5. Strategem – Weg des Kriegers

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5. Strategem – Weg des Kriegers

Du bist jetzt beim 5. Strategem der Serie „Weg des Kriegers“ angekommen. Wenn du erst jetzt auf diese Serie aufmerksam geworden bist, gibt es hier eine Übersichtsseite mit allen Strategemen: Die Strategeme vom „Weg des Kriegers“.

So lautet das 5. Strategem:

5. Strategem

Wenn du beginnst deine Situation anzunehmen, erschließen sich dir die Möglichkeiten, diese Situation zu verändern. Verharrst du aber darin die Situation zu bedauern und dich selbst zu bemitleiden, wirst du weder dein Leben, noch dich selbst ändern können.

Samurai Japan Krieger

Meine Gedanken dazu:

Wie bereits im 4. Strategem geschrieben ist es wichtig jede Situation anzunehmen. Bedauern und Selbstmitleid sorgen dafür, dass du nicht mit deiner ganzen Energie im Hier und Jetzt agierst. Bedauern und Jammern nützt dir nichts. Es ist wie es ist. Je schneller du das akzeptieren kannst, um so schneller kannst du einen Weg finden mit der unerwünschten Situation klar zu kommen.

Lösungen finden!

Aus meiner Sicht ist es wichtig nach Lösungen zu suchen. Nicht verharren, weitermachen. Irgend etwas geht immer. Du wirst immer das finden wonach du suchst! Deshalb solltest du nach Lösungen suchen.

Suchst du nach Ausreden, Schuldigen und Gründen – wirst du Ausreden, Schuldige und Gründe finden. Suchst du nach Lösungen – wirst du Lösungen finden.

Wie ist das bei dir? Was findest du?

Wo bist du auf der Suche, was ist jetzt gerade aktuell für dich? Ich freue mich über deine Kommentare und Anregungen hier unter dem Artikel. Lass von dir hören!

2017-02-16T09:12:09+00:00 By |5 Comments

5 Kommentare

  1. Julia März 11, 2014 um 10:19 pm Uhr - Antworten

    Annehmen bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen für mein Leben. Ohne mir (oder jemand anderem) dabei die Schuld zu geben. Aber auch zu verstehen, dass ich selber etwas daran ändern kann, dass nur weil es eben gerade ist, wie es ist, es in Zukunft immer noch so bleiben muss. Ich lese übrigens gerade ein tolles Buch zum Thema des Annehmens, und zwar heisst es „Within“ von Dr. Habib Sadeghi. Kann ich sehr empfehlen (gibt’s leider noch nicht auf deutsch).

    • Ralf Gabler März 11, 2014 um 11:04 pm Uhr - Antworten

      Hallo Julia,

      danke für die Ergänzung und den Buchtipp! Muss ich mir direkt mal besorgen. Auch mit deiner Ausführung gehe ich absolut konform. Der Autor der Strategeme im übrigen auch, dass wirst du bei den weiteren Strategemen noch merken!

      Herzliche Grüße
      Ralf

  2. Erwin Schmäh März 12, 2014 um 9:37 am Uhr - Antworten

    Tatsächlich empfinde ich es als zentral, die Dinge zu nehmen wie sie sind. Annehmen halte ich sogar für die Sache überhaupt.

    Nicht einverstanden bin ich mit dem“ Lösungen suchen“. Das klingt mir zu sehr nach „gewollter“ Macht und Kontrolle.

    Gleichgültig worum es geht, scheint es mir leichter, einfach weiter zu gehen und die Dinge fliessen zu lassen. Oft verändert sich eine schwierige Situation allein durch das Annehmen dieser Tatsache oder Schicksals, einer persönlichen Schwäche oder einer vermeintlich schlechten Angewohnheit.

    Verständlich, dass @Julia Gruber auch die Verantwortung hinein nimmt. Und ich folge ihr vollständig. Jeder trägt die Folgen seines Handelns, wenn derjenige mit einem Erwachsenen Bewusstsein lebt. Dazu gehört auch gesundes und genügsames Essen.

    Die Überzeugung von Julia, dass wir die Dinge (Menschsein) ändern müssen oder eben ändern können, um damit eine andere Zukunft zu schaffen, halte ich meistens für schwierig. Gerade im letzten Fall, akzeptiert der Einzelne nicht was und wie er ist.

    • Ralf Gabler März 12, 2014 um 11:07 am Uhr - Antworten

      Hallo Erwin,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar und deine Anregungen. Lass es mich noch so sagen: Annehmen kann auch eine solche Lösung sein.

      Ich bin der Meinung, dass der Mensch, letztlich die ganze Natur, nach Wachstum und „Weiterentwicklung“ strebt. Oder zumindest nach Veränderung. Die Natur (er)findet beispielsweise auch Lösungen für Nischen. Oder die Lösungen (er)finden ihre Nischen.
      Gewollte Kontrolle – aus meiner Sicht im Ansatz in Ordnung. Kontrolle über sich selbst. Alles andere ist nicht kontrollierbar. Ich empfinde es nicht als nachteilig über sich selbst Bescheid zu wissen und so die „Kontrolle“ zu haben. Kontrolle vielleicht eher synonym zu „Überblick“ oder „sich Selbst bewusst sein“.

      Es ist aber auch extrem schwierig diese Nuancen sauber darzustellen. Deshalb bin ich dankbar für die Kommentare die hier eingehen!

      Herzliche Grüße
      Ralf

  3. Julia Gruber März 12, 2014 um 4:48 pm Uhr - Antworten

    super, da bin ich gespannt, was du von dem Buch hältst. Freue mich schon auf die weiteren Strategeme!

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