Ausgebrannt – plötzlich geht gar nichts mehr

Einer, der seine Burn-out Geschichte erzählt. Er ezählt wie er in den Burn-out gekommen ist und wie er sich gerade heraus arbeitet:

„Die eierlegende Wollmilchsau hat ihn in seinem Leben vor sich hergetrieben – hinein in Versagensängste, in Suizidgedanken, in den Alkohol. Und schließlich in die Leere. „Das ist das Schlimmste, was es gibt“, sagt Christian Cars. „Es ist wie Totsein.“ Cars kennt dafür noch ein anderes Wort: Burn-Out.”

via newsclick.de – Braunschweiger Zeitung, Wolfsburger Nachrichten, Salzgitter-Zeitung.

„Idealismus, bedingungslose Leistungs- und Zielorientiertheit, Aufopferung. Arbeitseifer, hohes Anspruchsdenken, Perfektionismus, Unentbehrlichkeit verwandeln sich bei den Betroffenen in einen chronischen Erschöpfungszustand“, beschreibt Cars das Phänomen, das jeden treffen kann. Ob Schüler oder Lehrer, Hausfrau oder Manager. Auf einem Burn-Out-Seminar begegnete Cars Professoren, Geschäftsführern, Architekten und Vorstandsvorsitzenden.

Der Bericht ist gut zu lesen, die Geschichte passt mit kleinen Unterschieden zu fast jeder Burn-out Karriere. Nur das nicht Jede oder Jeder den Absprung in die Erholung schafft. Bei Vielen ist es eher der letzte Sprung ins Nichts.

Wenn Sie spüren das es nicht mehr läuft, wenn selbst einfache Aufgaben schwer fallen, dann wird es Zeit aktiv wieder ins Leben einzusteigen und die Arbeit ruhen zu lassen. Sonst heißt es möglicherweise bald: Ruhe sanft.

Ralf Gabler

topfit und gesund mit 40+

2009-04-02T06:24:33+00:00 By |1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Morgan April 2, 2009 um 9:45 am Uhr- Antworten

    ja, ein sehr guter Bericht. Danke fürs raussuchen. Zeigt wieder, wie nahe Burn-Out, Depression und Suchtverhalten zusammenliegen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar