Die Zusammenarbeit von Trainer und Mentaltrainer ist sehr wichtig!

Auch der Nachwuchs im Spitzensport wird schon sehr früh an das Mentaltraining herangeführt. So auch die erst 14-jährige Karoline Kurz, die am vorigen Samstag österreichische U-16 Hallenmeisterin im Tennis wurde. Die mit 1,78 m für ihr Alter schon sehr große Blondine wurde zusammen mit ihrem Tennis- und Konditionstrainer Christian Kohler für teenisnet.com von Manuel Wachta interviewt.

Ausschnitt aus diesem Interview:

Viele Tennis-Interessierte werden dich noch gar nicht spielen gesehen haben. Was sind denn überhaupt deine Stärken und Schwächen?

Karoline: Ich hab viel Kampfgeist, einen starken Aufschlag und auch eine gute Vorhand – wenn ich sie durchziehe (lacht). Ich bin halt leider manchmal noch ein bisschen ein Nerverl. Wenn’s eng wird, dann werd ich oft mal zu passiv – wie eben in Bergheim.

Wie lässt sich das ändern? Arbeitest du da schon im mentalen Bereich?

Karoline: Ich darf einfach nicht zu sehr auf den Gegner schauen und muss jeden Punkt der Reihe nach so spielen, wie er gehört. Und ja, ich hab auch, wenn ich daheim bin, mit Dr. Gernot Unger Mentaltraining, vor allem autogenes Training, da arbeiten wir viel am positiven Selbstbild.

Christian Kohl er läutert: Da muss ich natürlich auch mitziehen. Was der Mentaltrainer sagt, hilft nichts, wenn ich dann als Tennistrainer auf dem Platz alles niedermache.

Die Zusammenarbeit von Trainer und Mentaltrainer ist sehr wichtig. Das hat Christian Kohler sehr gut beschrieben. Der Trainer sollte dem Mentaltrainer ständig „Input“ geben und selbst unbedingt über die Arbeit im Mentaltraining informiert sein. Im Idealfall findet der Austausch zwischen den Trainern in festgelegten Abständen statt, damit der Sportler zu jeder Zeit eine ideale Unterstützung bekommt.

Ralf Gabler
topfit und gesund mit 40+

2011-01-15T20:48:53+00:00 By |0 Kommentare

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