Rotwein auf dem Tisch

Trinke ein Gläschen Rotwein am Tag

Zu Vino sag ich nie no – Genuss für die Gesundheit

 

Ein schönes Glas Rotwein zum Abendessen – allein der Gedanke lässt einem doch das Wasser im Mund zusammenlaufen, nicht? Und wisst ihr was das Beste dabei ist? Bleibt es bei einem Glas ist das sogar gesund! Meine Kundin Renate singt bis heute ein Loblied auf meinen Tipp, doch lest selbst…!

Physisch und Psychisch zu kämpfen mit Übergewicht

Die 61-jährige Renate kontaktierte mich über meine Homepage zu einem Beratungsgespräch und erzählte mir erst einmal von ihrer Situation. Sie arbeitet als Köchin in einem großen Restaurant in der Nähe von München. Ein sehr stressiger Job, seufzte sie in unserem Videocall. Jedoch sei das Kochen (und auch das Essen und Trinken) ihre absolute Leidenschaft und sie liebt ihren Job. Nur ist ihre
Leidenschaft auch ihre große Schwäche – Renate ist übergewichtig und hat damit sowohl physisch als auch psychisch sehr stark zu kämpfen.

Vor allem ihre daraus resultierenden Herzprobleme machen ihr große Sorgen, da sie bereits familiär einige Herzinfarkte erleben musste. Sie sei aber nun mal ein absoluter Genussmensch, schilderte sie mir mit einem verschmitzten Grinsen. Um dieses ernste Thema aber trotzdem endlich anzugehen, wollte sie gemeinsam mit mir anfangen Sport zu treiben. Eine gute Entscheidung! Der Wille war da, und wo ein Wille ist, da ist bekanntlich auch ein Weg!

Die Richtige Belohnung finden

Nach einem sehr netten Gespräch lud ich sie also zu mir in mein kleines Studio ein, um das weitere Vorgehen abzusprechen und gleich mit dem Training durchzustarten. Wir stellten also erst einmal einen Trainingsplan für ihre Bedürfnisse auf und setzten diesen auch gleich um. Renate wollte und begann voller Elan. Dieser ließ aber leider auch relativ schnell wieder nach. Ich merkte schnell, dass Renate jemand ist, den man etwas kitzeln muss, um alles aus ihr heraus zu holen. Ich versuchte durch ihre Ernährung etwas mehr über sie zu erfahren und mich so optimal auf sie einzustellen.

Als Köchin aß sie, wenig überraschend, sehr deftig, aber auch gesund. Ein gutes Stück Fleisch müsse laut ihr zwar schon 2-3x die Woche auf den Tisch, aber ansonsten gibt es viel Gemüse und ballaststoffreiche Lebensmittel. Das klang soweit nicht schlecht, auch wenn wir an ein paar kleinen Stellschrauben drehten. So schlug ich ihr zum Beispiel ein kalorienärmeres und vegetarisches Frühstück mit Haferflocken und Früchten vor, was sie durchaus positiv aufnahm.

Aber ich hatte die ganze Zeit schon im Hinterkopf, dass wir irgendwas finden müssen, womit Renate sich belohnen kann. Ich fragte sie also, was sie denn besonders gerne mag, sich aber meistens ein Glas Rotwein im Restaurantverkneift. Da kam wie aus der Pistole geschossen von ihr: „Ein schönes Glas Rotwein, es gibt nichts Leckereres zum Abendessen. Aber Alkohol ist doch so schlecht für das Herz und hat so viele Kalorien!“ Da hatte ich ihre Belohnung doch direkt gefunden!

Genussmittel mit positiven Effekten

Mit der Aussage hat sie grundsätzlich natürlich völlig recht, aber wie bei so vielem im Leben: Die Dosis macht das Gift! Rotwein hat viele Antioxidantien, die reihenweise positive Effekte auf unseren Körper haben. Neben dem Schutz von Nervenzellen des Gehirns ist hier vor allem der positive Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System zu nennen. Also genau der körperliche Bereich, mit dem Renate Probleme hat. Aber auch die Thrombosegefahr kann ein moderater Rotwein-Genuss verringern. Nun sind diese Eigenschaften von Rotwein natürlich kein Freifahrtschein sich damit zu betrinken. Aber gegen 1 bis 2 Gläser Rotwein am Abend ist absolut nichts einzuwenden…und gleichzeitig ist es noch ein leckeres Genussmittel zur Entspannung!

