Ralf Gabler – Schmerztherapie & Hypnosecoaching

50plus Podcast | Körperfett reduzieren | Dominik Dotzauer | #15

Körperfett

Körperfett reduzieren? Dein Körperfett im Automatikmodus loswerden?

Körperfett reduzieren ist ein 50plus Podcast Interview mit Dr. Dominik Dotzauer

Wie du endlich abnimmst, auch wenn du schon alles versucht hast und es nicht mehr »musst«, sondern »willst«.

»Körperfett reduzieren erscheint unmöglich. Alle Diäten funktionieren – aber kaum eine dauerhaft. Erbarmungslos packt dein Körper die verlorenen Kilos wieder drauf. Ist es alles eine Frage des Willens?

Nein! Als ehemalig dickes Kind, das von den Eltern – beide Ärzte – erfolglos zu Sport und Abnehmprogrammen gedrängt wurde, weiß ich, wie hilflos man sich fühlen kann. Erst mit dem richtigen Verständnis konnte ich den Weg finden, der für mich funktionierte, ohne mich auf Disziplin zu verlassen.«

Das schreibt Dominik in der Vorstellung zu seinem Buch. Was es mit der Automatik beim Abnehmen auf sich hat und wie das auch für dich aussehen könnte, darauf baut dieses nunmehr bereits zweite Interview mit dem Abnehm-Experten Dr. Dominik Dotzauer.

Dominik erreichst du über seine Homepage: Dr. Dominik Dotzauer
Sein Buch gibt es unter anderem hier: Automatisch Abnehmen (Dr. Dominik Dotzauer)

Ralf Gabler – Gesundheitsmanager 50plus – erreichst du über seine Homepage: Ralf Gabler

Für alle „Nichthörenwoller“ habe ich ein Transcript erstellt.

Podcast Transcript:

Du bist nie zu alt, um jung zu sein. Der 50+ und drunter Podcast. Genieße dein Mittelalter stark, glücklich und gesund. Mit Ralf Gabler.

Ralf: Ja Hallo, herzlich willkommen zum 50plus Podcast und heute mit einem, wenn ich jetzt sag alten Bekannten, stimmt das nicht. Weil er es eigentlich noch ziemlich jung. Auf jeden Fall ist der Dominik Dotzauer, der Herr Dr. Dominik immer wieder bei mir hier im Podcast. Wir hatten schon mal das Vergnügen. Er war einer meiner allerersten Podcast-Gäste, dafür noch mal ein herzliches Dankeschön Dominik.

Und mittlerweile ist das Buch, über das wir damals gesprochen haben ‚Automatisch abnehmen‘ tatsächlich veröffentlicht. Es ist draußen, es ist spannend, es sieht richtig cool aus, ist ein tolles Buch geworden. Richtig schön. Ich hab’s bei mir liegen. Es ist da, es existiert wirklich. Und das war für mich Grund, mir den Dominik noch mal vorzuknöpfen, darüber zu sprechen. Es gibt mittlerweile so ein paar Rezensionen darüber. Die ganz, ganz überwiegende Mehrzahl ist sehr, sehr positiv. Was mich nicht überrascht, was ich eigentlich so erwartet habe. 

Es gibt natürlich auch ein paar Ansätze, die diskussionswürdig sind. Da wollen wir heute so ein bisschen drüber sprechen über automatisch abnehmen. Was ist automatisch beim Abnehmen? Wie kann man automatisch abnehmen? Und wir haben uns im Vorgespräch so’n bisschen auch drauf geeinigt, mal über das Thema Crash Diäten und schnell Diäten zu sprechen. Hallo Dominik, freut mich, dass du wieder bei mir im Podcast bis

Dominik: Hallo Ralf, freut mich auch, dass ich jetzt wieder mal im Podcast bin.

Ralf: Dann passt es doch. Ja, wie fühlt man sich so als frisch gebackener Buchautor mit einem richtig echten, optisch vorhandenen Buch? Wie fühlt sich das für dich an?

Dominik: Ehrlich gesagt, gar nicht anders als vorher, weil das Projekt ja schon lange in der Mache war. Und tatsächlich hatte ich noch nie in meinem Leben das Ziel, ein Buch zu schreiben. Ich habe immer überlegt: Was gibt es für ein Problem und wie kann ich den Leuten dabei helfen? Und so ist letztlich nicht nur meine Doktorarbeit und die ganze Forschungs-Karriere entstanden, sondern tatsächlich auch dieses Buch. Und die gedruckte Form ist einfach die Bemühung, das noch an mehr Leute zu bringen, weil ich halt auch viele Leute im Publikum habe, die das lieber gedruckt gedruckt lesen wollten statt digital. 

Das gibt es ja schon seit Anfang 2017 digital, aber für viele ist das in der Hand halten und noch mal mit besseren Grafiken und ähnlichem, dann noch ein großer Sprung nach vorne und zusätzlich mit dem Verlag. Deswegen hatte ich mir auch für die Verlagsgruppe entschieden.

Hat man natürlich die Möglichkeit, bei vielen Medien reinzukommen und dann eben größeres Publikum zu erreichen, weil nicht viele Leute in dieser evidenzbasierten Fitness und Ernährungsblase unterwegs sind. Und viele Leute ja immer noch mit sehr rigiden und starren Methoden versuchen abzunehmen und es dann natürlich wesentlich schwieriger ist, als wenn man da flexibel und evidenzbasiert rangeht.

Ralf: Ja, also ich kann nur von meiner Warte aus bestätigen gegenüber dem E-Book oder deinem elektronischen Programm hat sich da schon auch noch mal was verändert. Einfach es steht in einer anderen Art da. Du hast es so schön gesagt: evidenzbasiert und Fakten basierten Fitness-Landschaft. Ich weiß nicht. Ich mache jetzt natürlich den Kauf von Buch absolut obsolet. Aber was ist denn Fitness? Was ist denn evidenzbasiert zum Thema Abnehmen? Was würdest du an allererster Stelle stehen?

Dominik: Also es ist auch gut, wenn die Grundlagen jetzt hier vermittelt werden. Ich bin ja auch nicht darauf aus, dass man sich unbedingt das Buch kaufen muss, weil irgendwelche Geheimnisse drin stehen. Das sollte einfach nur ein Mittel sein, um dann noch mal leichter die Sachen zu verinnerlichen. Und natürlich kann ich nicht so viele Tipps jetzt hier im Interview unterbringen, wie im Buch drin sind.

Ralf: Das war auch nicht ganz ernst gemeint.

Dominik: Aber will das zur Sicherheit sagen. Weil das ja manchmal so, dass manche Leute etwas zurückhalten, was dann gar nicht so erstaunlich ist oder so. Es ist halt schon so, dass wir eigentlich wissen, beim Abnehmen schon seit vielen Jahren oder sogar stellenweise Jahrzehnten, was wirklich viel bringt. Und in allen Untersuchungen sehen wir immer, der Kaloriendefizit ist entscheidend.

In der Praxis wichtig ist aber vor allem, dass wir satt abnehmen können und dass wir nicht dauernd zunehmen, weil wir wieder in alte Gewohnheiten verfallen. Und da merkt man dann schon: Es ist wirklich wichtig rauszufinden, wie es einem möglichst gut gehen kann, wie man satt sein kann und dann, wie man das Verhalten so umstellen kann, dass die neue Lebensweise dazu führt, dass wir den Gewichtsverlust halten. 

