Macht Salz depressiv?

Salz-Entzug führte im Tierversuch zu depressiven Erscheinungen:

Nachdem die Forscher ihre Versuchsratten nur mehr mit salzloser Nahrung fütterten, wurden diese plötzlich viel lustloser. Sie vernachlässigten ihre Lieblingsbeschäftigungen, tranken kaum mehr zuckerhältige Getränke oder drückten einen Knopf nicht mehr, der ihnen zuvor ein angenehmes Gefühl verursacht hatte. „Dinge, die normalerweise angenehm für Ratten sind, verloren an Anziehungskraft. Das lässt uns darauf schließen, dass auch ein Salzdefizit und das Verlangen danach zu den wichtigsten Symptomen führen kann, die man mit Depressionen verbindet“, so Johnson.

Wir essen zuviel Salz, weil es Sorgen vertreibt – Mensch – derStandard.at/Wissenschaft.

Zumindest ein Versuch ist es Wert – Etwas mehr Salz für alle Depressiven. Schaden ist keiner zu erwarten, denn bei den meisten Menschen bewirkt Salz keinen hohen Blutdruck. Vielleicht wird Salz schon bald als „Antidepressivum” eingesetzt.

Ralf Gabler

topfit und gesund mit 40+

2009-03-25T12:30:50+00:00 By |0 Kommentare

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