir das bewusst.

Das waren nur ein paar Beispiele und ich empfehle Dir dazu noch einmal meinen Artikel über das Krafttraining über 50 und seine Vorteile zu lesen und für Dich zu reflektieren, was das für Dich bedeutet.

2. Mach Dir Dein Warum bewusst

Nun, da Dir die positiven Effekte von regelmäßigem Training bewusst sind, sollte man meinen das reicht aus, dass Du motiviert genug bist, zukünftig regelmäßig zu trainieren. Doch das alleinige Wissen, dass etwas positive Auswirkungen hat, reicht bei vielen Menschen nicht, um nachhaltig etwas zu verändern.

Damit Du motiviert genug bist, um Deine Gewohnheiten wirklich dauerhaft zum positiven zu verändern benötigst Du wahrscheinlich einen stärkeren, emotionalen Antrieb. Du brauchst eine Antwort auf die Frage „Warum soll ich das jetzt machen?“, die emotional so stark ist, dass sie Dich den einen oder anderen Stolperstein überspringen lässt.

 

Es ist von zentraler Bedeutung zu wissen und zu fühlen warum diese objektiv positiven Dinge auch für Dich und Dein Leben positiv sind. Überlege Dir, was die konkreten positiven Auswirkungen für Dich sind!

Dabei ist es an Dir, diese zu finden und sie Dir bewusst zu machen. Jeder kann einen solchen Antrieb finden, besonders wenn es letztlich um ein besseres und gesünderes Leben geht.

Was Dein persönliches Warum ist, ist letztlich für andere egal und Du musst auch mit niemand darüber sprechen. Wichtig ist nur, dass Du dadurch für Dich Deinen individuellen Antrieb findest.

Falls es Dir etwas schwerfällt, Dein Warum zu finden, das Dich so richtig antreibt habe ich dazu vor einiger Zeit auf meiner Blog einen Artikel geschrieben, der Dir dabei helfen soll Dein Warum zu finden.

3. Setz Dir ein konkretes Ziel

Es fällt einem immer leichter etwas Neues zu lernen und etwas (nachhaltig) in seinem Leben zu verändern, wenn man damit auf ein konkretes Ziel hinarbeiten kann. So ein Ziel ist ein unheimlich motivierender Faktor für die allermeisten Menschen. Endlich fit werden ist übrigens kein sehr gutes Ziel. Folgendes solltest Du beachten:

Vor allem ist es wichtig, dass dieses Ziel Deinem Warum entspricht bzw. diesem dient. So stellst Du schon einmal sicher, dass es auch wirklich ein attraktives Ziel ist, das Dich auch wirklich anziehen kann.

Ansonsten sollte Dein Ziel möglichst spezifisch, also so genau wie möglich formuliert und mit einem Zieltermin versehen sein. Idealerweise definierst Du es so, dass Du am Zieltermin objektiv messen kannst, ob Du es wirklich erreicht hast. Nimm Dir außerdem nichts vor, was Du nicht auch für realistisch möglich hältst. Wenn Du jedoch daran glaubst, dass Du dieses Ziel zu dem geplanten Termin erreichen kannst, dann hast Du ein gutes Ziel für Dich gefunden.

Schreib es auf und häng es an die Wand, wo Du es jeden Tag (am besten morgens) sehen kannst. Nun wirst Du Dich fast automatisch jeden Tag fragen, was Du heute dafür tun kannst, um Deinem Ziel etwas näher zu kommen.

4. Zum Training motivieren – nach 30 Tagen wird es leichter

Häufig wird Menschen, die regelmäßig trainieren und sich gesund ernähren, dass sie sehr diszipliniert sind. Tatsächlich wird jedoch gar nicht so viel Disziplin benötigt, wie Du vielleicht denkst. Diese Menschen haben es einfach geschafft, sich Gewohnheiten aufzubauen.

Wenn Du es Dir einmal angewöhnt hast regelmäßig zu trainieren, dann wird immer weniger Motivation nötig, um es weiter zu machen. Falls Du Dich jetzt fragst, wie Du es schaffen kannst, solche Gewohnheiten aufzubauen, habe ich eine gute Nachricht für Dich: Gewohnheiten sind Automatismen die Du ganz gezielt beeinflussen und aufbauen kannst.

Es ist tatsächlich leichte, als die meisten denken. Es ist nämlich so, dass bereits nach 30 Tagen eine Gewohnheit so stabil ist, dass sie als solche bezeichnet werden kann. Wenn Du es geschafft hast, die ersten 30 Tage konsequent Deiner neuen Gewohnheit zu folgen, dann wird es Dir spätestens ab dem 31. Tag viel leichter fallen sie weiter zu verfolgen.

Dein Motivations-Fazit

Befolge diese vier Tipps und Du wirst es auch mit über 50 noch schaffen, Dich regelmäßig zum Training zu motivieren. Wichtig ist, dass Du es auch wirklich tust. Mach jetzt den ersten Schritt und Du wirst Dir bald sehr dankbar dafür sein, dass Du es getan hast.

Diese Tipps sind übrigens einige ausgewählte Elemente aus meinem Buch Werde zum Schweinehund-Killer*. Falls Du Dich noch mehr mit dem Thema beschäftigen willst, bekommst Du darin eine „Schritt für Schritt“-Anleitung, wie Du Deinen inneren Schweinehund überwindest und Deine Ziele erreichst.

Wenn Du jetzt denkst, dass es mit über 50 doch keinen Sinn macht noch mit dem Training anzufangen, lege ich Dir noch einmal meinen anderen Artikel hier auf dem Blog über die Vorteile des Krafttrainings über 50 ans Herz. Darin stelle ich Dir auch Charles Eugster vor, der erst mit über 70 Jahren mit dem Kraftsport angefangen und dadurch sein Leben verändert hat.

Übrigens: Das Durchschnittsalter der Käufer meines Muskelaufbau-Programms Muskelaufbau-Basics beträgt über 46 Jahre. Du bist also nicht allein!

Viel Erfolg beim Verändern Deiner Gewohnheiten!

Dein Jahn

 

Über den Autor

Jahn SterleyJahn Sterley betreibt neben seiner Tätigkeit als Berater und Projektleiter den Fitnessblog Fitvolution – Fitness für Vielbeschäftigte. Mit seinen Artikeln will er Menschen mit wenig Zeit dabei helfen ein gesünderes Leben zu führen und ihre Ziele zu erreichen. Dafür konzentriert er sich darauf, die wirklich wichtigen Dinge zu identifizieren und zu vermitteln. Diese sollen mit möglichst wenig Aufwand einen möglichst großen Nutzen bringen und Dich schnell zu Deinem Ziel führen.

Er hat zudem bereits erfolgreich zwei Bücher veröffentlicht:

Mit dem Schweinehund-Killer* nimmt er Dich an die Hand und hilft Dir Schritt für Schritt Deinen inneren Schweinehund zu überwinden und Deine Ziele zu erreichen.

Sein Buch Muskelaufbau-Basics* ist der erste echte No-Bullshit-Guide zum Thema Muskelaufbau. Darin erfährst Du komprimiert die wichtigsten Dinge, die Du für Deinen Muskelaufbau wissen und beachten musst.

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