Also neben, dementsprechend, weil das Kaloriendefizit entscheidend ist, brauchen wir einen Weg, wie wir während der Abnehm-Phase ins Ziel kommen und es uns möglichst gut dabei geht. Und dann, wenn wir praktisch unser Ziel erreicht haben, dann sollte diese Methode, die wir verwendet haben, möglichst genau das sein, was wir jetzt auch dauerhaft für immer tun.

Denn nur dann können wir wirklich unser neues Gewicht, unsere neuen körperlichen Zustand halten. Das ist ja wie so eine Art Signalgeber um unseren Körper, was wir essen und wie wir uns verhalten und so wie wir ihn auf die Herdplatte fassen. Und dann verbrennen wir uns die Hand. 

So passt sich ja auch unser Körper an andere Umstände an, wie zum Beispiel Energie Überschuss mit Übergewicht, was ja leicht zu verstehen ist. Aber die praktische Konsequenz ist natürlich, dass es immer darum geht, dauerhaft die Gewohnheiten umzustellen, wenn man das verlorene Gewicht auch wirklich halten möchte.

Und das ist ja letztlich auch die Botschaft, die ich mit dem Buch vermitteln möchte. Automatisch abnehmen heißt automatisch abnehmen, weil es um das automatische Verhalten geht, also Gewohnheiten, Dinge, die einfach so ablaufen, ohne dass wir uns da groß drum kümmern. Weil wir darin schon so gut sind und es so oft gemacht haben und in der gleichen Umgebung sind die gleichen Auslöser um uns herum haben. 

Da kommen wir immer wieder praktisch in dieses Verhalten zurück, was wir da integriert haben. Natürlich ist der genauso wie der Rückfall für viele Leute in alte Essgewohnheiten, ja auch ganz automatisch abläuft und sie sich nicht erst ein Projektplan schreiben und ihn dann mit viel Mühe umsetzen. Die lassen dann einfach los und fallen dann dieses alte Verhaltensmuster zurück.

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Ralf: Genau, ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich bin ja auch keiner von den natürlich Schlanken. Ich bin zwar natürlich, aber nicht schlank. Also insofern kenne ich das und diesen Rückfall in alte Gewohnheiten. Das ist dann, wenn ich dich in deinem Buch und auch sonst richtig verstanden habe, eben nicht der geschrottete oder eingeschlafene Stoffwechsel oder irgendein ein wilder Jojo-Effekt, sondern ist einfach der Rückfall in das vorher schon dick machende Verhalten. Das passt so aus deiner Sicht raus?

Dominik: Genau, es ist immer der Rückfall in altes Verhalten, weil letztlich sieht man ja ganz viele Erfahrungsberichte und viele Leute haben ja Dinge erlebt und die wirken alle sehr unterschiedlich. Und die Leute verwenden oft stellenweise sehr unterschiedliche Ernährungs- oder Lebensgewohnheiten, die dann alle irgendwie zu funktionieren scheinen.

Aber gemeinsam ist halt immer Kalorien Defizit. Meistens eine sättigende Ernährung, weil sonst müsste man ja die ganze Zeit gegen Hunger-Impulse kämpfen. Verändertes Bewegungsverhalten und das dann so in den Alltag integriert, dass man das dauerhaft weiter macht, weil sonst wird man ja unweigerlich wieder zunehmen. 

Man sah ja vorher schon so aus, weil man gewisse Verhaltensweisen an den Tag legt. Das ist ja auch das Fiese beim Übergewicht, dass man ja praktisch so sieht, was Leute privat machen, weil sich das ja schlecht verstecken lässt. Und da merkt man auch schon: Dieser psychologische Teil spielt eine große Rolle, der soziale, psychologische Teil beim Übergewicht, weil da vieles am Laufen sein kann, wofür Essen benutzt wird.

Weswegen ein großer Teil meiner Arbeit, aber auch im Buch, immer dieses emotionale Essen und dieses sich selber besser verstehen lernen und dann auch anders mit sich selber umgehen zu lernen. 

Das ist praktisch so der Schlüssel, damit man es langfristig schafft, weil es ja schon gilt, dauerhaft etwas zu ändern. Und das kann man tatsächlich automatisch werden. Wichtig ist zu verstehen vor dieser Automatik, die ja auch wirklich allen Leuten gemeinsam ist, die es schaffen und die dann später nicht die ganze Zeit mit ganz viel Disziplin und Krampf am neuen Gewicht festhalten. Das geht halt nur darüber, dass man dauerhaft Verhalten umstellt. Und dafür ist erst mal eine gewisse Investition von Mühe, Zeit und Energie in ein gewisses neues Verhaltens erlernen und dann eben auch automatisieren, nötig. 

Aber dann ist es ja wie beim Autofahren, wenn man noch nicht fahren kann. Es ist erst mal richtig anstrengend und schwierig, das alles zu lernen. Aber irgendwann hat man dann die Lage im Blick und fährt einfach von der einen Ecke der Stadt oder vielleicht sogar des Landes, ohne sich da groß Gedanken darüber zu machen, was man da gerade alles macht.

Ralf: Kann ich aus meiner Warte heraus nur bestätigen. Also ich würde von mir aus sogar sagen, wenn ich mich jetzt als schlechtes Beispiel nehme oder als gutes oder überhaupt als Beispiel: Da laufen so unglaublich viele Dinge ab, mit denen man sich selber boykottiert oder mit denen ich mich selber boykottiert habe. Das ist unglaublich.

Also um das auch zu sagen ich habe, die Zuhörer dürfen das ja gerne wissen, ich habe teilweise ja auch schon mit dir gearbeitet, an meinem durchaus nicht zu schlanken Körper. Und ich merke eben auch, dass es einfach nur funktioniert, wenn man sich selber so ein bisschen auf die Schliche kommt und auf die auf die Spur kommt, wo überall so essensbedingtes seltsames Verhalten der Fall ist. 

Hast du da so ein paar typische Beispiele aus deinem Bereich? Jetzt nicht mal in Bezug auf das Buch selber, sondern wirklich von deinen Kunden. Auch du arbeitest ja viel im eins zu eins Coaching und bringst Leute da relativ intensiv auf Reihe wie mich z.B. auch. Und was sind dafür dich so ganz häufige Ess-Auslöser oder falsche Ess-Auslöser? Was steckt da alles drin?

Dominik: Hmmm, also meistens ist es ja etwas um, wenn man nicht gerade Hunger hat, weil man länger was nicht gegessen hat oder weil die Ernährung auf eine gewisse Art und Weise aussieht, wo sich dann halt gerade durch zu wenig Eiweiß und Gemüse immer wieder unnötiger Hunger einstellt. Dann ist es meistens was zur emotionalen Regulation. Also man möchte letztlich sich selber in einen anderen Zustand bringen.

Man hat praktisch Anspannung, Angstzustände, man ist vielleicht traurig, man ist wütend, man ist einsam. Das kann alle möglichen Zustände sein, man ist vielleicht auch einfach überarbeitet und überlastet. Und dann hat man ja eben gelernt, das Essen bzw. unser Hirn weiß, das ja uns jetzt in diesem Moment unmittelbar hilft. Das beruhigt uns, das kann uns trösten. 

Vielleicht wurden wir damals als Kind auch mit Essen getröstet. Uns wurde damit Liebe gezeigt. Und dann ist das halt auch die Art und Weise, wie wir uns um uns kümmern, weil wir dieses Verhalten, also diese Gewohnheiten, die wir aus dem Elternhaus oder von anderen Bezugspersonen übernommen haben, weil wir die ja praktisch so kopieren. Wie ein Computerprogramm kopiert wird auf einen Computer, oder? 