Da war Renates begeisterte Reaktion wenig überraschend für mich, über die positiven Effekte von Rotwein hatte sie zwar schon öfters gehört, sie dachte jedoch, die negativen würden diese überschatten. Ich schlug ihr also vor, zwei bis dreimal die Woche ein oder auch zwei Gläser Rotwein zum Essen zu trinken. Gerne auch jeweils nach unserer Sporteinheit, um sich für die körperliche Aktivität zu belohnen. Dann sollte es allerdings wirklich nicht mehr werden, da der Alkohol sonst den Körper bei der Regeneration nach dem Sport stört. Renate hob den Daumen und fragte ob sie jetzt nach Hause dürfe und sich den verdienten Rotwein aufmachen darf. Da hatte wohl jemand etwas viel Begeisterung für meinen Vorschlag übrig, wir waren doch noch gar nicht durch mit unserem Sportprogramm!

Ein paar Übungen musste sie also noch durchziehen, bis ich sie entließ. Als es dann soweit war, erinnerte ich sie noch einmal, dass es heute nach der anstrengenden Einheit möglichst bei einem Glas bleiben sollte. Das versicherte sie mir dann aber auch glaubhaft, ein schönes Glas Rotwein zum Essen würde ihr sowieso reichen. Wir verabredeten uns also für unser nächstes Training ein paar Tage später und freuten uns beide auf einen entspannten Abend nach dieser anstrengenden Einheit.

Ein Glas Rotwein bewirkt vieles!

Als sie am Freitag wieder zu mir kam, fragte sie gleich zur Begrüßung mit einem breiten Grinsen: „Darf ich mir heute wieder ein Glas Rotwein als Belohnung gönnen?“ Was sie darf und was sie nicht
Rotweinglas und Seniorpassdarf, entscheide ich natürlich sowieso nicht. Aber ich sagte ihr, dass sie das sehr gerne tun kann, sobald wir ein super Training abgeliefert haben!

Wir machten uns also gleich an die Geräte und sie stemmte fleißig ein paar Gewichte, Wahnsinn was so ein Glas Wein auslösen kann, dachte ich mir zwischenzeitlich leicht amüsiert. Aber wenn ich da den richtigen Punkt bei einer Kundin getroffen habe, freut mich das natürlich umso mehr. Inwieweit das nun auch eine positive Auswirkung auf ihre Gesundheit hat, konnten wir natürlich erst einige Wochen später absehen, aber für ihr psychisches Wohlbefinden war das offensichtlich schon einmal eine super Idee!

Nachdem wir etwa drei Monate mit einem leicht variierendem Trainingsplan eine sehr angenehme Zeit hatten und auch große Fitnessfortschritte beobachten, forderte ich sie auf, doch mal ihren Arzt zu besuchen, um ihre Werte checken zu lassen. Sie schien etwas angespannt, gerne zum Arzt geht sie wohl nicht. Aber trotzdem bejahte sie. Zu Beginn der nächsten Woche wartete ich also gespannt auf ihren Bericht. Und siehe da! Ihre Werte hatten sich erheblich verbessert, welch eine tolle Nachricht!

Dies kann natürlich vor allem auf unsere sportliche Aktivität zurückzuführen sein, aber sie war überzeugt davon, dass auch der Rotwein seinen Beitrag geleistet hat. Egal wie groß dieser Beitrag war, ohne jede Frage war es eine gute Maßnahme! Sowohl physisch als auch psychisch ging es ihr deutlich besser als noch zu Beginn unserer Zusammenarbeit. Gemeinsam konnten wir einen großen Erfolg feiern…und vielleicht stoßen wir ja auch demnächst mit einem Glas Rotwein darauf an!

Hast auch du Lust auf einen Rotwein mit einem ausgebildeten Gesundheitsconsultant?

Oder auch einfach nur darauf etwas an deiner Fitness und Gesundheit zu ändern? Dann melde dich doch einfach mal für ein unverbindliches Beratungsgespräch bei mir an und wir schauen ganz individuell wie wir dir zu einem besseren Leben verhelfen können! Ich freue mich auf deine Nachricht!

 

Dieser Artikel basiert auf Studien zum Thema Wein trinken im höheren Alter.

Stellvertretend sind hier zwei Studien verlinkt:

Der Effekt von Moderatem Weinkonsum

Chronische Krankheiten durch Rotwein verringert

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.