Wir beobachten ja das Verhalten anderer Menschen und dann sehen die, wie die mit uns umgehen. Und das wird hier natürlich zu eine Art Kultur, zu Umgangsformen. Und die verinnerlichen wir als normal und richtig und spulen die dann natürlich immer wieder in Zukunft ab. Und dementsprechend hat man dann so nervige Gewohnheiten wie, dass man zum Essen greift, obwohl man sich ja eigentlich vorgenommen hat, das nicht zu machen. Was aber auch daran liegt, dass man sich selber noch nicht verstanden hat. 

Also der wichtigste Schritt denke ich für viele, die mit einem Verhalten kämpfen. Was sie nicht verstehen, ist ja erstmal zu verstehen, was da überhaupt los ist, weil ich das immer wie so ein neutrales Signal sehe, wo dann praktisch die Lampe angeht und blinkt und dann piept es auch.

Vielleicht mal richtig toll, wenn man eine Fressattacken hat. Es soll einfach hinweisen darauf, dass da was los ist, was die Aufmerksamkeit erfordert. Und solange man das dahinterliegende Bedürfnis nicht erkennt und anders befriedigt, wird man ja immer in so einem unnötigen Kampf liegen mit sich selber, wenn man sich sagt: Eigentlich solltest du gar nicht essen. 

Und viele Leute haben auch noch ein sehr schlechtes Gewissen danach, fühlen sich wirklich mies, weil sie es dann wieder nicht geschafft haben. Und das führt dann zu einer Art Hilflosigkeitsspirale, wo man sich immer wieder was vornimmt, immer wieder dran scheitert und dann statt das System, wie ich das auch gerne nenne, anzupassen.

Also diesen Weg den man da geht, macht man da eher dann so was toxisches draus, wenn man sich immer selber wieder Vorwürfe macht. Aber das ist dann natürlich nicht sonderlich hilfreich für die Beziehung zu sich selbst, weil man dann immer mehr Hass und Wut auf sich selber entwickeln kann und sich immer schlechter und schlechter fühlen kann, während man sich gleichzeitig auch noch so hilfloser fühlt. 

Und eigentlich der Weg, da raus ist halt mehr Selbstwirksamkeit. Und die bekommt man ja dann auch dadurch, dass man versteht: Okay, vielleicht bin ich grad einsam und brauche den Kontakt mit anderen Leuten. Vielleicht bin ich grade zu angespannt und überarbeite mich. Wie kann ich denn dafür sorgen, dass das nicht so leicht passiert? Und das sind ja auch keine leichten Verhaltensänderungen, weil es ja auch dann wieder Gründe gibt, warum man sich zum Beispiel überarbeitet oder warum man einsam ist. 

Es könnte eine Schutzfunktion sein. Könnte jetzt im Rahmen von Corona natürlich auch sein, dass wir da einfach nicht genug Leute haben, die wir normalerweise ‚eingebaut‘ im Fitnessstudio haben oder ähnliches. Und dafür gilt es dann halt Ersatz zu finden. Und das mache ich dann auch mit Klienten, dass man letztlich lernt :Was ist das Bedürfnis, was brauche ich jetzt wirklich? Worauf wollte mich das hinweisen und wie kann ich das jetzt anders lösen?

Also was können wir jetzt im Leben finden, was das befriedigen könnte? Und wie können wir das einüben, testen und dann eben auch zu einer neuen, sinnvolleren Gewohnheit machen? Und dann nimmt man nicht nur ab, sondern hat ja letztlich auch ein besseres Leben.

Ralf: Absolut, absolut. Also ich kenne es von meiner Warte aus, unter anderem auch durch deine Arbeit, ganz klar. Das habe ich beispielsweise für mich persönlich feststellen können. Ich esse extrem gerne, wenn ich Langeweile habe. Also, wenn ich nichts zu tun habe, dann ist Essen für mich eine wundervolle Geschichte, die sie längere Zeit irgendwie zu füllen und trotzdem nicht unbeschäftigt zu sein, weil man ist ja dann am Essen. Und wenn man am Essen ist, kann man ja nichts anderes tun. Das heißt, ich bin beschäftigt. Sprich, wenn ich Langeweile habe, nichts zu tun ist, kann ich essen. 

Da ich immer mal wieder Langeweile habe, habe ich dann einfach auch immer mal wieder gegessen. Und gleichzeitig merke ich dann sogar bei mir, wie das Gehirn oder der Verstand, wie man das auch immer sagen will, da irgendwelche rationalen Erklärungen dafür versucht zu zu finden, dass man eben zu wenig gegessen hat bisher noch oder unbedingt jetzt etwas braucht und dass das jetzt schon richtig ist etc. etc.. Also ich merke dann schon, wie ich mich selber dabei belüge, bei dem was ich tue. Kommt es bei anderen Menschen auch vor?

Dominik: Ich würde sagen, dass ist sogar die absolute Norm, dass wir immer davon ausgehen, dass unser Verhalten sinnvoll ist. Ich kenn das Verhalten auch von mir, wo mir dann letzltich klar wurde: Oh Gott, das ist einfach was ganz anderes als ich dachte. Zum Beispiel habe ich das Buch oder so ein Konzept schon länger im Kopf gehabt, aber dann erst Sommer 2010 wurde mir klar: Oh Gott, ich habe eigentlich nur Angst das zu schreiben, weil am Ende kommt der Kritik oder irgendwelche Leute finden das blöd. Ist natürlich auch so passiert, aber unterm Strich war das halt nur Angst. 

Und ich dachte halt immer, da ist so eine schreckliche Blockade oder was ähnliches oder irgendwas anderes, was mich da unbedingt auf irgendwas wichtiges hinweisen möchte. Ich habe einfach nicht verstanden, warum ich da nicht handeln konnte. Unterm Strich war es aber tatsächlich nur Angst und das habe ich dann halt mit der richtigen Methodik konfrontiert.

Also geschaut, dass ich es möglichst schnell raus bringe. Das Buch habe ich stückchenweise rausgebracht statt in einem Klotz, weil das natürlich die Arbeit auch viel schwieriger macht. Habe es auch vorher Feedback eingesammelt von den Lesern und es dann natürlich auch nochmal besser gemacht. 

Und da sieht man ja auch, dass die Gefühle oder die Blockaden, die wir haben, auch total nützlich sein können, weil die Angst oder so ein gewisser Perfektionismus, den ich da schon ziemlich ausgeprägt habe. Also nicht nur da, sondern insgesamt. Das ührt natürlich auch dazu, zum einen natürlich, dass man sich gelähmt fühlen kann, weil es zu viel ist. Zum anderen aber auch, dass man nach einem sehr hohen Qualitätslevel strebt, um sich praktisch vor Kritik oder vor Schwächen im Resultat abzusichern. 

Und das führt natürlich dann dazu, dass es für mich viel leichter ist, extrem gute Qualität zu liefern und viel zu recherchieren und sehr gut zu machen, als es so schlampig halb hin zu hauen. Womit ich ja dann langfristig einen großen Vorteil habe und die Leute bei mir dann auch eine bessere Qualität bekommen können als bei jemandem, der eher mal Fünf gerade sein lässt und dem das gar nicht so wichtig ist und es ja irgendwie macht. Und dann sagt man: Ist ja schon in Ordnung.

Ralf: Jede Schwäche ist, also es heißt ja oftmals, eine übertriebene Stärke an und für sich. Das ist wahr, ist ja etwas, was man sehr, sehr oft feststellt. Also ich habe ja eine Zeit lang auch als Coach gearbeitet. Was du dann eben merkst, wenn jemand scheinbar eine Schwäche hat, ist es eigentlich nicht unbedingt eine Schwäche, sondern eben eine Stärke, die so überzogen dann schon wieder ist, dass sie dann als als Schwäche mehr oder weniger rüberkommt. Dann wäre aber jetzt interessant, du kannst ja jetzt hier nicht sagen, welchen Trick es gibt? Also negative Kalorien oder nur noch im Handstand essen oder?

Dominik: Und ganz viel Abführmittel konsumieren. Ganz viel Abführmittel. Das ist der Schlüssel. 

Ralf: Das ist der Schlüssel? Ok, ja, das das klingt ja echt gut, weil ich dann die meiste Zeit auf der Schüssel verbringe.

Dominik:  Ist auch weiter weg zum Kühlschrank und er hat einen doppelten wirksam Effekt, der einen dann schlank hält. Also erst schlank macht und dann auch sehr schlank hält.

Ralf: Auch gesundheitlich wahrscheinlich nicht ganz zuträglich, aber wirkt.

Dominik: Gesundheitlich nicht optimal, aber tatsächlich zum Abnehmen, eine Möglichkeit, die manche Leute tatsächlich auch umsetzen, zu der ich aber prinzipiell abraten würde.

Ralf: Okay, wenn wir schon am rum witzeln sind. Ich habe ja eingangs schon gesagt, wir hatten kurz vorher gesprochen. Wir wollen uns mal so kurz noch über krasse Diäten unterhalten. Interessiert mich selber brennend, weil ich behaupte mal, ich kenne jede Crash-Diät und jede Nahrungsmittel-Einschränkung und Auswahl an minimalen Lebensmitteln bis hin zu fasten und gleichzeitig Mörder-Sport. Das Extremste was ich mal gemacht hatte, das war noch in meiner Studienzeit. Also Studienzeit in Anführungszeichen, wo ich in München auf einen Heilpraktiker hingearbeitet habe. 

Da habe ich doch tatsächlich mal geschafft in einer Woche, es waren glaube ich acht Tage, sogar zehn Kilo leichter zu werden. Ich sage jetzt mal bewusst nicht abzunehmen, weil das ein bisschen ein falsches Bild wiederspiegeln würde. Aber da habe ich mit täglich etwa 4 Stunden Sport und gleichzeitigem Fasten das wirklich geschafft mein Ziel, mein Gewicht um 10 Kilo zu drücken in kürzester Zeit. Und das war so ein bisschen für mich der Start meiner fehlgeleiteten Abnehmen Karriere. Dir sicher auch schon mal vorgekommen.

Dominik: Zu schlecht abzunehmen?

Ralf: So mega schnelle brutale Abnehmverfahren.

Dominik Wie hast du es denn versucht?

Ralf: Wie meinst du?

Dominik: Wie hast du es denn damals versucht?

Ralf: Ja gut, wie gesagt, ich habe meine drei bis vier Stunden Sport am Tag gemacht. Hoch intensiv, war damals ein Wechsel aus Krafttraining für Berg Sportler über, ich glaube, es war eine Winterzeit. Also noch regelmäßig Schlittschuh fahren, dann drei bis viermal in der Woche, zweieinhalb bis drei Stunden Judo im Uni-Umfeld. Also das war war richtig, richtig toll. Ich war danach richtig kaputt und seitdem habe ich echte Schwierigkeiten gehabt.

Bis ich jetzt mit dir auch wieder so ein bisschen drüber gesprochen habe, weil ich einfach immer auf der Suche war nach der Wunder-Diät, obwohl ich es besser weiß. Also das ist ja das ganz krasse und ganz kranke, das du tatsächlich ein gewisses Wissen im Kopf hast. Ich weiß um Kalorien. Ich bin mir der Physik sehr wohl bewusst.

Ich kenne die thermodynamischen Grundsätze, Energiegehalt, Grundsätze und trotz allem, war ich immer wieder auf der Suche nach dem einen Trick, der dafür sorgt, dass ich mit möglichst viel Fressen möglichst schnell und stark abnehme. Bin ich wahrscheinlich auch keine Ausnahme.

Dominik: Da bist du definitiv keine Ausnahme, aber bemerkt man dahinter steckt auch ein gewisses emotionales Bedürfnis oder so einen Konflikt zwischen verschiedenen Sachen. Und der kann natürlich das Handeln total aufhalten, weil die wollen ja praktisch beide befriedigt werden. Also praktisch dieses: Wie kann ich mich nicht einschränken, möglichst viel essen, damit es nicht so blöde sich anfühlt und ich nicht so leide. Und wie kann ich trotzdem richtig schnell abnehmen? 

Und wenn man dann so 2 Punkte hat, die eigentlich nicht so voll vereinbar sind, dann blockieren sie sich natürlich gegenseitig und die ganze Energie, die da am laufen ist, kämpft eher gegen sich. Also die beiden Akteure kämpfen gegeneinander, vertreten die eigene Position, aber es ist dann wie in der Politik oder Bürokratie das in so einem Komitee dann gar nichts umgesetzt wird, weil die halt miteinander streiten.

Ralf: Ich habe mich damit auch letztlich gesundheitlich ziemlich runtergefahren mit diesem Versuch. Ich habe einfach gefühlt Dauer-Muskelkater, weil natürlich letztlich auch ein Eiweiß Mangel dann da war. Das ist ja etwas, wo du auch sehr großen Wert darauf legst zum Glück, dass die Eiweißmenge ausreichend ist und habe dann sage ich mal Muskel zerstörenden Sport getrieben im Übermaß. Plus  zu wenig Ernährung. Und das geht einfach auf Dauer nicht gut.

Dominik: Ja, das ist definitiv so. Also wenn du möchtest, können wir einen kurzen Überblick geben, was beim schnellen Abnehmen zu beachten ist und für wen das überhaupt interessant wäre.

Ralf: Ich glaube das wäre wer sicherlich was, was draußen sehr interessiert, weil letztlich möchte natürlich gerne jeder so schnell wie möglich abnehmen.

Dominik: Genau das ist ja auch definitiv möglich, ist es halt immer ein Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Lebensqualität oder Freiheit beim Essen. Es ist ja nötig ein großes Kalorien-Defizit zu erzeugen dafür. Und das geht natürlich nur bis zu einem gewissen Punkt mit einer freieren Auswahl einher.

Weil letztlich der entscheidende Punkt um gut abnehmen zu können und die Muskeln auch noch zu erhalten, was ja wichtig ist für den Stoffwechsel, aber natürlich auch für die Optik und von der Leistung ist. Also sei es die Treppe hochgehen, Koffer schleppen oder einfach sich fit und vital fühlen. Dafür ist es entscheidend, dass wir Muskulatur haben, auch gesundheitlich, um uns für Diabetes zu schützen, vor Verletzungen und die Muskeln zu erhalten. 

Dafür brauchen wir vor allem Krafttraining oder irgendeine Form von Belastung. Also man könnte jetzt auch Kessel schleppen, Koffer schleppen, auf dem Bau arbeiten, Eigengewicht Übung machen mit Bändern. Also ob das jetzt eine Hantel ist, so eine Maschine oder eine andere Form von Widerstand, ist eigentlich egal.

Entscheidend ist schon, dass man möglichst den ganzen Körper trainiert. Muss nicht in der gleichen Trainingseinheit sein, aber in der Woche sollte man schon einmal alles trainieren, besser sogar vielleicht zwei oder dreimal. Und man sollte sich in den Gewichten und im Widerstand auch steigern, damit die Muskeln auch größer werden. 

Je fortgeschrittener man ist, desto schwieriger wird es ihm Kalorien-Defizit, Muskeln aufzubauen. Und dann gilt es halt zumindest die Kraft Werte zu erhalten. Also wenn ich jetzt 50 oder 100 kg beuge, dann sollte ich nach der Abnehmen-Phase ungefähr ähnlich viel noch für die gleiche Anzahl von Wiederholungen beugen können.

Sonst habe ich wahrscheinlich Muskeln verloren. Das ist immer wichtig im Hinterkopf zu behalten. Dafür ist es dann schon mal nötig eine gewisse Eiweiß Zufuhr zu haben und dann auch nicht zu stark mit den Kalorien runter zu gehen. 

Wichtig ist letztlich der Fokus auf Ballaststoffe, reiches Gemüse wie Brokkoli und ähnliche Lebensmittel zu haben und eben angepasst an das Körperfett-Level eine gewisse Menge von Eiweiß. Weil wir das Eiweiß nicht nur brauchen, um Muskeln aufzubauen, sondern wir brauchen es vor allem, um satt zu sein und um die Muskeln dann auch zu erhalten. Da kann man stellenweise bis auf drei Gramm pro Kilogramm, also bei schlankeren Leuten, dann hoch gehen. 

Und ein weiterer Punkt ist natürlich die Länge dieser schnellen Abnehmen-Phase, weil das ist natürlich keine dauerhafte Lebensweise, aber in meinem Konzept habe ich darauf geachtet, dass das praktisch die Basis ist mit Eiweiß und Gemüse für eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Und so ein schnelles Abnehmen-Konzept oder so eine schnelle Abnehmen Phase oder so eine Crash-Diät ist ja, was wir in der Forschung sehen sogar besser für die Verhaltensänderung als eine sehr langsame Abnahme. 

Gerade für Leute, die sehr übergewichtig sind oder einiges mit sich rumschleppen, für die kann es ja sehr frustrierend sein, nur ein halbes Kilo die Woche zu verlieren, obwohl sie ja mit dem höheren Körperfettanteil eigentlich prädestiniert dafür sind, leicht relativ viel abzunehmen.

Das heißt, das hat einen stark frustrierenden Effekt, wenn man alles richtig macht und nur ganz langsam abnimmt und auch keine Erfolge sieht, während das einen starken, motivierenden Effekt haben kann sehr viel schnell abzunehmen, weil man ja praktisch eine erhöhte Selbstwirksamkeit hat.

Und das ist ja genau das Gegenteil von dieser Hilflosigkeit, die wir am Anfang ja auch besprochen haben. Wenn man sich so gefangen fühlt und dann nicht rauskommt. Da braucht man ein starkes Erleben von: Ich habe es in der Hand, ich mache was. Und dann passiert es keinem mehr, weil da kann man natürlich viel arbeiten mit irgendwie Bildern, Affirmationen und solche Geschichten. Da gibt’s ja vieles.

Aber am besten ist natürlich immer noch wirklich zu erleben, dass man es in der Hand hat, weil das ist genau der Punkt, wo man ja zu Recht merkt, was man in der Hand hat und sich nicht erst irgendwie kompliziert überzeugen muss oder sich was einreden oder viel Kontakt zu anderen Leuten haben muss, die es schon geschafft haben. 

Der beste Weg ist immer noch die eigene Erfahrung und zu erleben, dass es wirklich funktioniert. Das ist ja nun auch der Punkt, wo es so klick machen kann für manche Leute. Und ab da leben sie dann sehr gesund und haben das dann sehr stark im Griff, weil die halt erlebt haben: Ich kann das wirklich machen. So können sie sich dann auch über sehr lange Durststrecken retten, wo vielleicht nicht so viel passiert oder was Rückschläge gibt, weil sie das immer als Referenz Erfahrung im Kopf haben, dass es gut geklappt hat. 

Also gerade in Fällen, wo gar nichts funktionieren scheint, kann auch so ein Ansatz total sinnvoll sein. Man sollte aber damit rechnen, dass es Nebenwirkungen geben kann und die sind dann auch stärker als bei einem geringen Kalorien-Defizit. Weil wenn ich jetzt ein Defizit von 1000 oder 1500 Kalorien habe, dann nehme ich halt auch ein Kilo oder sogar 1,5 kg pures Fett in der Woche ab.

Aber der Körper weiß ja auch: Wir könnten ja jetzt auch in der Wüste sein, es gibt nichts zu essen und wir haben nur ein bisschen Protein und Gemüse. Das könnte gefährlich sein. Fahren wir doch mal lieber alle unsere Aktivitäten Stück runter. Und dann wird teilweise die Körpertemperatur runtergefahren. Man fühlt sich eher müder und schlapp und beim Sport kann man auch nicht mehr die gleiche Leistung nehmen wie vorher. 

Deswegen ist ja auch eine Kombination aus sehr viel Sport und einem sehr großen Defizit häufig sehr riskant, weil man vielleicht das eine gewisse Zeit durchziehen kann, aber dann gesundheitlich sehr stark auf die Schnauze fallen kann oder total die Kontrolle übers Essverhalten verliert. Und dann sich ja praktisch wieder beweist: Oh Gott, ich bin so hilflos, ich bin schwach, ich bin undiszipliniert, ich kriege das nicht gebacken und dann begräbt man den Versuch wieder beschämt. 

Also ist es praktisch so ein bisschen wie sehr schnell Autofahren mit dem schnell abnehmen. Ich komme zwar schneller zum Ziel, aber ich sollte auch wirklich wissen, was ich da mache. Vielleicht auch mal eine Fahrschule genommen haben, damit ich nicht sofort den Sportwagen gegen die Wand fahren.

Und wenn ich damit meinen Unfall gemacht habe, dann ist es nicht unbedingt so, dass ich der schlechteste Fahrer bin und nie schnell fahren kann. Es ist vielleicht eher so, dass ich eine ordentliche Einweisung brauche und besser verstehen muss, was da los ist. Wenn ich wirklich sicher ans Ziel kommen möchte, dann kann ich auch anders in die Kurve gehen und dann gibt es einfach auch den Unfall nicht mehr auf die gleiche Art, wie wenn ich halt nicht früh genug abbremse.

Ralf: Das finde ich jetzt mal eine richtig schöne Analogie. Das Bild mit dem schnellen Autofahren, das ist sehr aus meiner Sicht sehr treffend und auch sehr, sehr eingängig, dass man das so ein bisschen lernen muss für die jeweilige Situation. Ganz schick. Also, das hat richtig was.

Dominik: Das freut mich. Das ist glaube ich so, dass da ganz vieles schnell verständlich ist. Und auch, warum man stellenweise abbremsen muss, um halt nicht aus der Kurve zu fliegen und erst mal aus der Kurve geflogen zu sein, ist natürlich das, was man eher sogar noch mehr aufhält. Und dadurch fährt man ja im Schnitt viel langsamer, wenn man erst mal wieder da raus muss. Den Wagen reparieren und wieder weiterfahren, als wenn man gleich ein bisschen abbremst, da ein bisschen langsamer ist. Und da kann ich wieder richtig Gas geben. 

Dann wird man ja auch ans Ziel wesentlich schneller kommen, als wenn man so ganz langsam entwickelt. Es geht natürlich beides und der ganz langsame Weg, solange man dann weiter auf der Strecke bleibt und dann nicht vor Langeweile einschläft oder frustriert hinschmeißt, der würde mich ja auch ans Ziel bringen. Aber ich denke, für viele Leute ist es halt eine große Motivation, wenn sie von der einen Stadt zu anderen fahren wollen und dann gleich mal ein paar Hundert Kilometer schnell durchfahren können, statt auf der Autobahn mit 20 oder 30 zu fahren.

24 Punkte für dich. Genieße eine schmerzfreie, gesunde und fitte zweite Lebenshälfte.

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Ralf: Also die finde ich toll, ist eine tolle Analogie und ein ganz schönes Bild, wo wirklich viel drin ist, wo man gut drüber nachdenken und sich auch gut drin wiederfinden kann. Es ist einfach nicht sinnvoll mit Vollgas in die Kurve zu gehen. Mit den wenigsten Autos funktioniert das gut. Coole Geschichte. So also prinzipiell, weil es ja immer wieder sehr kontrovers diskutiert wird, bist du also kein Gegner von schnellem Abnehmen, sondern sagst: Nein, versuch, wenn ich das richtig verstehe, so schnell wie für dich für den Moment möglich abzunehmen.

Dominik: Ich würde da halt gucken, dass ich auch ein vernünftiges evidenzbasiertes Konzept nehme. Also nicht irgendwelche Geschichten mit Fasten, keine Rohkost-Geschichten, weil es da immer an Eiweiß fehlt. Nur Saft-Geschichten machen auch nicht viel Sinn oder Shakes, weil das natürlich schon funktioniert. Und wenn man dann umsteigt, ist es ja auch in Ordnung.

Aber man macht sich insgesamt natürlich schwieriger, damit abzunehmen. Also längerfristig, weil wir am besten die Verhaltensweisen antrainieren wollen, die wir dann lebenslang auch so weitermachen können. Weil man ja meistens nicht schnell abnehmen möchte und dann später wieder schnell zuzunehmen, sondern man möchte schnell abnehmen, um das dann auch zu halten. 

Und dann würde ich es mir halt leicht machen und genau das Verhalten antrainieren, was ich dann später machen möchte. Also ich empfehle immer eine ordentliche Menge Gemüse und ordentlich Menge Eiweiß, am besten bei jeder Mahlzeit. Schon in der schnellen Abnehm-Phase und sich dementsprechend auch so ein Konzept zu suchen, wo das dann abgedeckt wird.

In der Wissenschaft haben Sie denn damals diese Protein-Sparring-Modified-Vers entwickelt. Also beim reinen Fasten hat man es maximale Kalorien-Defizit, aber man verliert eben auch Protein, also Körpereiweiß, eben Muskeln unter anderem. Und deswegen haben Sie dieses Protein-Sparring, also Protein erhaltende modifizierte Fasten, praktisch entwickelt. 

Und da kann man dann auch gerade sehr übergewichtigen Leuten einfach nur eine gewisse Menge Eiweiß geben. Die haben da auch oft noch auf Gemüse verzichtet und haben das auch oft noch einen Shake warm gemacht. Aber für die Altersversorgung und dann am besten noch zusätzlich empfehle ich immer noch Training, um den Muskel auch wirklich maximal zu erhalten. Das führt dann dazu, dass man trotz dem praktisch Nah-am-Fasten-Zustand, dass man trotz des Zustands ja eine große Menge Fett verlieren kann, ohne die Muskeln zu verlieren. 

Dementsprechend immer darauf schauen bei so einem Konzept, das da so was wie Gemüse und Mikronährstoffe, Protein und so was abgedeckt ist und auch wieder so Brems-Phasen dran sind und klare Signale an die Hand gegeben werden, an denen man dann bei sich selber erkennen kann: Oh, ich übertreibe es gerade. Und dann praktisch schon früher in die Bremsen steigen bzw. vielleicht auch mal so ein Stopp einlegen, sich zu erholen und dann erst weiterzufahren in Form von einem Referat oder in der Pause. 

Also das sind so die Punkte, wo man bei einem Konzept darauf achten sollte. Oder wenn man das mit einem Trainer, Coach, Berater sowas macht, dann sollte man definitiv auch vorher abklopfen, ob die Personen darauf Wert legt. Weil jemand der einfach nur Hauruck Sachen durchzieht, ist natürlich auch hilfreich um dran zu bleiben, wenn man drin ist. Aber man lernt dann auch wieder schlechte Gewohnheiten zu sehen.

Ein Autofahrer, der sagt: Jetzt fahr doch einfach. Fahr schneller, los. Und das kann helfen um schneller und weiter zu fahren. Aber man wird so wahrscheinlich auch nicht trainieren, in den Kurven vorsichtig zu fahren oder bei widrigen Umständen doch mal auf gewisse Sachen zu achten. 

Man braucht eine gewisse Balance zwischen Antreiben und dann wieder im richtigen Moment sich ein bisschen zurücknehmen, eine Pause machen. Und jeder von uns hat ja so eine gewisse Veranlagung. Die einen sind da halt eher ängstlich und vorsichtig. Kann ja auch unterschiedlich in unterschiedlichen Lebensbereichen sein. Und dann sind andere wieder total übertreiben.

Und da hilft auch ein Blick von außen zu bekommen. Ob jetzt von Freunden, Bekannten oder von Profis, die sich da sehr gut auskennen, damit man einfach bei sich besser selber einschätzt: Übertreibe ich gerade oder untertreibe ich jetzt gerade?

Ralf: Da kann ich nur zustimmen. Es hilft auch als Profi, wenn man einen anderen Profi drauf gucken lässt. In vielen Bereichen ist es völlig normal, dann nennt sich das Supervision. Und dann lässt man sich und das was man tut, auch von anderen Profis beurteilen. Also das ist durchaus eine sehr, sehr hilfreiche Geschichte. Sehe ich also absolut auch so.

Und ich merke beispielsweise für mich selber auch, ich neige dazu, mich persönlich zu überfordern und gehe zum Beispiel mit meinen Klienten, mit meinen Kunden komplett anders um. Da achte ich drauf, dass die nicht übertreiben, dass die nicht überziehen. Offensichtlich neigen sehr viele Leute zum eher ‚tot much‘ als zum ‚zu wenig‘. Wie ist das in deiner Erfahrung, Dominik? Die meisten eher zu viel oder die meisten eher zu wenig?

Dominik: Ich denke, viele, die es zu wenig machen, die findet man natürlich auch eher unter der Kategorie Couch Potato. Das heißt, die würden gar nicht erst zu jemanden gehen, der sich mit Sport beschäftigt. Auf der anderen Seite glaube ich spielt noch dieser Effekt eine Rolle, dass Leute, die sich angesprochen fühlen von einem gewissen Auftreten und den Botschaften.

Also zum Beispiel die Leute hören, die würden sich eher denken bei mir: Oh Gott, nee, das ist nichts für mich. Das klingt irgendwie nicht richtig. Und andere Leute denken sich: Ja, genauso habe ich das auch schon gedacht, gesehen oder erlebt. Und dann landen natürlich die Leute, die eher ähnlich denken, also die auch in meinem Fall eher perfektionistisch sind, ein Problem haben mit emotionalem Essen, die landen ja dann eher bei mir. 

Also ich glaube, der Effekt spielt eine große Rolle. Und dann hängt es ja auch noch vor allem damit zusammen, welche Vorerfahrungen gemacht worden sind. Also wenn jemand immer wieder erlebt hat, dass es eh nichts bringt, was man da gemacht hat, dann reagieren vielleicht die einen noch mit so einem überschießenden Aufwand.

Aber irgendwann schläft das ja dann auch ein, wenn es halt immer nichts bringt, weil man ja meistens was falsch macht. Und dann sieht das so aus, als würden die Leute sich gar nicht mehr anstrengen. Aber ich finde, dass es eigentlich eine sehr sinnvolle Verhaltensweise ist, sich zurückzuziehen auf etwas, was nicht so viel Energie und Zeit kostet. 

Also ist ja praktisch die Energie-Spar-Funktion vom Hören. Da mag uns vielleicht etwas wichtig sein, aber wir kriegen es irgendwie nicht geregelt. Dann macht es ja eigentlich mehr Sinn diesen Schmerz im Hintergrund zu schalten und dann nicht mehr so viel Aufmerksamkeit drauf zu stecken und sich nicht mehr so anzustrengen.

Weil wenn es davor schon nichts gebracht hat und wir jetzt nicht irgendwas merken, was sich merklich verändert hat. Also wir haben nichts neues gelernt. Oder wenn jetzt keine Begleitung oder Hilfe von irgendwo bekommen, dann macht es ja auch gar keinen Sinn, sich noch mal richtig anzustrengen, wenn man uns einfach das gleiche erleben wie vorher auch schon immer.

Ralf: Ja auch hier volle Zustimmung. Das kann ich bestätigen.Ist definitiv so. Was ich auf jeden Fall noch gerne angesprochen hätte, du hast es zwar vorher schon so ein kleines bisschen erwähnt. Ich glaube aber, dass hat nochmal so ein direktes Ansprechen verdient, weil das auch zum Teil in denen, also in ein oder zwei Rezensionen, sind ja nur ganz ganz wenige nicht so tolle Rezensionen von deinem Buch.

Weil es eben einfach gut ist und man sich sehr schwer tut, da was schlechtes zu finden. Manche schaffen es trotzdem, diese Kritik das automatisch eben nicht automatisch ist. Was kannst du dazu sagen? Was ist automatisch am automatischen Abnehmen?

Dominik: Es geht vor allem um die Verhaltensänderung, die dann automatisch ist. Also es sollte nicht von Anfang an automatisch sein, weil sonst würden wir lauter Verhaltensweisen, die kompliziert, anstrengend und nervig sind, sehr schnell zu einer neuen Gewohnheit machen. Aber stattdessen braucht es Zeit, Mühe und vor allem Arbeit an sich selbst. Besseres Verständnis für sich selbst.

Und ich merke ja an den Rezensionen, dass viele Leute sich eine Art Trick wünschen, wie es sofort auf Knopfdruck funktionieren kann. Und das ist definitiv, was ich ja zum Beispiel auch noch ausbessern werde bei dem Buch. Wo Leute mir praktisch vorwerfen, lese ich auch gerade eine neue Rezension, dass ich ihnen das Geld aus der Tasche ziehen möchte. 

Aber letztlich gibt es halt wirklich keine Geheimnisse im Buch. Ich glaube, das ist einfach das Erwarten der Leute. Die erwarten, dass irgendwas Magisches noch kommt, wie es sich lösen lässt, aber letztlich auch nicht. Es gibt ja einen Markt letztlich, wo viele Leute unterwegs sind, weil es ein großes, zeitloses Problem ist, was vielen Leuten sehr viele Schwierigkeiten macht, die nach einer neuen Lösung suchen. Und viele Leute suchen halt auch nach einer Lösung, wo sie letztlich ohne Probleme abnehmen können und ohne Schwierigkeiten. Die wird es ja schon geben. 

Es geht letztlich aber darum, letztlich, so Pareto optimal eine Lösung zu finden für häufiges Verhalten, was mir das sehr stark erschwert, das dann einzuüben und das dann zu automatisieren. Und wenn ich das geschafft habe, dann kann ich das nächste daran angehen.

Im Buch stehen auch genau die Sachen drin, die die Leute brauchen, um es zu schaffen. Ich merke dann halt nur gerade, wenn ich da mit Klienten zusammen das Buch durcharbeite, das sie zwar gelesen haben, sie es sinnvoll fanden, die Tipps auch oft schon x mal gelesen haben, aber sie tatsächlich noch nie ordentlich so umgesetzt haben, wie sie da beschrieben werden. 

Und dann bleibt natürlich auch leider der Erfolg aus und man sucht dann wieder das nächste, was man dann wieder liest. Ein bisschen versucht, aber nicht so richtig. Und dann hat man vielleicht oft schon genau die Sachen gelesen, die man wirklich bräuchte, damit es richtig gut klappt. Nur leider hat man es halt nicht umgesetzt.

Also nicht so und nicht so ehrlich und gemessen, wie es nötig gewesen wäre, damit es funktionieren kann. Und das ist dann letztlich etwas, was natürlich die Hilflosigkeit steigert, auch eine gewisse Wut erzeugt und die Wut lässt man natürlich gerne auch wieder an Leuten raus, die man dann als betrügerisch oder rein auf Geld aus oder was ähnliches sieht. 

Und das sehe ich natürlich auch in Rezensionen, dass dann jemand einfach sehr enttäuscht ist davon oder sich noch irgendwas konkretes wünscht. Obwohl ja genau die Situationen, die die Leute hier auch anmerken, im Buch tatsächlich auch beschrieben werden. Und mir hat bis jetzt noch nie jemand eine E-Mail geschrieben hat, der das Buch blöd fand und mir erklärt hat, was genau fehlt.

Ich habe schon einige negative Feedbacks bekommen zum Buch, wo die Leute meinten, dass sie das alles schon kennen würden. Meistens weiß ich aber auch, dass sie nicht kontinuierlich daran arbeiten, ihre Arbeit zu tun, ihre Gemüse zu hoch zu fahren. Und dann ist es natürlich zwangsläufig so, dass da sie ja nicht das machen, was im Buch beschrieben wird. Und man sich auch nicht wundern muss, dass es nicht wirken kann bei ihnen.

Ralf: Ja, ich denke du hast es ganz am Einstieg sehr schön gesagt und ich glaube, da liegt wirklich ein Riesenproblem drin. Das ist das, was ich auch mag, wenn ich ehrlich bin. Dass ich das, was ich für mich selber erhofft hätte, nicht gefunden habe, was ich bei ganz vielen Kunden erlebe, die ich mit denen ich arbeite, die ich berate.

Es wird so dieses eine Lebensmittel oder diese eine Ernährung gesucht, wo ich entweder das weglasse oder von dem besonders viel esse oder nur noch das esse. Und dann wird alles wie auf wundersame Art und Weise verschwinden, egal wie viel ich da in die Richtung mache oder wie wenig in die Richtung mache. Eine so nicht sauber Geschichte ‚Wusch und weg’. 

Und letztlich soll’s Effekt bringen, ohne dass ich irgendwas wirklich ändern muss, das ist das ist das, was ich auch für mich selber einfach gemerkt habe. Das hohe Gewicht, hängt mit der eigenen Person und mit dem eigenen Verhalten zusammen. Aus meiner Sicht mittlerweile ganz klar leider.

Der andere Weg wäre das schönere und der nettere. Aber ist einfach so. Das ist immer so, wenn dann die Familie mit den Dicken erklärt: Das liegt bei uns eben in den Genen. Nein, das ist, wie du das vorher so wunderschön gesagt hast, habe ich für mich selber dann auch beobachtet. Es liegt einfach an einem kopierten Verhalten und nicht in den Genen.

Dominik: Also es ist schon beides, würde ich sagen. Frei im Sinne von, dass wir zwar Verhalten übernehmen, aber wir auch eine gewisse genetische Prädisposition haben. Ein gewisses Verhalten an den Tag zu legen. Wenn jemand immer Hunger hat und Essen mehr genießt und es belohnt wird als jemand anderem. Dann ist es natürlich auch leicht, ein gewisses Verhalten zu lernen.

Aber es ist ja auch gar nicht so wichtig, was die Ursache ist. Die Frage ist ja nur, liegt es zum eigenen Kontrollbereich und ist es die eigene Verantwortung? Und will man das ändern? Und wenn das alles zutrifft, dann hat man es ja in der Hand. Vielleicht nicht sofort, aber längerfristig. Und wenn man einen richtigen Sachen arbeitet, ja, durchaus.

Ralf: Klar, würdest du jetzt sagen.: Gibt es Menschen, die können nicht abnehmen, weil der Stoffwechsel so weit runtergefahren ist oder weil die Schilddrüsen Erkrankungen haben oder irgendwas in die Richtung, wo man einfach gar nicht abnehmen kann?

Dominik: Ich würde sagen, das sind dann eher schwierige Lebensumstände, wo man jetzt nicht noch die zusätzliche Zeit und Mühe aufwenden kann, um die Verhaltensweisen zu ändern. Da muss man vorsichtig sein, weil viele Leute nehmen das so wahr, dass sie nichts ändern können, weil sie es schon oft versucht haben und meistens ja zu extrem oder auf die falsche Art und Weise für ihren Kontext und für ihre Veranlagung.

Aber es gibt durchaus Situationen, wo Leute einfach zu viele stressige Faktoren haben, sei es eine toxische Beziehung, verschuldet und andere Situationen, wo jetzt eine größere Veränderung, zumindest nicht jetzt angesagt ist. 

Aber auch da haben die Leute viel davon, wenn sie Probleme haben wie Übergewicht. Schritt für Schritt beschreibe ich auch im Buch so eine kleine Gewohnheit direkt anzutrainieren. Nicht viele Sachen, nur eine Sache und die, die am meisten bringt und dann Stück für Stück weitere Sachen.

Weil das natürlich dann auch wieder eine Investition ist in mehr Energie und mehr Freiräume, mehr emotionale Stabilität und das dann wieder helfen kann, um die anderen Probleme in Griff zu bekommen. Es ist nur wichtig, dann zu verstehen, dass in solchen Situationen, wo man viele andere Sachen auf dem Teller hat, man nicht zu viel praktisch angehen sollte, sondern lieber möglichst wenig. 

Nur eine Sache genau rausfinden, wie man die integrieren kann ins Leben durch das möglichst leicht macht und das dann konsequent jeden Tag macht, statt zu anderen Dingen zu greifen. Und es wird den meisten Fällen sowas sein wie keine Kalorien zu trinken, nur Eiweiß zu essen oder nur Gemüse. Nicht nur, aber bei jeder Mahlzeit Eiweiß bei Gemüse zu essen, weil man ja dadurch stabileren Blutzucker bekommt, sich besser fühlt und damit dann auch wieder mehr Zeit, Energie und Kopf für andere Sachen hat.

Ralf: Also im Prinzip gibst du ein bisschen mit deinen Ansätzen, ja auch den abnehm-willigen ihre Freiheit eigentlich wieder zurück. Also siehst du, du baust es ja nicht auf. Na also so wie ich es für mich gelesen hab und wie ich dich auch erfahrenen und kennengelernt habe. Du baust es nicht in dem Sinn, in einer Art Verzicht und Mühsal auf, sondern eher ein: Du kannst und du kannst es schaffen und kannst es in Griff kriegen. Also eigentlich sehr, sehr, sehr positiv und lösungsorientiert. 

Einen Satz, wo man dann eben nicht sagt: Nee, ich hab eh keine Chance. Vergiss es. Sondern wirklich jeder kann es schaffen, der eine ein bisschen schneller, der andere ein bisschen langsamer. Aber gehen tut es. Ja du, wir sind schon wieder eine knappe Stunde hier drin, doch find ich es immer schön mit dir zu reden, macht Laune und ich lerne auch für mich immer wieder selber ein bisschen was dazu, was natürlich auch sehr angenehm und sehr positiv ist.

Was muss denn jetzt unbedingt noch raus? Was hast du noch auf Lager, wo ich jetzt völlig versäumt habe, dich zu fragen, darüber zu sprechen, das anzusprechen oder was auch immer.

Dominik: Ich würde sagen, an sich: Ich würde empfehlen, wenn jetzt jemand diese Episode gehört hat und sich denkt, das klingt nach mir, oder genau die Probleme habe ich auch. Dann kann man sich gerne bei mir melden, zum Beispiel per Instagram, Facebook oder am besten per E-Mail und mir einfach kurz schildern, was los ist, wenn man eine Einschätzung haben möchte, was ich darüber denke.

Und wenn jemand Interesse am Programm hat oder an einer längerfristigen Begleitung von mir, dann kann man sich auch mal das Buch anschauen, die Website, die Artikel oder meditierenden Interviews anschauen und dann auch sich einfach gerne melden und Bescheid sagen, dass man da Interesse hätte. 

Und wir gucken uns erst mal an, ob das überhaupt Sinn macht. Und ansonsten wer beispielsweise Interesse hat am schnell abnehmen, da gibt es auch noch dann die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren. Das können wir einen Shownotes einfach verlinken. Genauso wie ein Artikel darüber, der schon vieles von dem beschreibt, das wir jetzt ja eher nur anreißen konnten im Rahmen der Zeit.

Zu: Wie schnell man abnehmen kann, was da wirklich wichtig ist. Genauso auch beim Thema vielleicht Abnehm-Raten, das ist noch sehr wichtig in dem Kontext. Da habe ich so ein Rechner auf der Seite, den könnten wir vielleicht auch noch integrieren.

Aber ansonsten, wenn irgendwelche Fragen sind, einfach nur gerne bei mir direkt melden und Feedback zum Buch auch immer gerne an mich schicken. Ich finde es persönlich besser, wenn mir nicht eine wütende Rezension geschrieben wird, wo mir vorgeworfen wird, dass ich was nicht beantworten würde, sondern indem man mir einfach eine Frage stellt nach dem, was man sich da gerne wünscht.

Also wenn du mein Buch liest und du fragst dich dann: Wie ist es denn damit? Dann würde ich mir wünschen, dass es mir dann einfach eine E-Mail oder eine Nachricht schreibst, damit ich die Frage auch beantworten kann.

Ralf: Also wir werden auf jeden Fall die ganzen Dinge, die der Dominik gerade erwähnt hat, in den Shownotes verlinken, dass ihr da drauf zugreifen könnt, dass ihr die ganzen Infos noch habt. Ich weiß das. Er macht das super und es geht auch nicht jetzt primär mal um die Kohle.

Wenn ihr was braucht, wendet euch an den Dominik. Fragt ihn. Der ist so in seinem Thema drin, dass er das liebt, sich auch auf mit den Fragen auseinander zu setzen. Also setzt euch mit ihm in Verbindung und lasst ihn wissen, wo euch der Schuh drückt. Dann ist nämlich allen geholfen. Dominik, noch ein Schlusswort von dir?

Dominik: Da fällt mir jetzt nichts ein.

Ralf: Okay, dann sag ich ganz herzlich: Dankeschön, dass du noch mal hier im Podcast warst. Ich behaupte jetzt mal, das war nicht das letzte Mal, dass wir uns hier gehört haben. Mir hat’s viel Spaß gemacht. Ich hoffe, du als Zuhörer draußen an den Rundfunk-Empfangsgeräten auch der modernen digitalen Art, hast deinen Spaß gehabt, hast dich informieren können, was Neues gelernt. Und ich sag einfach noch mal Danke schön, Dominik.

Dominik: Und vielen Dank, dass ich hier dabei sein durfte.

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Alle weiteren Infos zur Folge findest du in den Shownotes.

Ralf Gabler erreichst du unter ralfgabler.de. Er freut sich von dir zu hören.

Bis zum nächsten Mal.